
Do 27. März 2025
Skihochtour Rotondo
Skihochtourentage Rotondogebiet 27.-30.März 2025
Tourenleiter: Rolf Stettler
Bergführer: Ueli Bühler
Teilnehmer: Paul, Res, Werner, Andrea, Franziska, Peter, Gabi, Markus
Bericht Rolf Stettler
Wunderbare Hochtourentage im Rotondogebiet sind hinter uns. Hier einige Aussagen von Teilnehmern nach der Tour. Ein Wahnsinns Erlebnis, Hammertage, der Füdliblute Wahnsinn, Grandiose Tourentag usw. All diese Ausdrücke lassen erahnen, was für eindrückliche Tage wir erleben durften, und eigentlich müsste man auch nur noch die angehängten Bilder sprechen lassen. Trotzdem erwähne ich gerne unsere Tourenziele und einige Einblicke von unseren Tourentagen. Am Donnerstag reisten wir frühmorgens nach Realp und stiegen anschliessend Richtung Rotondohütte durchs Wittenwasserental. Beim Abzweigepunkt Oberstafel entschieden wir, noch den Pizzo Lucendro zu besteigen. Beim Aufstieg zum Gipfel zogen mehr und mehr Nebelschwaden auf, bis wir ganz eingehüllt wurden. Doch kurz vor dem Skidepot vor dem Gipfelgrat kam die Sonne zum Vorschein und offenbarte uns ein herrlicher Blick auf den Gipfel. Den ausgesetzten Grat meisterten alle problemlos. Ein erstes Mal konnten wir das herrliche Gipfelpanorama bewundern. Die Abfahrt durch Pulverschnee im Gipfelbereich und weiter unten durch etwas schwereren Schnee war schon mal nicht schlecht. Anschliessend musste der letzte Aufstieg zur Hütte absolviert werden. Nach 1800Höhenmeter waren alle froh, mit Bier den entstandenen Durst zu löschen. Am Freitag stand unser Hauptgipfel, der Pizzo Rotondo auf dem Programm. Die recht anspruchsvolle und strenge Tour mit einem Finalen Gipfelzustieg durch ein über 40° steilem Couloir haben alle sehr gut gemeistert. Nicht selbstverständlich, mit so einer grossen Gruppe eine solche Tour ohne Vorkommnisse zu absolvieren. Nach zwei so strengen Touren kam am Samstag der dichte Nebel und leichte Schneefall den meisten gelegen. Etwas länger schlafen, gemütlich Zmörgele, eine willkommene Regeneration. Wir beschlossen, trotz des Wetters ein kleines Tüürli zu machen. Wir machten in der Hütte ein Ausbildungsblock in Tourenplanung. Jeder Teilnehmer konnte auf dem Handy die von uns vorgeschlagene Route planen und eintragen, bevor jeder draussen im dichten Nebel ein Abschnitt mit Karte und Kompass die Gruppe führen und navigieren konnte. Für die einen das erste Mal mit dem Kompass umzugehen und vor einer Gruppe die Spur zu ziehen. Alle waren sich einig, dass dies ein lehrreicher und eindrucksvoller Ausbildungstag war. Natürlich konnten wir an diesem Tag auch die kulinarisch hochstehende Menukarte durchprobieren. Für den letzten Tag bestimmten wir das Stotzig Muttenhorn als unser Gipfelziel und anschliessend über den Muttengletscher nach Realp abzufahren. Bei der Hütte noch etwas im Nebel, doch schon nach kurzem Steigen wärmten uns die ersten Sonnerstrahlen. Den frischen Pulverschnee ca 10-15cm liess uns für die Abfahrt schon riesige Vorfreude erahnen. Beim Läckipass sahen wir unser imposantes Gipfelziel. Die einen oder anderen sprachen ihre Bedenken aus, beim Anblick des mächtig und schmal erscheinenden Gipfelgrats. Die 300Höhenmeter Abfahrt zum Punkt des Wiederaufstiegs gab schon mal ein Vorgeschmack, was uns später erwarten sollte. Doch zuerst kam die anspruchsvolle Gipfelbesteigung. Ein grandioses Erlebnis, den frisch verschneiten, unverspurten Gipfelhang zu besteigen. Winterhochtour in Vollendung. Alle erreichten den Gipfel. Die Abfahrt durch unverspurte Hänge war anschliessend unbeschreiblich. Genau aus diesem Grund macht man Skitouren. Der Füdliblute Wahnsinn eben. Unten raus wurde der Schnee dann eher schwerer, Bäche mussten überquert werden, aber auch das gehört eben zu Skihochtouren. In Realp hatten alle ein leuchten in den Augen und eine tiefe Zufriedenheit machte sich breit. Ich danke und gratuliere allen Teilnehmern für diese ausserordentlich herrlichen Tourentage.








Do 27. März 2025
Heimbergfluh
Leitung und Bericht: Kurt Kohler
Teilnehmende: Margrit T, Margrit F, Bernadette, Elsbeth, Brigitte, Susanne, Fritz, Urs, Christoph Z, Christoph G, Ruedi N, Ruedi T, Martin Fotos, Samuel
Pünktlich um 09:13 konnte ich 13 von Burgdorf angereiste Wanderteilnehmer in Empfang nehmen. Fritz Fahrni war schon im Restaurant anzutreffen. Nach einem kurzen Kaffeehalt im Restaurant Lädeli und der anschliessenden offiziellen Begrüssung wandern wir los. Zuerst in Richtung neuem Bahnhof Heimberg. Nach dem überqueren der Bernstrasse ca. 50 Meter Richtung Dornhalde, danach weiter auf einem breiten, ansteigenden Weg. Unter plaudern gehts auf dem Forstweg stetig durch den Buechwald aufwärts. Vor dem steilen Aufstieg gibt es eine Tenüerleichterung. Mit gemächlichem Tempo ist die Höhe bald erreicht, wir folgen jetzt dem Gratweg entlang bis zum Aussichtspunkt auf der Riederefluh. Die noch laublosen Bäume gewähren uns eine gute Aussicht Richtung Oberdiessbach und dem Aaretal. Die weitere Umgebung Richtung Berge verschwindet im Dunst. Leider zeigte sich die Sonne nur sehr kurz. Wir geniessen den Trink-und Bananenhalt. Die recht kalte Bise lässt uns nicht lange verweilen. Nach dem Gratweg geht es Richtung «obere Riedere». Wir wandern über freies Land, dann wieder in den Wald. Beim Schwitzerhübeli schwenken wir Richtung Schwand Moorseeli. Das Biotop, liebevoll hergerichtet, bietet der Geburtshelferkröte und anderen Amphibien einen tollen Lebensraum. Die Tiere lassen sich durch unsere aufmerksame Gruppe nicht gross stören. Unser Weg führt uns weiter vorbei an der Schwandhütte zur Hubelhöchi. Weiter geht es leicht Talwärts Richtung Brätlistelle oberhalb des Pfadiheims. Hier geniessen wir unser Mittagessen. Wir benutzen die umherliegenden Bäume als willkommene Sitzgelegenheit. Der Wald zeigt sich hier sehr ungepflegt und wild. Unsere Wanderung führt uns weiter talwärts. Hie und da zeigt sich die erste «Bluescht», Schwarzdorn, Wildkirsche, was könnte es sein? Wir sind gefordert. Der Weg führt uns weiter vorbei am Rastplatz Siechenboden hinunter zum Spielplatz der Sonderschule. Nach kurzem Spielgerätetest geht es weiter Richtung Ausgangspunkt, der Haltestelle Lädeli. Im Restaurant Lädeli genissen wir unseren Abschlusstrunk. Ich hatte Freude an der Wanderung und danke allen Wanderkollegen/Kolleginnen für das Mitwandern und hoffe das es für alle gepasst hat.








Sa 22. März 2025
Skihochtour Clariden
Skihochtour Clariden 22./23.März 2025
Tourenleiter: Rolf Stettler
Teilnehmer: Katja, Angela, Gabi, Theres, Andrea, Res, Kurt,
Bericht Rolf Stettler
Wer nichts wagt, gewinnt nichts! Unter diesem Motto reisten wir am Samstag Morgen auf den Urnerboden. Angesagt waren Sturmwarnungen fürs Glarnerland. Allerdings erst in der Nacht auf Sonntag am stärksten. So wagte ich es trotzdem, die Tour durchzuführen, was im Nachhinein ein sehr guter Entscheid war. Bei warmen Temperaturen stiegen wir um 10:00Uhr im Urnerboden los, mit dem Ziel Gämsfairen. Bis weit hinauf merkte man gar nichts vom Föhnsturm. Erst ca. 500Hm unter dem Gämsfairen fing der Wind, teils Böenartig, an zu Blasen. Es war aber noch im machbaren und aushaltbaren Bereich. Wir verzichteten auf den Gipfel und stiegen direkt zum Gämsfairenjoch Die Abfahrt auf den Gletscher runter war kein Genuss durch gefrorenen Sulzschnee. Das rattern der Skier war das einzige, was man von der Gruppe hörte. Anschliessend querten wir zu unserem Tagesziel, der Claridenhütte. Wir verbrachten dort einen gemütlichen Abend in der liebevoll eingerichteten Hütte mit einem überaus Gastfreundlichen Hüttenteam, und stärkten uns für den kommenden Tag. In der Nacht tobte dann der angekündigte Sturm und rüttelte stark an der Hütte. Bis zum Morgen war aber der Spuk vorbei. Beim Frühstück lichteten sich draussen die Bewölkung auf und beim Start um 8:00 Uhr schien bereits die wärmende Sonne. Vom Wind war nichts mehr zu spüren. Wir stiegen über den Gletscher Richtung Claridengipfel, der leider immer von einer Wolke umhüllt war. Das Wolkenschauspiel am Tödi war aber grandios. Mal war er in seiner ganzen Pracht zu sehen, Sekunden später nur noch halb, dann ganz eingehüllt und wieder umgekehrt. Alle meisterten die Schlüsselstelle im Gipfelhang Clariden mit leichtigkeit, während sich dort die Sicht verschlechterte und uns ein kalter Wind entgegenschlug. Es gab eine kurze Gipfelrast. Nur das nötigste Material richten und ein Gipfelfoto und dann schnell wieder runter, wo es wieder viel angenehmer wurde. Leider war die Sicht Richtung Chammlijoch eingenebelt. Darum entschlossen wir uns, wieder über das Gemsfairenjoch auf den Urnerboden zurückzukehren. Bei der Abfahrt über den Gletscher fanden wir noch ganz passablen Schnee um schöne Kurven zu drehen. Die Abfahrt vom Gemsfairen gehörte dann sicher nicht zu den schönsten dieser Saison. Fazit: Eine wunderbare Tour mit spüren der Naturgewalten, motivierten Teilnehmern und herrlicher Berglandschaft. Und: Den Mutigen gehört die Welt!








Do 20. März 2025
Joker-Skitour
Nun hat es doch noch geklappt mit der ersten Joker-Sktour! Das Ziel dieses Formats ist es, bei guten Bedingungen etwas flexibler eine Skitour anbieten zu können. Also nach dem Motto: einfach mal einen Termin reservieren und bei guten Bedingungen spontan ein Tourenziel wählen!
Wir entschieden uns, die abgesagte Skitour vom vergangenen Wochenende nachzuholen und auf den Drümännler zu steigen.
Die Schneesituation im Fieldrich war ganz knapp genügend, um die Tour bei der Käserei zu starten. Bei schönstem Sonnenschein erreichten wir den Steibode, wo wir uns eine Pause gönnten. Weiter gings über den hart gefrorenen Schnee in Richtung erste Steilstufe. Dort montierten wir die Harscheisen, um uns den Aufstieg zu erleichtern.
Beim Aufstieg durch den Schlusshang zeigte sich der Schnee mit einem unschönen Deckel, welcher keine Vorfreude auf die Abfahrt aufkommen liess.
Ab dem Skidepot bestiegen wir den Gipfel zu Fuss über den mehrheitlich schneefreien Grat. Die Aussicht vom Drümännler war einmal mehr herrlich!
Ein Blick in Richtung Männlifluh zeigte, dass diese Skitour kaum noch zu machen war - der Frühling ist definitiv eingezogen.
Für die Abfahrt entschieden wir uns, direkt vom Skidepot horizontal ca. 30m durch die Steinwüste in den Südhang zu klettern. Dieser war bereits voll aufgesulzt und noch fast unverfahren und wir wurden mit einer tollen Sulzabfahrt belohnt.
Da im Nordwesthang des Bodezehore schöne Abfahrtsspuren zu sehen waren, stiegen wir noch mal knapp 200 m auf und genossen auch diese Abfahrt in schwerem Pulverschnee.
Die Abfahrt Richtung Fieldrich wurde mit jedem Meter klebriger und verlangte eine lockere und gleichzeitig kräfteschonende Fahrweise.
Bei der Käserei plünderten wir den Kühlschrank mit den feinen Käsespezialitäten, bevor wir im Kreuz in Wimmis die Skitour gemütlich abschlossen.
Tourenleiter: Peter Grogg
Teilnehmer: Katja, Andrea, Karin, André, Giorgio, Peter
23.02.2025, Peter Grogg








