Page 35 - Clubnachrichten SAC Burgdorf 2019-4
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Berichte                                                      Aktive


      Alpinwanderung Hohgant
      Tourenleiterin:  Silvia
      Bericht:	  Thomas
      Teilnehmende:  Gabriela,	Giorgio,	Thomas
      Am	frühen	Morgen	des	12.	Oktober	traf	sich	eine	  serem	zweiten	Gipfel,	dem	Hohgant-West.	Nach
      kleine,	noch	etwas	verschlafene	Gruppe	vor	dem	  einem	 kurzen	 Abstieg	 durch	 steilen	 Rasen	 wan-
      Bahnhof	Thun.	Ein	gut	besetzter	Bus	brachte	uns	  derten	wir	auf	einem	schmalen	Weglein	über	den
      in	dreiviertel	Stunden	nach	Innereriz,	wo	wir	gleich	  Wysschrüzgrat	und	am	Aff	vorbei	zum	Hauptgip-
      loszogen.	Der	Wanderweg	führte	uns	zuerst	auf	  fel	des	Hohgants,	wo	wir	bei	einer	Rast	die	schöne
      die	Alp	Oberbreitwang.	Unterwegs	sahen	wir	eine	  Aussicht	geniessen	durfte.
      Musikgruppe,	die	sich	für	eine	Probe	einrichtete.	  Eigentlich	hatte	Silvia	geplant,	vom	Hohgant	nach
      Sie	sollte	uns	noch	lange	verfolgen.  Habkern	abzusteigen.	Es	schien	uns	aber	einfach
      Ab	der	Alp	nahmen	wir	den	Weg	mit	seinen	fast	  zu	früh,	um	bereits	wieder	Richtung	Tal	zu	gehen,
      dreissig	Kehren,	der	uns	direkt	auf	das	Trogenhorn	  und	so	marschierten	wir	zuerst	einmal	zur	Hoh-
      leitete.	Dank	der	Guggenmusik,	deren	Klänge	wir	  ganthütte	weiter.	Dort	entschieden	wir	uns	nach
      auf	dem	ganzen	Weg	hören	konnte,	ging	der	Auf-  längerem	 Werweissen,	 die	 Wegspuren	 Richtung
      stieg	 erstaunlich	 beschwingt.	 Die	 letzten	 Meter	  Punkt	1949	und	„Grätli“	zu	verfolgen.	Wir	sollten
      kletterten	wir	über	ein	paar	einfache	Blöcke,	und	  diesen	 Entscheid	 nicht	 bereuen;	 der	 Weiterweg
      nach	 knapp	 zweieinhalb	 Stunden	 standen	 wir	  war	der	reinste	Genuss,	und	nur	allzu	früh	waren
      bereits	auf	unserem	ersten	Gipfel,	wo	wir	uns	zu	  wir	in	der	Traverse	unter	dem	Brünneligrind	und
      einem	frühen	Mittagessen	niederliessen.  dann	auf	dem	Abstieg	Richtung	Kemmeriboden.
      Nachher	 ging	 es	 zuerst	 wiederum	 über	 Blöcke	  Im	Kemmeribodenbad	hatten	wir	noch	Zeit	zum
      zu	einer	Einsattelung	weiter	und	dann	zu	einem	  Einkehren,	bevor	uns	das	Postauto	nach	Escholz-
      breiten,	fast	senkrechten	Kamin,	der	aber	so	gut	  matt	 und	 anschliessend	 der	 Zug	 wieder	 nach
      gestuft	war,	dass	uns	die	dort	montierten	Leitern	  Hause	brachte.
      mehr	 im	 Weg	 standen,	 als	 wir	 sie	 wirklich	 ge-  Ein	herzliches	Dankeschön	an	Silvia	für	diese	ein-
      braucht	hätten.	Schon	bald	standen	wir	auf	un-  drückliche	und	abwechslungsreiche	Wanderung!





























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