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Staldhorn am 23.Juli 2020

Nach einer zügigen Bahnfahrt von Burgdorf via Bern-Visp-Brig und mit dem Postauto bis zum Simplonpass, genehmigen wir uns im Restaurant Simplonblick einen köstlichen Startkaffee.

In der Ferne sehen wir einige unbedeutende Wolken, welche uns nicht im Geringsten beunruhigen. Gut gelaunt starten wir unsere Wanderung bei freundlichem Sonnenschein und 15 Grad Lufttemperatur. Ideales Wanderwetter. Zuerst überqueren wir die Hochmoorebene und gelangen anschliessend zum sehr schön gelegenen Hopschusee. Im Süden sehen wir von hier aus das imposante Fletschhorn, Richtung Osten Hübschhorn, Breithorn, Monte Leone, Mäderhorn und Wasenhorn. Alle Gipfel sind wider erwarten wolkenfrei und erleichtern uns deren Identifikation. In gemütlichem Tempo führt uns der Weg weiter bis zum Abzweiger Glishorn/Gälmji. Hier absolvieren wir bei bester Fernsicht einen Trinkhalt. Bei Punkt 2373 verlassen wir den Bergweg. Auf unmarkierter Wegspur erreichen wir das aussichtsreiche Staldhorn.

Auf diesem Gipfel hat es erstaunlich viel Platz um ausgiebig Mittagsrast zu halten und die tolle Aussicht zu geniessen. Wir lassen uns Zeit, haben heute keine Eile.

Auf weglosem aber gut begehbarem Pfad erreichen wir den Jänzibode. Hier versammeln sich oft Schwarznasenschafe auf den letzten Schneefeldern oder sogar einige Gämsen. Heute sind leider keine Tiere zu sehen. Beim Abstieg zum Simplonpass können wir uns Zeit lassen und die vielfältige Alpenflora bewundern.

Der Berg hat gerufen, jetzt rufen Durstgefühle und die Geselligkeit. Im Restaurant Monte Leone verköstigen wir erfrischendes Getränk, stärkende Leckereien und pflegen kameradschaftliche Sozialkompetenz, bis das Postauto und die Bahn uns wieder in heimatliche Gefilde transportiert. Es war ein erlebnisreicher Tag.

Leitung und Bericht:        Samuel Germann

Teilnehmende:                   Käthi Burkhard, Hildi Frank, Renate Berger, Bernadette Germann, Peter Frank, Beat Schmid, Urs Häberli, Fritz Fahrni, Armin Schütz, Brigitte Aegerter, Beat Bühler,    Martin Leuzinger

Fotos:                                   Martin Leuzinger, Urs Häberli, u.a.

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