Do 20. März 2025
Hammegg- Aspiegg
Bei kühlen, aber vielversprechenden Wetterbedingungen starten wir unsere Wanderung von Walkringen aus Richtung Hammegg. Der Pfad führt in angenehmer Steigung den Wald hinauf, über den Weiler Neuhaus zur Hammegg 953 m. Die Fernsicht erlaubt uns, das eindrückliche Panorama zu bewundern. Es sind immerhin fast 500 Höhenmeter «zusammengekommen». Weiter geht der Weg durch den Brandiswald zur Aspiegg. Unter der 1985 neu gepflanzten Aspilinde halten wir Mittagsrast. Die alte Aspilinde stand 250 Jahre an dieser Stelle. Auch hier ist die Aussicht auf die Emmentaler Höger, den Jura und die mit etwas frischem Neuschnee gepuderte Alpenkette bemerkenswert. Frisch gestärkt brechen wir auf und gelangen durch den Chaltengraben zur Siedlung Schwendi. Anstelle von Milchkühen begrüssen uns hier neugierige, niedliche Alpakas mit Jöö-Effekt. Wir haben noch einige Kilometer vor uns, also wandern wir weiter zum Toggenberg und über den Grat des Seitenbergwaldes. Der Abstieg nach Schafhausen gestaltet sich von hier aus moderat. Im Restaurant Rössli genehmigen wir den wohlverdienten Abschlusstrunk auf der Terrasse und geniessen die letzten Sonnenstrahlen. Ich danke allen für die Teilnahme an dieser erlebnisreichen Tour und Walter, für deine noble Spende.
Teilnehmende: Margrit T, Margrit F, Bernadette (Fotos), Walter, Beat, Ernst, Ruedi N, Ruedi T, Fritz, Rolf, Tilo. Samuel (Leitung und Bericht).








So 9. März 2025
Skitour Chistihubel (anstelle Bundstock)
Skitour Chistihubel (anstatt Bundstock)
Nach einer längeren Schönwetterperiode waren die Prognosen für das Wochenende nicht mehr so optimal. Auf der Alpensüdseite war schlechtes Wetter und im Berner Oberland war wieder mal Föhn angesagt. Trotzdem wagten wir einen Versuch und brachen viertel nach sechs Uhr im Tschingel in Richtung Griesalp - Dündenalp auf. Das milde Wetter in der vergangenen Woche hatte der Schneedecke zugesetzt und wir mussten bis vor der Schlucht die Ski tragen. Kurz vor acht Uhr erreichten wir dann die Dündenalp und es war nun zu entscheiden, ob wir in Richtung Bundstock oder Chistihubel weitergehen würden. Die Meteoapps wurden nochmals konsultiert und der Entscheid fiel auf Chistihubel. Weiter ging es über die Normalroute hinauf und um 9.30 Uhr erreichten wir den Gipfel. Zu unserer Überraschung herrschte Windstille, von Föhn keine Spur…. Um 10.30 schien uns dann die Schneedecke weich genug und wir starteten mit der Abfahrt. So erreichten wir nach knapp einer Stunde die Griesalp wo wir auf der sonnigen Terrasse vor dem Hotel für einen Umtrunk einkehrten
Tourenleiter: Tomas Samoel
Teilnehmer: Christian, Andrea, Marcio, Werner, Michael, André
09.03.2025/Tomas Samoel






Do 6. März 2025
Turtmann-Brentjong-Leuk Stadt
Bei herrlichem Sonnenschein wanderten wir von Turtmann ein Stück entlang der Rotte und stiegen dann auf einem steilen Weg zur Hohen Brücke auf. Und da gab es bereits einiges zu entdecken, einerseits die erste Küchenschelle, eine Anemonenart und andererseits beobachteten einige von uns in den Felsen einen Mauerläufer, ein Singvogel mit auffällig rot und weiss gezeichneten Flügeln.
Nach der Querung eines lockeren Föhrenwaldes erreichten wir die Satellitenbodenstation bei Brentjong. Mit über 50 Satellitenschüsseln wird hier in den Weltraum hineingehorcht. Unter anderem werden auch Daten für die Wettervorhersagen von den Satelliten empfangen, die uns helfen, unsere SAC-Touren zu planen.
Auf der Heimreise legten wir in Visp einen Halt ein, um unseren Durst zu löschen.
Vielen Dank an alle für die schöne Tour.
Teilnehmende: Brigitte, Bernadette, Samuel, Kurt, Beat, Margrit (Fotos), Ernst, Heinz, Marcio (Fotos und Bericht)








Mo 3. März 2025
Skitourenwoche rund um den Grossen St. Bernahrd
- Tag, 03.03.: Anfahrt – Les Dents du Grand Lé
Wir treffen uns am Montagmorgen beim Steinhof und fahren mit 3 Autos erwartungsvoll Richtung Westen. Im Relais du Saint Bernard kommt Andrea dazu mit den in Bern zugestiegenen Kolleginnen und Kollegen und Ueli, der wichtigsten Person.
Plan ist, im Gebiet des Grossen St. Bernards eine erste Tour zu machen. Da angekommen, staunen wir über die Menge Autos, alles «Tüüreler». Die sind aber schon längst unterwegs, sodass wir fast alleine unsere Tour auf 1’912 m beginnen.
Der Aufstieg wird angesichts der Temperaturen zu einer gewissen Herausforderung. Es werden nicht nur Jacken und Shirts ausgezogen, Pole entledigt sich sogar seiner langen Unterhose, was fast eine Kettenreaktion auslöste. Einige zweifeln und denken «Söu i? Söu i nid?» wie Natascha in einem Lied singt.
Auf dem Gipfel auf 2'888 m angekommen, sind die Zögernden dann doch froh um die zusätzliche Schicht um die Beine 😊
Die Abfahrt ist recht genussvoll durch ganz passablen Schnee mit einigen Sulzhängen, die Gruppe scheint sehr zufrieden zu sein mit dem ersten Tag.
Anschliessend fahren wir durch den Tunnel bis Etroubles, wo wir im Hotel Beau Séjour unsere Zimmer beziehen, jedoch nur, um das Gepäck zu deponieren und uns umgehend zum Durstlöschen wieder treffen.
- Tag 04.03.: Mont de Flassin
Beim Frühstücken stellt sich heraus, dass sich die Temperatur in einigen Zimmern wie in Kühlhäusern anfühlt. Mit der Thermowäsche unter dem Pyjama haben aber alle die Nacht überlebt. So ist wenigstens die warme Wäsche für etwas gut, wenn man sie tagsüber nicht braucht 😉
Nach der Stärkung am Frühstücksbuffet fahren wir um 08.30 Uhr mit den Autos eine kurze Strecke zum Ausgangspunkt. Der Aufstieg erfolgt zuerst im Schatten durch ein lang gezogenes Tal. Den ersten Halt machen wir nach ca. 2 Stunden an der Sonne. Den Gipfel vor Augen, steigen wir weiter auf. Die abgefahrenen Hänge lassen nichts Gutes erahnen. Um ca. 12.30 Uhr erreichen wir das Skidepot und steigen die letzten Meter zu Fuss auf den Gipfel des Mont de Flassin auf 2'764 m.
Ueli entscheidet sich für die Abfahrt auf der Nordseite. Mutig stechen wir in einen 40° steilen Hang und kurven durch herrlichen Pulverschnee, Verhältnisse, wie sie wohl niemand erwartet hätte. Einfach traumhaft, entsprechend das Strahlen auf den Gesichtern 😊 Weiter unten wird das Tal immer enger, aber alle meistern die Schwünge zwischen Bäumen, über Mulden und schmale Passagen bestens.
Mangels offener Restaurants in St-Oyen und Etroubles löschen wir unseren Durst im Hotel.
- Tag 05.03.: Mont de la Tsá
Wir fahren mit den Autos ein paar Kilometer bis ins Dörfchen Echevennoz und starten dort um 08.45 Uhr auf 1'233 m unseren Aufstieg. Der führt uns teilweise etwas abenteuerlich über einen schmalen Bergweg durch dichten Wald. Nach der ersten Rast oberhalb des Waldes steigen wir weiter auf zum Col de Tardira, wo uns ein kalter Wind empfängt. Angesichts des steilen Aufstiegs von hier montieren einige die Harsteisen. Kurz vor dem Gipfel machen wir ein Skidepot und steigen zum Gipfel auf 2'742 m, den wir nach 5 Stunden glücklich erreichen. Einmal mehr geniessen wir die unglaubliche Sicht auf unzählige Gipfel.
Die ersten Hänge der Abfahrt sind etwas abgeblasen, aber dann findet Ueli einmal mehr herrlichen Pulverschnee.
Und dann müssen wir wieder den Wald runter, durch den wir aufgestiegen sind. Zwar nicht über den Bergweg, sondern über eine Forststrasse, die es aber auch in sich hat. Stemmbögen, enge Kurven und eisige Stellen beanspruchen unsere Beinmuskulatur..
Das letzte Stück balancieren ein paar Abenteuerlustige auf dem schmalen Schneewall am Rande des Weges. Zuletzt wird die Mühe noch durch ein paar wunderbare Sulzhänge belohnt.
Wir marschieren dann etwa 10 Minuten auf der Strasse hinunter nach Condemine an der Hauptstrasse. Und was nun? Die Autos in Echevennoz und kein Busbetrieb. Ueli geht kurzerhand zu den naheliegenden Häusern und findet eine nette Frau, die seinem Charme offensichtlich nicht widerstehen kann und die 4 Fahrerinnen und Fahrer nach Echevennoz bringt.
Nach ein paar Minuten werden auch wir abgeholt. Den Durst stillen wir im Hotel und freuen uns über die sehr abwechslungsreiche und tolle Tour.
- Tag 06.03.:Tête des Fras / Tête de Sereina
Heute haben wir einen längeren Anfahrtsweg: Aosta, Saint-Nicolas, Vens, wo wir auf 1'734 m starten. Nach einem kurzen Aufstieg zum Col du Mont Joux geht’s in rassigem Tempo über einen hartgefrorenen Weg durch ein hübsches Tal bis zu Pt. 1804, wo wir kurz rasten und die Felle montieren. Dann folgt der abwechslungsreiche Aufstieg bis zum Tête des Fras auf 2'818 m. Aber noch nichts von Gipfel erreicht… Ueli schlägt vor, dem Grat entlang bis zum Tête de Sereina auf 2'830 m weiterzugehen. Bevor wir uns für die Abfahrt bereit machen, geniessen wir wiederum die beindruckende Weitsicht, die unzähligen Berge und majestätischen Riesen wie den Grand Combin oder den Mont Blanc, und über allem tiefblauer Himmel.
Ueli quert einen steilen Hang bis zu dem Punkt, von wo wir die Nordhänge durch fantastischen Pulverschnee abfahren können. Alle ziehen ihre Spuren in den unberührten Schnee, einfach traumhaft. Herausfordernd sind dann noch die letzten Schwünge durch und um die Bäume des Lärchenwaldes. Es hat sich jeder Meter Aufstieg und jede Schweisstropfe gelohnt!
Noch einmal werden die Felle montiert und es geht zurück auf dem Weg, den wir am Morgen runtergefahren sind. Nach einer Stunde Marschzeit kommt endlich die letzte Kurve und wir können die Felle abnehmen und die letzten Höhenmeter ins Dörfchen Vens abfahren. Im einzigen, kleinen Beizli stillen wir bei einem etwas überforderten «cameriere» unseren Durst. Und nun steht halt nochmals eine Stunde Autofahrt an. Um 19.15 Uhr erreichen wir müde aber glücklich das Hotel und freuen uns auf ein gutes Nachtessen.
- Tag 07.03.: Pointe de la Chaligne
Heute steht eine «Erholungstour» auf dem Programm! Wir fahren via Buthier nach Mendey und starten um 09.15 Uhr auf 1'555 m. Die erste Rast gönnen wir uns auf der Alpe de Chaligne. Von dort geht’s weiter durch den Wald, bevor wir den obersten Steilhang in Angriff nehmen. Bei der Gipfelrast auf 2'607 m können wir eine ganze Herde Gämse beobachten, die aus uns nicht klaren Gründen einen steilen Hang hochrennen. Die Gämse wussten wohl, weshalb?
Für die Abfahrt gibt es zwei Varianten: zu Beginn einen sehr steilen Hang oder etwas moderater über den Steilhang des Aufstiegs. Ein paar ganz Wilde nehmen mit Ueli die steile Variante, der Rest folgt Pole über die Alternativroute. Pulverschnee gab’s für alle 😊. Etwas weiter unten treffen wir uns wieder.
Bei den Autos angekommen, müssen die Fahrerinnen und Fahrer die Skis ausziehen. Ein halbes Dutzend Unentwegte fährt zusammen mit Ueli noch weiter, so weit es geht. Und das war «obenuse», Sulzschnee vom Feinsten!! Wir beschliessen, den andern nicht zu sagen, wie toll es war, können aber natürlich unsere Freude nicht verbergen.
Auf der Suche nach einem Restaurant fahren wir nach Allein auf die andere Talseite. Dort wird der erste Durst gestillt, bevor wir zurück nach Etroubles zum nächsten Bier oder was auch immer fahren. Anschliessend treffen wir uns zum Abschiedsapéro bei einem Glas Apérol Spritz.
- Tag 08.03. : Tête Crévacol
Wir nehmen Abschied von Etroubles, verstauen unser Gepäck in den Autos und fahren los Richtung Grosser St. Bernard. In Rosière nehmen wir den Sessellift bis Arp du Jeu und von dort weiter bis Mont Borsalet.
Schnee liegt sehr spärlich und wir denken, dass wir wohl auf der Piste wieder runter fahren müssen.
Der Aufstieg zum Tête Crévacol auf 2'620 m ist kurz, nur etwa 130 Höhenmeter. Wir geniessen unser Picknick beim Bivoac Crévacol. Auf die Frage von Adrian wie weiter, direkt abfahren oder ein Stück abfahren um nochmals ca. 400 Höhenmeter aufzusteigen, wird einstimmig die erste Option gewählt.
Wir sind immer wieder beeindruckt, wie Ueli das scheinbar Unmögliche fertig bringt und uns Spuren in den Schnee legt, die einen nur noch staunen lassen. So auch diesmal! Wir kurven durch wunderbaren Sulzschnee und geniessen diese letzte Abfahrt in vollen Zügen.
Bei den Autos angekommen, verabreden wir uns für einen Halt im Relais du St. Bernard, das wir ja schon bestens kennen. Dort heisst es dann Abschied nehmen.
Wir sind uns alle einig, die Woche war absolut super, wunderbares Wetter, grossartige Touren und eine super Gruppe.
Herzlichen Dank einmal mehr an Ueli für die wie immer umsichtige und äusserst kompetente Führung, Adrian für die Organisation der Tourenwoche und allen für die schöne Kameradschaft.
Wenn wir noch fit sind, sehen wir uns in einem Jahr wieder.
Trudi & Markus








So 2. März 2025
Tourenwoche Bivio
Organisation: Peter Gfeller
Bergführer: Jürg Trummer
Teilnehmende: Verena, Lisbeth, Ursula, Isabel, Urs, Herman, Peter W., Niklaus, Christoph, Ueli, Bruno (Bericht)
1. Tag – Anreise und Crap da Radons
Mit Bahn und Postauto reisten wir über Chur und Tiefencastel nach Bivio. Nach dem Deponieren des Gepäcks und Umrüstung aufs Skitourenequipments starteten wir bei schönstem Wetter vom Hotel aus auf eine Eingehungstour auf den Crap da Radons. Die Abfahrt über den harten Schnee war kein grosser Genuss. Auch für die Ohren nicht.
2. Tag – Piz dal Sasc
Bei noch kühler Temperatur starteten wir vom Hotel aus die Tour. Der erste Teil des Aufstiegs ging eher flach durchs Tgavretga Tal auf die Alp Tgavretga. Über den Pass dal Lunghin erreichten wir den Piz dal Sasc. Bevor wir die Abfahrt unter die Skier nehmen konnten, musste noch ein Skischuh, mit einer Schraube vom Rettungsschlitten vom Bergführer, repariert werden. Auf der Abfahrt hat der Bergführer einige schöne Pulverhänge gefunden. Die Tour liessen wir im Restaurant Tua unten am Skilift ausklingen. Die Rückkehr ins Hotel wurde dann entweder mit Hilfe des Skilifts, mit nochmaligen Anfellen oder zu Fuss bewältigt.
3. Tag - Fuorcla Grevasalvas
Mit dem Bus fuhren wir nach La Veduta (Julier Hospiz). In südlicher Richtung ging es hinauf zum Grevasalvas See und dann zur Fuorcla Grevasalvas. Der Plan wäre eigentlich gewesen Richtung Piz d’Emmant Dadaint zu gehen. Die schönen Gipfelhänge wären aber entweder abgeblasen oder bereits sehr verfahren. Der Bergführer fand aber am Fuss des Piz Lagrev sehr schöne Pulverhänge. Es machte so viel Spass, dass war beim Grevasalvas See die Felle nochmals aufzogen, um noch eine extra Runde zu machen. Die Wartezeit auf das Postauto in La Veduta nutzen wir für ein kühles Getränk auf der Restaurantterrasse. Da die Terrassa Glaswände, als Windschutz und ein grosses Zeltdach hat, war es eher eine Sauna.
4. Tag – Piz Roccabella
Am 4. Tag ging es direkt vom Hotel wieder auf die Alp Tgavretga. Wir bogen dann aber Links ab, um auf den Piz Roccabella zu kommen. Unterwegs zeigte uns der Bergführer wie Spitzkehren ganzleicht gehen, so dass der Bergski ohne grosse Probleme um 180° verdreht möglichst nah am Talski hingestellt werden kann. So kann man viel Kraft sparen und steht so viel stabiler. Auf der Abfahrt fanden wir tolle Pulverhänge. Die Tour schlossen wir nätürlich im Café Roccabella ab.
5. Tag – Fuorcla Chamuotsch und Spelm Ravulaunas
Mit dem Bus fuhren wir über den Julierpass auf die Alp Güglia. Durchs Valletta dal Güblia stiegen wir stiegen wir zur Fuorcla Chamuotsch auf. Der Bergführer hielt immer wieder Ausschau nach guten Pulver- oder Sulzhänge für die Abfahrt. Deshalb beschlossen wir auf der Abfahrt nochmals die Felle aufzuziehen und noch auf den Spelm Ravulaunas zu steigen. Wir fuhren dann das Nachbartal direkt hinunter nach La Veduta. Die Wartezeit aufs Postauto verbrachten wir, dies Mal, in der Gaststube des Restaurants und nicht auf der Sauna Terasse.
Am späten Nachmittag stand noch eine Dorfführung mit geschichtlichen Erklärungen statt. Wir wissen nun, woher der Name Bivio kommt: «Der Name Bivio (Italenisch) bedeutet Wegscheide und bezieht sich auf die Lage am Fusse des Julier- und des Septimerpasses.“ Auch was es mit den Sprachen auf sich hat. In Bivio wird Italienisch, Rätromanisch und Deutsch gesprochen. Und warum es viele Portugiesen in Bivio hat.
6. Fuorcla da la Valletta, Uf da Flüe und Heimreise
Da am sechsten Tag auch der Abreisetag war, hatten wir nicht mehr so viel Zeit für eine lange Tour. Deshalb nahmen wir die zwei Bügellifte auf den Mot Scalotta als Aufstiegshilfe in Anspruch. Zuerst gab es eine kleine Abfahrt zum Leg Columban. Dann stiegen wir zur Forcula da Valletta hoch und danach Uf da Flüe. Auf der Abfahrt über den Stallerberg Richtung Crap da Radons konnten wir immer wieder ein paar Schwünge in den Pulverschnee ziehen. Wir entschieden uns dann nicht wie am ersten Tag über den harten Schnee nach Bivio zu fahren. Sondern stiegen ein paar Meter zu Fuss über Alpwiesen, um noch einen schönen Sulzhang zu finden. Nach dem Durstlöschen im Café Roccabella, war Umziehen und Packen angesagt. Mit dem Postauto und der Bahn fuhren wir am Abend zurück in die Heimat.
Besten Dank an Peter Gfeller für die super organisierte Tourenwoche und Jürg Trummer (Bergführer) die tolle Leitung der Touren. Die schönen Touren und Pulverhänge bei schönsten frühlings Wetter, werden uns noch lange in Erinnerung bleiben, trotz des wenigen Schnees und vielen fiesen Steinen.








Sa 1. März 2025
Skitour Honiese
Tourenbericht Skitour Honiese
01.03.2025
Teilnehmende: Michael (TL), Andrea, Christine, Markus, Nadja, Tru
Endlich hat es geklappt! Nachdem die letzten zwei Jahre die Touren auf den Honiese aufgrund Schneemangel durch Alternativtouren ersetzt werden mussten, konnte dieses Jahr die Tour endlich wie geplant stattfinden. Wobei auch dieses Jahr etwas Zweifel aufgekommen sind, ob der Schnee im Chireltal ausreichen würde. Um 07:30 Uhr trafen wir auf dem PP bei Chirel Säge ein. Und mit grosser Erleichterung stellen wir fest, dass zumindest auf der Strasse im Tal noch etwas Schnee vorhanden war, damit wir (mit vier kurzen Unterbrüchen) ohne Probleme mit den Ski aufsteigen und dann auch wieder abfahren konnten.
Um 07:45 Uhr machten wir uns mit den Ski an den Füssen auf den Weg und erreichten nach ca. 1.5 Stunden über die Fahrstrasse den Spl. im Hindersten Chirel. Nach einer ersten kurzen Pause ging es nun auf dem Alpweg weiter zur Alphütte bei Punkt 1926, wo wir noch einmal eine kurze Rast einlegten, um dann über die Westflanke auf den Gipfel des Honiese zu steigen.
Da wir den Gipfel um die Mittagszeit für uns allein hatten, konnten wir die Mittagspause gleich auf dem Gipfel bei prächtigem Sonnenschein und mit wunderschöner Aussicht auf Berge und Nebelmeer geniessen.
Die Abfahrt war dank Pulver auf harter Unterlage top! Im unteren Drittel der Westflanke gab es je nach Exposition sogar etwas Sulz zu geniessen. Auf der Alpstrasse waren zwei Lawinenkel zu überfahren, sonst bot sich auch hier Pulver auf harter Unterlage.
Um 14:00 Uhr waren wir wieder beim beim PP Chirel Säge zurück. Unsere kalten und warmen Getränke genossen wir für einmal im Gasthof Adler in Latterbach.
Vielen Dank allen Teilnehmenden. Die Tour hat viel Freude gemacht!








Fr 28. Feb. 2025
Chrützfluh- Schwändi
Es hat sich gelohnt, die Wanderung auf Freitag zu verschieben. Gestern war das Wetter noch recht garstig, mit Schnee- und Regenfall. Heute starten wir unsere Wanderung bei Sonnenschein. Das sind gute Voraussetzungen für den Beginn einer erlebnisreichen Wandersaison.
Nach einem kurzen steilen Aufstieg erreichen wir den Pavillon auf der Chrützfluh. Die lohnende Aussicht wird natürlich fotografisch festgehalten. Der Sandsteinabbau hat hier beeindruckende Spuren hinterlassen. Die harte Arbeit, die hinter diesem schweisstreibenden Abbau steckte, ist heute kaum vorstellbar. Weiter führt uns der Weg über den Chrouchtuberg, durchs Schwändiholz, hinauf zum Hinterboden und dem Punkt 809. Hier steht die wunderschöne, freistehende Linde. In der Ferne erblickt man von hier aus die ganze Jurakette. Auf dem Hof Schwändi, mit seinem praktisch eingerichteten Stöckli verweilen wir, um Mittagsrast zu halten. Die Sonne gibt ihr Bestes, doch die aufkommende Bise zwingt uns bald einmal aufzubrechen. Der Abstieg führt uns hinab zum Chüeferacher, an der JVA (früher auch der höchste Berg im Bernbiet genannt) vorbei, zurück nach Krauchthal. Im Restaurant Hirschen genehmigen wir uns den verdienten Abschlusstrunk, bevor wir mit Bus und Bahn, die Heimreise antreten. Ich danke allen für die gelungene Tour.
Teilnehmende: Margrit, Bernadette, Erica, Ruedi, Beat, Kurt Fotos, Martin Fotos, Samuel Leitung und Bericht.








So 23. Feb. 2025
Thun - Einigen
SAC Frauengruppe Sektion Burgdorf
Thun - Einigen Sonntag, 23. Februar 2025
Leitung und Bericht : Eveline Jenni-Ehrenberg
Wider Erwarten regnet es am Sonntag vom grauen und verhangenen Himmel. Dank der widerstandsfähigen Bekleidung starten 14 frohgemute Kameradinnen in Thun Richtung Schiffländte, Uferweg, die gute Laune im Gepäck. Das Scherzligkirchli ist geschlossen, nachdenklich betrachten wir das uralte Bauwerk. Im Schadaupark, unter den ausladenden, noch unbelaubten Bäumen, ist der Boden übersät von lila Krokussen, dazwischen leuchten Grüppchen von weissen Schneeglöckchen, auch Vogelgezwitscher kündet den Frühling an! Vor der Seekulisse stellen wir uns auf für ein Foto. Kurz darauf kehren wir im Seeparkhotel ein. Hier werden wir fürstlich mit Getränken und Gebäck bedient. Dann geht’s weiter den Thunersee entlang, im Dürrenast bei der Badi vorbei. Hierauf durch den Bonstettenpark, wo wir auf der Brücke über den Schiffskanal anhalten. Die Seezufahrt wurde eigens für die Bewohner der Bonstettenvilla ausgehoben. Zwei in ihrem Wuchs wunderschön geformte Eichen nehmen unseren Blick gefangen. Im Gwattmoos ist es eine „Herde“ von zirka einem Dutzend Schwäne, die auf einer Wiese grasen. Grotesk, wie diese Wasservögel immer wieder schwungvoll den Hals erheben, um umso schneller auf den Boden zu sausen. Ob die Tiere eher Gras, Wurzeln oder in der Erde versteckte Insekten schnappen? In Gwatt verlassen wir das Seeufer und steigen gemächlich 100 Höhenmeter auf die Gwattegg hinauf. Wir lesen auf einer Tafel, dass dieses Gebiet einst zum Hochburgund gehörte, was immer das für uns heutige Menschen bedeuten mag. Auf der Anhöhe geniessen wir unser Picknick mit Weitblick über den See. Lange währt die Mittagspause nicht, denn ein kühler Wind weht über die Kuppe und es regnet immer noch tropfenweise! Nun wandern wir Richtung Kanderdurchbruch. Wir erblicken neben dem Weg den renovierten Strättligturm, der heute für alle möglichen Anlässe gemietet werden kann. Seine letzte historische Bedeutung erfüllte der Turm für die bernische Regierung für die Lagerung des Schiesspulvers. Ein Höhepunkt unserer Wanderung ist die Ueberquerung des Kanderdurchstichs, auch bekannt als Kanderschlucht. Wir staunen über die hohen, geschliffenen Felsformationen, die die Wassermassen über 300 Jahre geschliffen haben. Bei der Planung anfangs des 17. Jahrhunderts war das Dynamit noch nicht erfunden! Eine herausragende Pionierleistung der damaligen „Ingenieure“ und tapferen Bauarbeiter! Verheerende Ueberschwemmungen in der Thunerallmend hatten die damaligen Gnädigen Herren zu Bern zu diesem kühnen Schritt gedrängt. Unser Endziel ist die Kirche Einigen, die älteste der sogenannten zwölf Thunerseekirchen, die um das Jahr 1000 errichtet worden sind. Wir haben Zeit, die Kirche zu besuchen und im lielbich gestalteten Garten am See zu spazieren. Die Lage ist einmalig, ein Ort, der Frieden ausströmt. Müde und nass treten wir an der Bushaltestelle „Einigen Teller“ unsere Heimreise an, eine Stunde früher als geplant, das kommt uns entgegen!
Liebe Kameradinnen, ich habe diesen Tag mit Euch sehr genossen, danke! Eveline Jenni-Ehrenberg

Sa 22. Feb. 2025
Skitour Raufli-Variationen
Angesagt ist eine Begehung und Befahrung des Rauflihornes mit Ski nach dem Prinzip “carpe diem”. Gesagt, getan:
Kurz vor 0900 Uhr macht sich die Gruppe vom PP Grimmialp über den Normalweg auf zum Rauflihorn. Der (wenige) Schnee in den untersten Lagen ist von der Wärme der vergangenen Tage zusammengebacken und lässt auf einige Sulzschwünge hoffen. Oberhalb der ersten Alphütte gönnen wir uns eine erste Pause. Hier oben hat die Wärme den Schnee leider nur gedeckelt, nicht gebacken, so dass die Hoffnung auf Sulz der Gewissheit von Bruchharsch weicht. In moderat-zügigem Tempo erreichen wir nach gut 2 ½ Stunden ein erstes Mal den Gipfel.
Während die Gruppe pausiert, sondiere ich den östlichen Gipfelhang. Ein klarer Befund: Deckel. Also verzichten wir und nehmen uns für die erste Abfahrt die Südhänge via Bluttligritza vor, Richtung Fermeltal. Hier ist der Schnee nicht gedeckelt, aber leider schon bodenlos. Nach ca. 400 Höhenmetern beginnt die Harschschicht. Wir brechen die Abfahrt bei der Alp Büdemli ab und queren der Höhenlinie nach bis “Rossbode” unter dem Gipfelhang der Normalroute. Dort steigen wir über “Obere Bluttlig” ein zweites Mal zum Gipfel hoch. So können wir alle Expositionen des Hanges erkunden, stellen aber fest, dass überall Harsch vorhanden ist.
Nach der zweiten ausgiebigen Gipfelrast fahren wir vorerst der W-Krete entlang ab. In der Mitte dieser Krete fahren wir dann in den Nordhang ein. Auch hier hat die Wärme für einen Deckel gesorgt, dieser ist aber wenig ausgeprägt und es ist besser zu fahren als im richtigen Bruchharsch. Untenheraus finden wir sogar einen Hang mit nassem Pulver, der sehr schön zu fahren ist.
Nach dem Nordhang queren wir hinüber ins Skigebiet. Nach einigen 100 Metern verlassen wir die Piste wieder und finden am Waldrand einige wunderschöne, kaum befahrene Hänge mit allerbestem Sulz (sic!). Dem Wandrand entlang abfahrend erreichen wir die Aufstiegsspur, der wir 50 Meter bis zum Fahrweg folgen. Dieser ist präpariert und ermöglicht uns eine komfortable Abfahrt zurück zum Parkplatz.
Nach gut 6 ½ Stunden sind wir wieder dort, um gut 1500 Höhenmeter reicher. Die trotz durchzogener Schneeverhältnisse gelungene Tour lassen wir bei einem ausgiebigen Umtrunk in der “Spillgerten” ausklingen. Herzlichen Dank allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das engagierte Mitmachen und Eure Neugier, einmal etwas andere Seiten des Rauflihornes zu besuchen! Es hat Spass gemacht, mit Euch unterwegs zu sein!
Peter Stähli




Sa 15. Feb. 2025
Skitour Schwalmere
Morgens um 6.30 Uhr starteten die Autos in Burgdorf Richtung Zweilütschine. Alles war perfekt organisiert, wer wann wo einlädt. So kamen dann Andrea; Giorgio Peter L. Tomas, Lisbeth, Werner, S, Gabriela, Marcio; Kurt, Chantal, Paul, Angela, Peter G. Rolf und Theres top motiviert und bereit für die Tour bei viel Neuschnee oben an der Seilbahnstation Suwald an. Eine letzte Verpflegung, LVS-Kontrolle, dann startete Rolf die Tour in den klaren noch kühlen Morgen. Schon nach kurzer Zeit im «Winter Wonderland» durch den verschneiten Guferwald wurde allen warm und es war einfach traumhaft, man kam aus dem Staunen und Geniessen nicht mehr heraus. Die Schneekristalle glitzerten in der Morgensonne, der Neuschnee verpackte die einzigartige Bergkulisse des Jungfrau Massivs in eine fast gemalte einzigartige Kulisse. So schön es auch war, der Neuschnee barg auch Gefahren, deshalb teilte uns Rolf nach der Überquerung des Sulsbaches in 3er und 2er Gruppen auf, um weiter zur Wegkreuzung Sousegg zu gelangen, wo wir wieder einfach das Panorama mit Schilthorn genossen, den nächsten Abschnitt besprachen, in Soustal schauten und uns für den nächsten Aufstieg stärkten. Später kamen wir unten an den imposant aus der Schneelandschaft ragenden Laubhörnern vorbei. Rolf meisterte mit gekonnter Spurwahl die nächste Schlüsselstelle und führte uns auf den ersten Gipfel «Chlys Lobhore»: Aus der Gruppe war zu hören: «Einmaliges Wetter, herrliche Aussicht, einfach traumhaft, dass ich das erleben darf, einfach unbeschreiblich schön». Dann hieß es Felle abziehen und beim Abstieg möglichst keinen Stein erwischen. Bei Punkt 2371 wurde wieder «angefellt», dann ging es dem Ziel «Schwalmere» entgegen, gemütlich bergauf durch die verwunschene Märchenlandschaft zum Sattel 2674, weiter mit letzten Spitzkehren in den Hang zum Ski Depot. Gekonnt präparierte Rolf mit dem Pickel die Tritte für den Aufstieg zum sonnigen und windfreien Gipfelplateau. Oben angekommen waren zunächst Worte überflüssig, der Augenblick zählte, unendliche Freude und Zufriedenheit breiteten sich aus, ein warmer Händedruck, eine sanfte Umarmung zum Gipfelgruss. Ob alleine auf einem Stein oder in kleinen Gruppen, jeder genoss den Gipfel auf seine Art, Die Perspektive auf den sehr gross erscheinenden Thunersee entlockte Bemerkungen: «Das könnte in Norwegen über den Fjorden sein». Glück und Dankbarkeit waren spürbar.
Weiter ging es der nächsten Herausforderung entgegen, der spektakulären Abfahrt durch das Soustal mit herrlichen Schwüngen im Pulver Schnee und Herausforderungen im Steilgelände und gekonnt für einige Teilnehmer, für andere wie mich waren die Kurven im Tiefschnee eine echte Herausforderung. Mit Schwung und viel Stockeinsatz erreichten alle den kleinen Schopf bei Punkt 1697. Beim Warten war Zeit die Abfahrt Revue passieren zu lassen. Worte wie: «Schon noch steil, sind wir da wirklich durchgefahren, sah gar nicht so steil aus, waren zu hören, während die anderen noch in der Herausforderung standen, alle Teilnehmer mit viel Geduld gut ins Tal zu bringen. Ein grosses Dankeschön an alle für die sehr gelungene Tour mit großem Teamgeist. Die Abfahrt war noch nicht ganz zu Ende. Rolf zog die letzten Schwünge durch den Wald auf dem Schlittel Weg nach Isenfluh zur Talstation und so endete auch diese Tour mit einem Umtrunk und Zvieri im La Luna bei Wilderswil, aber die Erinnerung an dieses Erlebnis ist unvergänglich. Ein herzliches Dankeschön an Rolf für die tolle Organisation und die sichere Durchführung mit 16 Teilnehmern durch die wunderschöne, tief verschneite Berglandschaft







Sa 15. Feb. 2025
Eisklettern
Am 15. Februar machten sich acht Personen in Fahrgemeinschaften und mit dem ÖV auf den Weg Richtung Engstligenalp. Im Auto wurde das Thermometer genau beobachtet und mit einer gewissen Skepsis festgestellt, dass es an der Talstation erfrischende 12 Grad unter dem Gefrierpunkt anzeigte. Bei einzelnen erhitzte sich die Stimmung aber schlagartig, als der Teambus des FC Basel auf den Parkplatz einfuhr. Statt des Teams vom Rheinknie trat jedoch eine Touristengruppe ins Tageslicht – die Aufregung war umsonst. Kurz darauf ging es bereits mit der Gondel die knapp 600 Höhenmeter nach oben, wo wir als Erste unser Lager im Eisklettergarten aufschlugen. Nach einer tollen Einführung der Tourenleiter ins Eisklettern konnten bald darauf die ersten Geh- bzw. Kletterversuche im Eis unternommen werden. Der Eisklettergarten der Engstligenalp eignet sich hierfür besonders gut, da alle Routen TopRope geklettert werden. Zudem gibt es ein breites Spektrum an Schwierigkeitsgraden, sodass auch erfahrenere Personen auf ihre Kosten kamen. Aufgrund des wunderbaren Wetters konnte sich immer wieder in der Sonne aufgewärmt, verpflegt und zusammen ausgetauscht werden. Je weiter der Tag fortschritt und sich die Temperatur einige Grade nach oben kämpfte, desto grösser wurde der Andrang. So strichen wir gegen 15:00 Uhr die Segel und machten uns langsam auf den Rückweg Richtung Bergstation und Talfahrt. Ein Blick in die Runde versicherte, dass alle einen guten und lehrreichen Eisklettertag verbracht hatten. Hierbei gilt es besonders die tolle Leistung der beiden Neo-Tourenleiter Theo und Noé herauszustreichen, welche mit diesem Eisklettern-Schnupperkurs ihre Premiere im SAC Burgdorf als Leiter feierten – vielen Dank!






Mi 12. Feb. 2025
Saanenmöser - Gstaad
Bei bewölktem Bergwetter kamen wir 15 Kameradinnen in Saanenmöser um 11:16 Uhr mit der MOB an. Da es in Saanenmöser kein geeignetes Restaurant gibt, um einen Startkaffee zu geniessen, starteten wir gleich nach der Ankunft auf dem Winterwanderweg Richtung Gstaad.Nach etwa einer halben Stunde Wanderzeit erreichten wir die Moosbar in Schönried. Dort durften wir dann unseren Startkaffee mit Gipfeli draussen an der frischen Luft geniessen. Die Wirtin hat wegen der durchzogenen Witterung die Bar extra für uns geöffnet und uns freundlich empfangen. Der lange Tisch wurde mit Holz-Wanderschuhen, geschmückt mit künstlichen, echt aussehenden Sommerblumen darin, für uns hergerichtet. Die gemütliche Atmosphäre lud zum Verweilen ein. Auch erlaubten es die Temperaturen und die zum Glück trockene Witterung, draussen zu sitzen. Ab 12:30 Uhr setzten wir unsere Wanderung fort. Es ist eine einfache Tour, meistens geradeaus mit kleinen Steigungen von insgesamt 191 Metern. Nach Föhnwetter in den Bergen war leider der Schnee bis weit hinauf geschmolzen, was sich auch auf unserem Wanderweg, der teilweise schneefrei war, zeigte. Dafür durften wir, trotz recht starker Bewölkung, die Aussicht in die wunderbare Bergwelt geniessen. Wir waren froh, von Regen verschont zu bleiben. Um 13:25 Uhr erreichten wir das Schulhaus Gruben in der Gemeinde Saanen. An Holztischen und Bänken liessen wir uns zum wohlverdienten Pic-Nic nieder. Ab 13:50 Uhr setzten wir unsere Wanderung Richtung Gstaad fort. Auf Schneeresten auf dem Weg ging es nun mehr oder weniger abwärts, bis wir nach insgesamt 345 m Abstieg und 6.70 km um 14:30 Uhr Gstaad erreichten. Auch trotz der vielleicht nicht so optimalen Verhältnisse haben wir Kameradinnen diese aussichtsreiche Winterwanderung genossen und sind alle gesund angekommen. Da unser Zug Richtung Burgdorf erst um 15:25 Uhr fuhr, nutzten wir die verbleibendeZeit in Gstaad zu einem Schlusstrunk. Auf der Bahnfahrt Richtung Burgdorf verabschiedeten sich mehrere Kameradinnen in Thun und nahmen dort den Zug durchs Emmental, der die Bahnhöfe ihres Zuhauses bedient. Nach der Ankunft in Burgdorf um 17:49 Uhr, verabschiedeten sich die restlichen Kameradinnen und traten nach einem abwechslungsreichen Wandertag ihren Heimweg an. Wir danken allen Kameradinnen, die uns durch diese so sehenswerte Bergwelt begleitet haben, trotz der durchzogenen Witterung.Burgdorf, im Februar 2025 / Die Leiterinnen: Ruth Kipfer und Johanna Maibach.

Sa 8. Feb. 2025
Skitour Schafarnisch & Märe
Öbs äch no gnue Schnee het? Diese Frage stellt sich im Moment auf vielen Skitouren. Aber besonders auf der geplanten Skitour auf den Schafarnisch, welche auf lediglich 1134 m beginnt. Wir entschieden uns, es doch zu versuchen - und falls es beim Parkplatz keinen Schnee haben sollte, eine andere Tour weiter oben in Richtung Gurnigelpass zu starten.
Erfreulicherweise war die Strasse beim Parkplatz im Muscherenschlund schneebedeckt! Wir mussten nur an einer Stelle für 5 Meter die Skis tragen.
Etwas weiter im Tal zeigte sich aber, dass die Westabfahrt von der Märe sehr schwierig werden würde. Der unterste Teil des Hangs war mehr oder weniger braun...
Der Aufstieg über Chänel Gantrisch auf den Chüearnisch war sehr angenehm, wobei der angekündigte Föhn mit zunehmender Höhe stärker wurde. Bei der Alphütte auf 1641 m genossen wir einigermassen windgeschützt eine erste Rast. Über die abgeblasene Westseite des Schafarnisch gelangten wir auf hartem, krustigem Schnee auf den Gipfel. Glücklicherweise wehte der Wind hier weniger stark als beim Aufstieg. Wir genossen den überraschenden Blick ins Simmental und rüber zu den bekannten Skitourengipfeln des Diemtigtals.
Über die Ostseite via Chummli und Schnägge genossen wir ein paar schöne Schwünge in herrlichem Pulverschnee. Leider viel zu kurz - denn schon hiess es wieder auffellen. Über die hintere Rychisalp stiegen wir auf die Märe. Bei wenig Wind genossen wir auch hier den beeindruckenden Rundumblick sowie die verdiente Mittagsrast.
Da die Westabfahrt nicht möglich und die Südseite der Märe pickelhart war, traversierten wir möglichst hoch haltend in Richtung des Punkts 1987. Anschliessend genossen wir eine tolle Pulverschneeabfahrt bevor wir zum Punkt 1911 aufstiegen und zum Chänelpass rüber fuhren.
Die steile Abfahrt durch die Chänelcheeren benötigte noch mal die volle Konzentration und die letzten Kraftreserven - immerhin hatten wir schon fast 1500 Höhenmeter in den Beinen. Danach folgte die gemütliche Abfahrt entlang der relativ flachen Strasse zum Parkplatz.
Alle waren sich einig, dass sich die Tour gelohnt hatte, auch wenn die schöne West-Abfahrt diesmal leider nicht möglich war. Auch das Wetter hatte gut mitgehalten. Die Sonne zeigte sich den ganzen Tag über mal mehr mal weniger durch die Schleierwolken und bot immer wieder sehr schöne Stimmungen.
Tourenleiter: Peter Grogg
TeilnehmerInnen: Peter Lanz, Kurt, Gaby, Paul, Nadja, Marcio, Res








Fr 7. Feb. 2025
Leichte Skitouren um Wergenstein (Val Schons)
Skitouren im Val Schons
Für einmal in einem Gebiet unterwegs, das nicht gleich vor der Haustür liegt…
Die Prognosen waren nicht optimal, auf der Alpensüdseite waren Niederschläge angesagt und unser Tourengebiet, nahe am Alpenhauptkamm, wurde entsprechend mit einer Föhnlage beglückt. Am Freitag, gleich bei der Anreise reichte es für eine kurze Tour vom Dörflein Lohn in etwa 2 Stunden auf den Rappakopf. Die Sicht war gut, aber auf dem Gipfel war der Südwind recht stark und der Schnee in der Abfahrt mässig zum Fahren. Deutlich besser trafen wir es dann am Samstag. Direkt von Wergenstein aus führte uns der Weg durch das Val da Larisch in etwa 3.5h auf den Tguma da Tumpriv. Auch hier war der Föhn unser treuer Begleiter, in den sanften Nordosthängen war der Schnee aber gut für einige schöne Schwünge. Am Sonntag dann eine letzte Tour von Mathon aus auf das Zwölfihorn. Diesmal windstill, aber dafür zum Teil mit schlechter Sicht. Dank moderner Technik fanden wir auch so unseren Weg.
Trotz der suboptimalen Verhältnisse hatten wir eine gute Zeit. Schöne Aussicht, malerische Dörfer, eine gute Unterkunft und eine tolle Gruppe hatten dazu beigetragen. Vielleicht an anderes Mal wieder?
Tourenleiter: Tomas Samoel
Teilnehmer: Andrea, Kathrin, Verena, André








Mi 5. Feb. 2025
Mittwochskitour
Tourenleiter: Rolf Stettler
Teilnehmer: Elisabeth, Verena, Christian, Bruno, Lisbeth, Christoph, Chantal, Michelle, Peter Gf., Karin, Peter l., Peter Weg.,
Bericht Rolf Stettler
Eine Mittwochskitour mit prachtvollem Wetter, Top Schnee und motivierten Teilnehmern. Was will man mehr. Dieses Mal reisten wir ins Wallis auf die Belalp, wo ich noch schönen Pulverschnee erwartete. Um 10:00Uhr starteten wir auf der Belalp mit unserer gemütlichen Skitour und stiegen Richtung Grisighorn. Nach knapp 800 Höhenmeter erreichten wir unser Ziel beim Skidepot zum Grisighorn. Dort wurde ausgiebig gerastet, bei herrlichstem Sonnenschein und angenehm warmen Temperaturen. Die anschliessende Abfahrt durch herrlichen Pulverschnee war grandios. Auf der Belalp konnten wir anschliessend gemütlich auf der Sonnenterrasse des Hamilton unseren Durst löschen. Wir entschieden uns, mit den Skiern ins Tal nach Blatten zu fahren, bevor wir dort wieder ins Postauto stigen, und den Heimweg antraten. Ein wunderbarer Tourentag im schönen Wallis bleibt in guter Erinnerung.







Sa 1. Feb. 2025
Skitourenwochenende Rosenlaui
Sktiourenwochenende Rosenlaui, 1.-2. Februar 2025
Samstag
Ab 0915 treffen wir uns in der Gaststube des Hotels Schwarzwaldalp. Hier machen wir die Gruppeneinteilung. Rolf und ich übernehmen je eine Gruppe, die normales SAC-Tempo laufen will, und Tomas übernimmt die gemütliche Gruppe. Bald lockt uns der Pulverschnee nach draussen.
Rolf und ich führen unsere Gruppen vorerst auf den Grindelgrat. Auf Speedtouring verzichten wir dieses Jahr, dafür gönnen wir uns bis zum Gipfel zwei (!) Pausen. Oben gibt es dann eine längere Verpflegungspause. Die erste Abfahrt führt uns über die Alp Grindelfeld und den Schärmhubel zur Alp Mettlen. Hier finden wir noch schönen Pulver in abscheinigen Hängen, der morgen schon gedeckelt sein wird. Bei Pt. 1626 montieren wir wieder die Steigfelle und nehmen den Aufstieg Richtung Tschingel in Angriff. Einige Teilnehmer lassen es bei der Alphütte Chrüteren gut sein und warten dort auf uns. Der Rest der beiden Gruppen steigt weiter auf über Chrüterenläger bis zum Tschingelgipfel. Auch hier gibt es eine Gipfelrast und die Flasche des Schreibenden gibt sogar noch einige Kaffeereste her. Im Unterschied zum Grindelgrat hält sich der Abfahrtsspass in Grenzen, zu zerfahren und zu ruppig ist der Schnee hier schon. Aber immerhin kein Bruchharsch. Für die weitere Abfahrt folgen wir dem Fahrweg durch den Mettlewald, dann queren wir, inzwischen in die bodennahe Nebelschicht eingetaucht, über Rufenen bis zu einer Waldecke, wo wir dem Bach in Richtung Hotel folgen. Am tiefsten Punkt des Weges montieren wir nochmals die Steigfelle und wandern gemütlich zurück zum Hotel. Dort kommen wir etwas nach 1700 Uhr an, knapp 1800 Höhenmeter reicher, und stürzen uns umgehend ins Prae-Apéro.
Tomas macht mit seiner Gruppe ebenfalls den Grindelgrat, fährt dann aber nach diesem Gipfel über die Aufstiegsroute wieder zum Hotel ab. Diese Variante ist wesentlich kürzer, aber nicht weniger genussreich, und bietet den Vorteil eines längeren Apéros.
Nachdem alle die Zimmer bezogen haben, begeben wir uns zum eigentlichen Apéro. Nachtrinken nach langen Touren und Vortrinken vor der nächsten Tour ist für seriöse Alpinisten Pflicht. Das Hotel überbietet sich einmal mehr mit dem Menu. Geboten werden ein Gerstensalat, Rindsschmorbraten und ein gebrannte Crème, alles wiederum hervorragend. Aus Qualitäts- und Effizienzgründen lassen wir den Rotwein nicht in den üblichen Gebinden auffahren, sondern ordern Magnum-Bouteillen. "Fürnähm muss die Welt zugrunde geh'n".
Gut gestärkt für die Sonntagstour und in einem Zustand, den man durchaus als "bien arrosé" bezeichnen darf, begeben wir uns zur Nachtruhe.
Sonntag
Heute gesellt sich Ueli Brawand zu uns, der für die Wildgärst-Tour den weiten Weg aus dem Zürichbiet auf sich genommen hat. Tomas' Gruppe, im Bestand deutlich gewachsen, setzt sich das Schrybershörnli zum Ziel und fährt über die Aufstiegsroute ab. Diese bietet schönen, noch kaum verfahrenen Pulverschnee. Rolf und ich peilen mit unseren Gruppen den Wildgärst an. Exakt nach 4 Stunden kommen wir auf dem Gipfel an. Die Verhältnisse – kaum Wind und Sonne pur – erlauben eine ausgedehnte Gipfelrast. Bis zur Wart ist der Schnee kein Vergnügen, weshalb der kleinere Teil der Gruppe die Skis gleich dort gelassen hat. Ab der Wart bis zum grossen Steinmann im Wischbäächtal finden wir dann trotz einiger Abfahrtsspuren noch viele schöne Linien im Pulverschnee. Beim Steinmann gibt es eine weitere Pause für Kaffee und Kuchen. Der traditionelle Haslichööechen mit Kaffee und Kirch verleiht uns die nötige Kraft für die Abfahrt. Diese führt nun durch etwas windgedeckelten Schnee, bis wir unterhalb des Wischbäächtals nochmals Pulverschnee finden. Bei Alpiglen treffen wir schliesslich auf die Strasse, der wir bis zum Hotel folgen. Hier erhält Tomas' Gruppe, die wir im Gelände verpasst haben, auch noch ihren Anteil am Kuchen.
Nach einem gemütlichen Umtrunk in der Gaststube machen wir uns auf die Heimfahrt.
Allen, die dabei waren, meinen herzlichen Dank fürs Mitmachen! Es hat Spass gemacht, mit Euch unterwegs sein zu dürfen. Rolf und Tomas auch meinen besonderen Dank fürs Leiten Eurer Gruppen. Rosenlaui 2026 ist bereits reserviert.
Peter Stähli








Do 30. Jan. 2025
Schneeschuhtour
Schneeschuhtour auf dem Jaunpass
Teilnehmende: Dolores, Margrit, Bernadette, Ernst, Kurt (Fotos), Hansueli, Samuel (Leitung und Bericht)
Die Schneedeckenrecherche vom Schreibtisch aus hat sich gelohnt. Als wir auf dem Jaunpass eintreffen sind wir überrascht, wie viel Schnee in den letzten Tagen gefallen ist; 10 bis 15 cm sind zusammen gekommen. Mit angeschnallten Schneeschuhen stapfen wir gemächlich Richtung Zugwäge und dem Bädermoos entgegen. Die Winterlandschaft mit den verschneiten Tannen hinterlässt einen mystischen Eindruck. Wir kommen zügig voran und beginnen bei der Trogsite den Aufstieg zur Bäderalp. Mit etwas Glück erhaschen wir auf der Bäderalp einen Sitzplatz. Wir sind heute nicht die einzige Gruppe die unterwegs ist. Die Sonne versucht immer wieder sich durch die Wolkendecke zu zwängen, was ihr nur teilweise gelingt. Die umliegenden Berge können wir trotzdem sehen und sogar namentlich benennen. Frisch gestärkt setzen wir unsere Tour fort und spuren über die Bäderegg zurück auf den Jaunpass. Im Restaurant Taverne genehmigen wir uns einen Schlusstrunk. Es hat Spass gemacht, mit euch unterwegs zu sein-bis zum nächsten Mal.








So 26. Jan. 2025
Enggistein - Grosshöchstetten
Neues Datum: Samstag, 25. Januar 2025
Leitung und Bericht: Eva Ritter
Fotos: Marianne Süess, Eva Ritter
In Walkringen waren es 13 Frauen, die sich nach einer kurzen Anreise nach Enggistein zu einer leichten Januar-Wanderung trafen.
Eine Winterwanderung war es allerdings nur nach dem Kalender. Die Temperaturen waren frühlingshaft mild. Wegen einer schlechten Wetterprognose für Sonntag hatte die Wanderleiterin das Datum um einen Tag vorverschoben, denn am Samstag waren Sonne und Wärme angesagt.
In Enggistein marschierten wir gleich Richtung Richigen los. Bald kamen wir in den Holtiwald, wo mehrere Leute mit Holzsägen und -laden beschäftigt waren. Es roch wunderbar nach frischem Holz! Normalerweise sind Naturwege durch den Wald im Winter entweder eisig oder aufgeweicht. In unserem Fall waren sie etwas matschig, aber trotzdem gut begehbar.
Nach einem Stück übers offene Feld und durch einen kleinen Wald kamen wir an Gebäuden vorbei, wo früher vermutlich verschiedene Gewerbe betrieben wurden. Davon zeugen Namen wie Öli, Sagi, Untere Mühle und Obere Mühle.
Kurz darauf waren wir schon in Schlosswil, wo sich das Schloss, der Park und die gut gepflegte Allee in der Sonne von einer ganz schönen Seite zeigten. Am Ende der Allee liessen wir uns bei einer Grillstelle zum Picknick nieder und genossen die frühlingshafte Wärme und den weiten Rundblick.
Nach dem Mittagessen führte uns der Weg meist dem Waldrand entlang und dann auf einem gut ausgebauten Weg übers Talibüel nach Grosshöchstetten. Im «Löwen» konnten wir uns noch etwas gönnen, bevor wir unsere gemütliche Wanderung mit einer kurzen Zugfahrt beendeten.
Trotz der Vorverschiebung konnten viele von euch mitwandern. Herzlichen Dank für eure Flexibilität, für eure gute Gesellschaft und für die gute Stimmung. Es war schön, mit euch unterwegs zu sein.








Sa 25. Jan. 2025
Skitour Rengghorn
Tourenbericht Skitour Rengghorn
25.01.2025
Teilnehmende: Michael (TL), Barbara, Kurt, Lisbeth, Marcio, Paul
Um 08:20 Uhr machten wir uns vom PP Skipintli in Saxeten auf den Weg Richtung Rengghorn. Schon am Start war klar: Es wird ein frühlingshaft warmer Tag. Die Windjacken waren bald alle im Rucksack verstaut und kamen heute nicht mehr zum Einsatz.
Wir hatten uns aufgrund der zu erwartenden suboptimalen Bedingungen am Gipfelhang (abgeblasen) und im Osthang des Rengghorns bereits einen Plan B zurechtgelegt. (Vielen Dank Markus für deinen Erfahrungsbericht über die Verhältnisse am Rengghorn.) Mehr dazu aber später. Zunächst stiegen wir auf der Route bis auf den Rengglipass, um Sicht auf den Gipfelhang zu haben. Tatsächlich: Abgeblasen. Da die Abfahrt über den Osthang des Rengghorns mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Krampf als Genuss bieten würde, haben wir den Plan B aktiviert. Vom Rengglipass sind wir zu den beiden kleinen Alphütten auf 1790 M.ü.M. abgefahren, haben die Felle wieder montiert und sind knapp 200 Höhenmeter Richtung Südgrat des Morgenberghorns aufgestiegen. Die Abfahrt zurück zu den beiden Alphütten war geprägt von sehr unterschiedlichen Schneeverhältnissen, insgesamt aber gut bis sehr gut. Nach der Mittagspause und einer kurzen, aber schönen Abfahrt haben wir wieder die Felle montiert und sind noch einmal im Osthang des Morgenberghorns aufgestiegen. Die Abfahrt war - dank Sonne und Wärme perfekt präparierte Unterlage - top!
Die restliche Abfahrt gestaltete sich über den flachen Teil der Route gemütlich und zum Abschluss noch einmal etwas sportlicher über den Schlusshang zurück zum Ausgangspunkt.
Um 14:00 Uhr waren wir wieder beim Skipintli. Dort löschten wir den Durst und schauten zurück auf eine schöne erste „Frühlingstour“ im Jahr 2025.
Vielen Dank allen Teilnehmenden. Die Tour hat viel Freude gemacht!








Sa 18. Jan. 2025
Skitechnikkurs
Am Freitag Nachmittag reisten wir ins Wallis nach St-Luc. In der Jugendherberge "Grand Hotel du Cervin" bezogen wir unsere Zimmer und testeten anschliessend die Hotel-Bar.
Am Samstag Morgen um 8:15 Uhr starteten wir voll ausgerüstet vor der Jugi. Nach einem spielerischen Aufwärmen gings los auf den ersten Tellerlift. Um die 12 Personen in 2 ausgeglichene Gruppen zu unterteilen, folgte als erstes eine "Prüfung", also ein kurzes Vorführen der aktuellen Skitechnik auf der Piste durch alle TeilnehmerInnen. Den kritischen Blicken unserer beiden Bergführer Bruno Wyss und Stefan Naef entging dabei nichts!
Am Vormittag fuhren wir ausschliesslich auf der Piste. Übung um Übung versuchten wir, unsere Skitechnik zu verbessern. Beugen, strecken, kippen, drehen, Knie nach vorne, aufkanten, abkanten, Schwungauslösung, Steuerphase 1, Steuerphase 2, Kaffee-Phase, Haltung der Arme, Position des Schwerpunkts, Druck auf dem Vorfuss... nicht nur die Muskeln brannten, auch der Kopf rauchte! Und manchmal ging vor lauter Studieren gar nichts mehr.
Um auch den weniger Einsichtigen zu zeigen, dass bei der Haltung noch Optimierungspotential vorhanden ist, wurden auch immer wieder Videos gedreht und anschliessend besprochen.
Das Wetter im Skigebit St-Luc / Chandolin war traumhaft! Das konnte man von den Schneebedingungen ausserhalb der Piste leider nicht sagen. Was auf der Piste recht gut funktionierte, wurde im windgepressten, teilweise gedeckelten Schnee daneben harte Arbeit und zuweilen zu einem echten Murks. Aber wir waren ja zum Lernen da und nicht um gemütlich Tiefschnee zu fahren...
Nach einem wohltuenden Bad im warmen Schwimmbad der Jugi genossen wir das Apéro an der Hotel-Bar. Zum Znacht gönnten wir uns ein feines Walliser Fondue.
Am zweiten Tag arbeiteten wir unermüdlich weiter an der Verbesserung unserer Skitechnik. Auch schwierigere und steilere Abfahrten im freien Gelände standen nun auf dem Programm.
Nach zwei anstrengenden Tagen brannten bei den meisten die Muskeln, aber alle waren sich einig, dass sie viel neues Wissen und Können aufgebaut haben. Merci an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die grosse Motivation und die spannenden und lehrreichen Tage!








Mi 15. Jan. 2025
Mittwochskitour Abendberg
Heute in der früh trafen wir 15 Personen
Gfeller | Peter |
Imhof-Klimm | Theres |
Wegmüller | Peter |
Fahrni | Lisbeth |
Schwarzentrub | Bruno |
Tedde | Giorgio |
Briner | Martin |
Hedinger | Christian |
Schinkelshoek | Herman |
Grossniklaus | Urs |
Schmutz | Paul |
Rutschmann | Gabriela |
Hausmann | Karin |
Strahm | Elisabeth |
Guntern | Isabel |
Grassi | Serena |
uns nach unterschiedlicher Anreise unten am Birg zur Fahrt mit der Gondel auf die Engstligenalp,
Das heutige Ziel, der Aemertespitz war bereits von der Sonne beleuchtet war
Oben angekommen wurde angefählt und über die Ebene losmarschiert, wo links von uns am Südosthang eine imposante Staublawine losginng, Zum Glück war die gewählte Routenführung so dass wir nicht in der Lawine dirn sondern als Betrachter das Schauspiel aus einer angenehmen Distanz beobachten konnten. Für den Aufstieg übernahm Serena Grassi ein Teil der Gruppe , so dass wir sicher bei Wind und Nebel durch das Gelände mit Fischmäuler zum Gipfel kamen. Für gewisse Teilnehmer ein kampf gegen die Kälte und den Wind , Peter Gfeller und Isabel Guntern kehrten vor dem SE Gipfelhang um der Rest ware hochmotiviert für das Gipfelfoto. Der Nnordostwind blies uns um die Ohren, es war eher frisch doch der Wind vertrieb die Wolken und der zweite Teil der Abfahrt ganz passabel, stellenweise richtig schön. und die Sonne schien wieder als wär nichts gewesen. mit viel Stockeinsatz ginge es durch die Ebene zum Restaurant wo wir die Sonne auf der Terasse genossen bevor es wieder zurück ins Tal ging. Danke allen für die aktive Teilnahme, es war eine gelungene Mitttwochsskitour.
Heute in der früh trafen wir 15 Pers ...
Mo 13. Jan. 2025
Vollmondskitour
Mondscheinskitour 13.01.2025 Puur Diemtigtal
Tourenleiter: Rolf Stettler
Teilnehmer: Christoph, Lisbeth, Paul, Nadja, Karin, Simon, Herman, Barbara, Angela, Katja, Peter G., Giorgio, Andrea, Serena, Gabriela
Bericht Rolf Stettler
Es war einfach nur schöööön. Einmal mehr wurde die Vollmondscheintour ein voller Erfolg. Alles stimmte. Das Wetter, der Vollmond in seiner ganzen Pracht, der Schnee, die Teilnehmer, alle mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Was will man mehr. Um 18:45 trafen wir uns alle im Diemtigtal im Menniggrund. Eisig kalt, bei -11°, so wie es sich gehört im Winter, zogen wir los Richtung Puur. In knappen 2 Stunden stiegen wir auf und genossen die hell vom Mond beleuchtete Wintermärchenwelt. Der Pulverschnee glitzernd reflektierend, vom Mondschein beschienen, die Tannen und Sträucher weiss bezuckert, die hellen Sterne am dunkelblauen Himmel. Einfach mystisch, grandios und fantastisch. Das muss man einfach mal erlebt haben. Nach einer kurzen Rast mit kleiner Verpflegung fuhren wir wieder ins Tal, durch herrlichen 10cm Pulverschnee auf guter Unterlage. Alles ohne Stirnlampe, so hell erleuchtet ist die Gegend. Erst im unteren Bereich, wo der Wald das Mondlicht schluckt, benötigen wir die Lampen dann doch noch. Um 22:30 Uhr kutschieren alle glücklich wieder Richtung Burgdorf, ins warme Bett und für die meisten, zu einer eher kurzen Nachtruhe. Ich danke allen Teilnehmern für das schöne Erlebnis.








So 12. Jan. 2025
Skitour Mariannehubel
Tourenbericht Skitour Mariannehubel, 12.01.2025
TL: Michael; Teilnehmende: Barbara, Christian, Kurt, Lisbeth, Martin, Peter H., Peter L.,
Wie werden sich die Verhältnisse nach dem Niederschlag und der Achterbahnfahrt der Schneefallgrenze diese Woche wohl zeigen? Das war die grosse Frage, die sich uns am Sonntagmorgen vor der Abfahrt am Treffpunkt beim Hallenbad Burgdorf stellte. Die kurze Antwort vorweg: Besser als erwartet! Wobei der Tourenleiter diese Erwartungen am Samstagnachmittag mit der letzten Infomail vorsorglich etwas tief angesetzt hatte, indem er von einem Kontrastprogramm zu den Verhältnissen der letzten zwei Wochen geschrieben hatte. Nun ja. Lieber so als den andersherum.
Acht Mitglieder des SAC Burgdorf machten sich um ca. 08:45 Uhr vom PP Senggiweid auf den Weg Richtung Würzi-Wald. Und hier schon die erste positive Überraschung: Der Niederschlag von Freitag und Samstag war im für uns Wintersportler vorteilhaften „festen“ Aggregatszustand gefallen und hat eine kleine, aber feine Schneeschicht auf harter Unterlage hinterlassen. Wie sich zeigte – das war die zweite Überraschung – war von dieser schönen Unterlage auch auf dem Rücken Richtung Mariannehubel nicht alles weggeblasen.
Um ca. 11:30 Uhr erreichten wir den Mariannehubel. Dritte Überraschung: Die angekündigte und im Aufstieg über den Rücken spürbare Bise hatte bei unserem Gipfelbesuch eine Pause eingelegt. Die Temperaturen luden zwar auch ohne Bise nicht zum langen Mittagslunch ein (aufgrund des grossen Andrangs wäre eine lange Pause dort oben von den anderen Skitourengängerinnen und Skitourengängern auch nicht goutiert worden), aber für ein zwei Gipfelfotos hat es doch gereicht.
Nach einer schönen Abfahrt, für die meisten ohne Steinkontakt, gönnten wir uns im Windschatten der Alphütte bei Pkt. 1792 unsere wohlverdiente Mittagspause. Anschliessend machten wir uns auf die Abfahrt zurück zum Ausgangspunkt.
Nach einem Besuch im Restaurant Schönbühl in Diemtigen machten wir uns wieder auf den Heimweg Richtung Burgdorf. Dank Doppelsieg am Chuenisbergli war die Autolawine aus Adelboden noch nicht auf der Autobahn, die Rückreise aus diesem Grund sehr angenehm.
Vielen Dank allen Teilnehmenden. Die Tour hat viel Freude gemacht!








Mi 8. Jan. 2025
Aarau - Rupperswil
Verschoben auf Mittwoch, 15. Januar 2025
Leitung: Renate Berger
Bericht: Marianne Süess
Der Aare na, der schöne grüene Aare na…. (Endo Anaconda)
Genau das hatten wir auch im Sinn auf dieser Wanderung von Aarau nach Rupperswil im Kanton Aargau. Der Termin war wegen schlechter Wetterbedingungen in der Woche zuvor vom 8. auf den 15. Januar verschoben worden.
Kalt und hochneblig war es, als wir kurz nach halb elf zu sechst in Aarau starteten. Dies tat aber unserer guten Stimmung keinen Abbruch, waren wir doch alle warm angezogen und gut ausgerüstet.
Dieser Abschnitt der Aare ist auch deshalb interessant, weil sie hier Inseln hat (die Zurlinden- und die Wildschutz-Insel), und deshalb wie zweigeteilt wirkt, zudem wird zum Teil das Ufer renaturiert.
Dem rechten Ufer entlang wanderten wir durch den Auenwald und erreichten nach etwa einer halben Stunde die Suhre-Mündung, einen idyllischen und wahrscheinlich viel besuchten Ort. - Weiter gings dann durch den Oberen- und den Rohrer-Schachen, zum Teil durch Feuchtgebiete mit zugefrorenen Tümpeln, bevor wir dann kurz vor Biberstein (liegt ennet der Aare) auf einem Bänkli am Ufer Mittagsrast machten.
Gestärkt bogen wir dann nach rechts in den Wald ab und wanderten der Giesse entlang durchs Aareschächli, ein renaturiertes Gebiet mit einem See (Lagune, ohne Zu- und Abfluss) sowie mehreren Biotopen. Hier sind auch fleissige Biber am Werk, es liegen doch einige gefällte Bäume neben oder sogar auf dem Wanderweg.
Vom Eiholz an führte uns der Weg dann wieder dem Fluss nach durch den Geissenschachen und am EW vorbei Richtung Rupperswil. – Jetzt zeigte sich, wenn auch nur für kurze Zeit, sogar die Sonne.
Etwas verspätet kamen wir dann in Rupperswil an, und wir genossen im Restaurant «Gustos» unseren wohlverdienten, warmen Schlusstrunk mit feinem Dessert. Weil das Personal um 14 Uhr Zimmerstunde hatte, mussten wir uns etwas beeilen.
Diese Wanderung ist aufgrund der reichen Vegetation auch zu einer anderen Jahreszeit sehr zu empfehlen und kann bis Wildegg verlängert werden. – Wir haben sie aber auch im Winter als sehr schön empfunden, weil man zu dieser Jahreszeit vermehrt auf die kleinen und eher unscheinbaren Dinge entlang des Weges achtet. – Wir danken allen, die uns begleitet haben.
Renate und Marianne
Sa 28. Dez. 2024
Skitour im Diemtigtal (Meniggrat)
Wir trafen uns am Morgen für die Zugfaht Richtung Diemtigthal. Das Postauto brachte uns zu Grimmialp.
Nach dem alle gut gerüstet waren gings los Richtung Traumlücke die Strasse rauf und dann den Nord und den Nordwest Hang hoch zur Traumlücke. Die Stimmung war gute alle Teilnehmer top motiviert am Spitzkehren üben und auch etwas am schnaufen.
Die Mehrheit war skepisch was uns bei der Abfahrt erwarten wird, da neben der Aufstiegsspur die Flächen mehrheitlich schon sehr verfahren waren . Lange liefen wir im Schatten bis gegen Mittag die Sonne über die Lücke uns engegegen schien.
Oben angekommen erwartete uns ein gigantisches Berg- Panorama.
Gestärkt ginge es dann nach obligatem Gruppenfoto an die Talabfahrt . Die Abfahrt war einTraum , kaum verfahrene Pulverhänge die uns bis zum Wald führten, wo wiederum experimetelle Fahrkünste gefordert waren.
Nach der Fart auf der Fahrstrasse reichte es gerade noch für einen Umtrunk bis die Sonne hinterm Berg verschwand und unser Postauto um 15 Uhr kam .
Es war eine gelungene Altjahrtour der Dank geht an alle Teilnehmer.
Sa 21. Dez. 2024
Skitour Buufal
Skitour 21.12.2024 Buufal
Tourenleiter: Rolf Stettler
Teilnehmer: Kurt, Nina, Tomas, Urs, Lisbeth, Andrea, Katja, Barbara, Peter H, Rinaldo, Theres, Paul, Trö, Barbara, Peter L.
Bericht Rolf Stettler
Dank etwas Neuschnee wagten wir den Ausflug ins Simmental und trafen uns auf dem Rossberg b. Oberwil. Nach etlichen Startschwierigkeiten mit Einstellungen von Bindungen, fehlenden Fellen und dgl., es ist halt anfangs Saison, stiegen wir Richtung Buufal. Unten beim Skilift noch knapp Schnee. Bei weiterem Aufstieg nahm der Schnee zu und irgendwann hatte es sogar eine Unterlage mit Altschnee. Der Pulvrige Neuschnee machte schon gluschtig aufs runterfahren. Auf dem Gipfel wurde es recht frisch mit etwas Wind, was uns aber für ein Tee und etwas Verpflegung nicht abhielt. Der obere Teil der Abfahrt war dann sensationell. Ca. 15-20cm Pulver auf harter Unterlage. Weiter unten fehlte dann die Unterlage, aber durch die Grashänge konnte man dennoch ohne Steinkontakte abfahren. Im untersten Teil entschieden wir, die Abfahrt dem Weg entlang zu fahren, was wunderbar ging. Wir waren uns alle einig. Um den ersten Skitourenhunger zu stillen, war dies eine gelungene erste Wochenendtour unserer Sektion.







Mi 18. Dez. 2024
Skitour Gustispitz Variante A oder B
Nachdem der grosse Schnee etwas auf sich warten liess und klar wurde, dass der Gustispitz weder mit Plan A noch mit Plan B machbar war, suchte ich nach einer Alternative.
Am Mittwoch trafen wir uns zu acht am Bahnhof: Bruno, Franziska, Gjorgio, Katja, Nadia, Peter, Sina und Theres, alle hoch motiviert und gleichzeitig etwas skeptisch, um auf Tour zu gehen.
In Frutigen holte uns das reservierte «Skibussli» ab und brachte uns zur Talstation Elsigbach. Etwas erschrocken dachte ich, was uns wohl noch erwarten würde, die Wärme und der Wind hat viel Schnee an einem Tag vernichtet. An der Bergstation angekommen sah es dann gar nicht so schlecht aus mit dem Schnee. Pünktlich um 9 Uhr ging es auf 1797m über die Untere Elsige mit einer Extra-Schleife durchs Glögglital in den Westhang, um gemütlich Höhenlinien zu vernichten. Nach der Stärkung in einer Mulde bei Punkt 2054 und einigen flachen Kehren erreichten wir nach 2 Stunden und 528 Höhenmetern um 11:33 Uhr den Gipfel, wo uns wie erwartet der Wind mit aufgewirbeltem Schnee begrüsste. Oben auf dem Stand, 2322 m angekommen, genossen wir die Aussicht über das Kandertal bis zum Öschinensee. Der Wind lud nicht zum Verweilen ein und so stellten wir uns der Herausforderung, eine möglichst steinfreie Abfahrt zu finden, denn an eine NW-Abfahrt war leider nicht zu denken, da der Wind und die Wärme zu stark wirkten und so schlängelten wir uns gemütlich, mit ein paar Sonnenstrahlen, nicht mit grossem skifahrerischen Können, aber positiv überrascht, über einzelne Abschnitte das Thal hinunter. Der Schnee war ganz passabel, vorbei am Elsigensee ging es die letzten Meter auf die Piste, die uns um 12:40 Uhr zum Berghaus Esligenalp brachte. Um 13:45 Uhr fuhr die Gondel zurück ins Thal. Unten angekommen, fing es an zu regnen. Kurze, aber schöne Tour ;). Der Zeitplan ging auf, alle waren zufrieden und hatten ein Skitourenerlebnis zum Saisonbeginn in einer eher unbekannten Region. Adventtour «het gfegt", danke fürs Mitcho!






So 15. Dez. 2024
Sternenwanderung Krummholzbad
104. Sternwanderung ins Restaurant Krummholzbad Heimisbach
Organisation: Angela de Stefano
TeilnehmerInnen: SAC Brandis, SAC Burgdorf
Fotos: Bruno Schwarzentrub
Bericht: Bernadette Germann
Stärnrwanderig- das Wort seits scho us, me wanderet vo verschidene Site, aber aui träffe sich im gliche Hus. So isch`s ou am 15.12.24 nid anders gsi. Die einte si chli lenger unterwägs, die andere chli weniger aber was Brandis u Burtlef iplanet hei, isch es Apéro churz vorem Ziel. Mir vom Burtlefer SAC gniesse dä Wanderunterbruch i der Schteiweid; es macht Fröid bi däm schöne Holzunterschtand e chli z`verwile u zäme aschtosse uf dä bsunderig Tag, Salzgüezi, Tee und es Schlückli Wy het fasch jede derbi. Üses Ziel isch aber s`Krummholzbad, ds`Servierpersonal schteit scho parat. Mir wärde fürschtlech bedient, d`Bärnerplatte wird serviert bis gnue. Gmüetlechs zämesi gniesse mir zum feine Ässe; ou d`Vegetarier het d`Angela nid vergässe. Viele Dank Angela für z`Organisiere, es wär schön, wenn mer znächscht Jahr vo däm Agebot ou wieder chönte profitiere. Bevors de fischteret mache mir üs ufe Wäg heizue, gniesse ir Natur no einisch die agnämi Rue. Aber öppis isch mir no wichtig zsäge; dr SAC-Brandis isch guet verträte gsi ; bi de Burtlefer dörft es no chli meh si.








Fr 22. Nov. 2024
Saisonabschluss/-anfang
Ende November des letzten Jahres fand im Clubhaus in Grindelwald ein erlebnisreiches Wochenende statt, das mit einem individuellen Tagesprogramm am Freitag losging. Während einige einen Kältetest beim Drytoolen in der Gletscherschlucht absolvierten, waren andere noch bei der Arbeit eingespannt oder evaluierten die Vorzüge des lokalen Spa-Angebots des Dorfes. Abends im Clubhaus angekommen, wurden die Erlebnisse des Tages und Pläne für das kommende Wochenende ausgetauscht. Die schöne Atmosphäre des Hauses lud zum Verweilen ein. Nichtsdestotrotz konnte ein Teil der Gruppe dem Reiz des frisch gefallenen Schnees nicht widerstehen und brach zu einer kurzen Mondskitour direkt hinter dem Haus auf. Im Aufstieg reichte das natürliche Licht sogar aus, für die kurze, aber powderige Abfahrt waren wir dann aber doch froh, die Stirnlampen eingepackt zu haben. Müde und glücklich über die ersten Schwünge im Schnee dieser Saison kehrte kurz darauf tiefe Ruhe im Haus ein.
Nach dem gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen verabschiedeten sich einige Teilnehmer:innen und neue Leute stiessen dazu. Auf dem Programm standen Skitouren, Drytooling und Joggen im Schnee, je nach individuellen Bedürfnissen. Nach gemeinsamem Mitagessen zurück im Haus und einigen ruhigen Minuten zur Erholung waren Spielen und später Einkaufen oder auch Bouldern in der lokalen Halle in Grindelwald angesagt. Auf dem Menüplan fürs Abendessen stand am Samstagabend Fondue und weitere Spiele rundeten den Tag ab.
Am Sonntagmorgen standen gemütliches Aufstehen, Zmörgelen und widerum Spiele auf dem Programm. Schliesslich packten alle ihre Sachen und halfen mit, das Haus in Kürze wieder für die nächsten Gäste bereit zu machen. Nicht zu vergessen dabei waren die Versteigerung des übrig gebliebenen Essens und ein Gruppenfoto mit den erworbenen Gourmetgegenständen.
Die Tage in Grindelwald bleiben in Erinnerung als wertvolle Zeit mit Freund:innen umgeben von toller Natur und der warmen Atmosphäre im Clubhaus.

So 17. Nov. 2024
Uferweg Burgäschisee
Uferweg Burgäschisee - Steinhof
Leitung, Bericht und Foto: Rosmarie Leuenberger
16 wanderlustige Frauen begeben sich auf den Weg zum grössten Findling im Örtchen Steinhof; doch schön der Reihe nach: Nach der Zug- und Busfahrt beginnt unsere Wanderung in Niederönz-Eggen, wo der Weg zu Beginn wie ein Laubengang durch den Buchenwald führt. Der Nebel, der sich in den letzten Tagen so hartnäckig breit gemacht hatte, ist an diesem Sonntag verschwunden und hat der Sonne Platz gemacht, die das Laub der Bäume umso farbiger erscheinen lässt. Eine halbe Stunde später kehren wir im Restaurant Seeblick am Burgäschisee ein und geniessen am festlich gedeckten Tisch (für eine spätere Gesellschaft bestimmt) Kaffee und frische Züpfe. Der Rundgang um den See führt meistens durch den Erlenwald und dem Ufer entlang auf einem mit Holzschnitzeln belegten Weg, beidseitig mit Holzträmeln eingefasst. Unterwegs kann man über Stege auf den See hinaustreten.
Wir überqueren danach die Staatsstrasse (alte Bern-Zürich Strasse) und steigen im Wald und danach auf einem Feldweg zur Siedlung Steinhof auf, einer solothurnischen Exklave im Kt. Bern. Beim grössten Findling (erratischer Block) im Mittelland, den der Rhonegletscher vor 2000 Jahren aus dem Wallis in die Region von Burgäschi und Steinhof getragen hat, halten wir unsere Mittagsrast. Plötzlich ziehen von NW dunkle Wolken auf und ein kalter Wind sorgt dafür, dass wir unsere Sachen packen und den Rückweg übers Holz, danach der Önz entlang nach Riedtwil antreten. Nach ausgiebiger Rast in der LANDI tritt die Gruppe nach 15.00 Uhr die Heimreise zum Ausgangspunkt an. Ich danke euch allen fürs Mitwandern.
Rosmarie

Fr 15. Nov. 2024
Arbeitstage Clubhaus
Leitung: Christoph Hess (Hüttenchef Clubhaus)
Helfer: Jakob, Kurt, Christoph G., Bruno (Bericht)
Das Clubhaus in Grindelwald ist bereit für die Wintersaison. Bei schönstem Herbstwetter haben wir zu fünft das Clubhaus herausgeputzt und winterfit gemacht. Draussen wurde Brennholz gesägt, gespalten und am Haus aufgeschichtet, Laub gerecht und der Kompost verteilt. Im Clubhaus wurden alle Betten neu bezogen, alle Fenster geputzt, im Schuhraum eine Garderobe installiert, gesaugt und die Arbeitsplatte in der Küche wurde abgeschliffen und geölt. Die Erstinbetriebnahme des Ofens verlief auch gut. Das Lager, wo vor der Renovation Sachen eingelagert wurden, wurde ausgeräumt.
Besten Dank an den Hüttenchef für die Organisation der Verpflegung und an Jakob und Regula für die Vorbereitung der hervorragenden Lasagne. Den Abend liessen wir bei einem guten Glas Wein und interessanten Diskussionen und Berichten von Erlebnissen ausklingen. Am Samstagmittag konnten wir die Sonne auf der Terrasse geniessen.








So 3. Nov. 2024
Sörenberg - Tal der Waldemme - Flühli LU
Durch das Tal der Waldemme – vom Flühli in den Sörenberg
Bericht: Rosmarie Leuenberger
Fotos: Marianne Süess, Vreni Althaus
Sonntag, 3. Nov. 2024
…strahlender Novembertag, Bahnunterbruch, gesperrte Abschnitte des Wanderwegs…
Der Nebel ist noch dicht, als ich im Zug nach Schüpfheim auf die Wandergruppe treffe. Im Flühli stossen dann etwas verspätet Dora, Vreni und Margrit zu uns, die wegen eines Zugsausfalls mit dem Auto anreisen. Im Café „Fürstein“ ist dann die Wandergruppe komplett. Kurz nach 10.00 Uhr brechen die 15 Frauen auf und Renate führt uns der Waldemme entlang, die auf diesem Abschnitt ruhig dahinfliesst. Dass der Fluss andere Zeiten erlebt hat, ist am vielen Schwemmholz ersichtlich, das sich an den Ufern angesammelt hat. Zu Beginn wandern wir auf einem Kiesweg, danach auf einem Waldweg durch lauschige Auenwälder, ab und zu müssen wir auf einen schmalen Weg an der viel befahrenen Strasse ausweichen. Unterdessen hat sich der Nebel gelichtet. Bei der Hirseggbrücke übernehme ich die Gruppe. Nun führt uns das einzige Wegstück, das sich nicht direkt am Emmenufer befindet steil hinauf durch den Wald aufs Junkholz, mitten in ein Flachmoor. Weiter gehts über saftig grüne Wiesen mit weidenden Kühen zum Birkenhof, rechterhand das langgezogene Kalkgebirge der Schratte, vor uns das Salwideli.
An dieser Stelle wäre der Abstieg an die Emme hinunter vorgesehen. Jedoch ist der Weg aufgrund der Unwetter vor 2 Jahren immer noch gesperrt. Wir wandern somit auf der Strasse weiter, wo uns ein Rastplatz mit Bänken einlädt, den Rucksack auszupacken und an der Sonne das Mittageseen zu geniessen.
Dass uns ein wenig später unten im Sörenberg nochmals eine Sperrung erwartet, war nicht vorgesehen. So müssen wir wohl oder übel den letzten Teil ins Dorf auf der viel befahrenen Strasse zurücklegen. Im Café Peters verbleibt nun reichlich Zeit für den Schlusstrunk, bevor uns um 15.00 Uhr das Postauto nach Schüpfheim und danach der Zug nach Burgdorf bringt. Danke Renate für die Co-Leitung und allen andern fürs Mitwandern.
Rosmarie






Do 3. Okt. 2024
Suonenwanderung im Wallis
Wandergruppe SAC Tour Freitag 4. Oktober 2024
Teilnehmer:
Margrit Theis, Annelies Gubser, Ernst Gehrig, Kurt Kohler, Bruno Schwarzentrub, Samuel Germann, Christoph Gubser (Tourenleiter, Fotos und Bericht)
Die Verschiebung der Wanderung um einen Tag sollte sich auszahlen. Das Unterwallis zeigt sich gutgelaunt und bescherte uns tolle Wanderbedingungen.
Nach dem obligaten und sehr gastfreundlich servierten Startkaffee im Café de l’Union in Lens stiegen wir frohgelaunt zur Statue des Christ-Roi welche mächtig in den aufklärenden Himmel ragte. Auf beschaulichem Pfad stiegen wir ab zur Bisse de Lens. Wir genossen auf der aussichtsreichen Lichtung den kurzen Trinkhalt. Der Weiterweg führte uns nun auf schmalem und ausgesetzen Weg der Bisse de Lens entlang. Die Bisse wurde 1450 erstmals erwähnt und zeugt wie viele ihrer Art, von der Baukunst welche der Mensch schon damals beherrschte. Leider führte die Suone bereits kein Wasser mehr was das Erlebnis aber kaum schmälerte.
Kurz vor dem Dörfchen Icogne verliessen wir das Trasse der Suone und gelangten nach kurzer Zeit, leider auf Trottoire führend, wieder auf den Wanderweg . Vorbei an duftenden Gewürzfelder wanderten wir zum Weiler Monteiller. Hier werden für die Firma Ricola Kosmetikprodukte und dergleichen hergestellt. Auf breitem Weg marschierten wir zur abenteuerlichen Bisse de Sillonin welche immer noch Wasser führte. Sie wurde im Jahr 1350 erbaut und versorgte die Felder von St. Leonard bis Chelin mit Wasser. Spektakulär führt sie schwindelerregend durch eine Felswand. Dieser Abschnitt sollte nur von Trittsicheren und Schwindelfreien Wanderer begangen werden.
Herrlich dann der Abstieg durch die Weingärten von St. Leonard. Die Weinstöcke dicht behangen mit roten und goldgelben Trauben, kündigten die baldige Ernte an.
Eine lange und erlebnisreiche Wanderung , für die meisten auf unbekannten Wegen, nahm so ihr Ende und beschloss die offizielle Wandersaison der SAC Wandergruppe sicher würdig.
Ich danke allen fürs Mitmachen und das schöne Erlebnis.
Christoph Gubser








Do 19. Sept. 2024
Bürchen - Stand -Moosalp
Leitung: Margrit Theis
Teilnehmende: Kurt (Bericht), Samuel, Bernadette, Ernst, Elsbeth, Beat, Fritz, Urs, Bruno
Nach einer Imposanten Postautofahrt genossen wir im Restaurant Bärghüsli in Bürchen unser Startkaffee inkl.Gipfeli die Margrit tip-top bestellt hatte. Margrit begrüsste uns für die Wanderung,anschliessend machten wir uns gemütlich auf den Weg mit dem Ziel Moosalp. Auf gut begehbarem Weg marschierten wir stetig hinauf durch den schönen Lärchenwald,vorbei am Wacholderfeld auf die Breitmatte wo der Blick auf den Rosskopf nicht fehlen durfte. Nach dem Rundblick auf die Berggipfel gings weiter hinauf vorbei am Bonigersee auf den Stand wo es jetzt Zeit für eine Mittagsrast war.
Gestärkt Wanderten wir hinunter auf die Moosalp.Beim gut besuchten Restaurant genossen wir unseren Schlusstrunk.Auch die berühmte Cremeschnitte (länge 1 Meter) durfte nicht fehlen,anschliessend begaben wir uns zum Postauto für die anschliessende Heimreise.
Ein herzliches Dankeschön an Margrit für Diese schöne Wanderung.








Di 17. Sept. 2024
Jubilarezvieri
Wir gratulieren ganz herzlich:
Unsere diesjährigen Jubilare durften letzten Dienstag (17.September) mit beinahe allen aktiven Dienstagswanderern ihre Geburtstage feiern. Wir wurden im Restaurant Bahnhof in Ramsei mit einem reichhaltigen, feinen Zvieri verwöhnt.
Feiern durften:
85 Jahre: Hans Ulrich Althaus, Peter Jordi und Bruno Schneider
80 Jahre: Christian Buchmann, Alfred Buri, Martin Daetwyler, Ernst Gehrig, Kurt Rohrer, Beat Schmid und Mario Scoziero
65 Jahre: Beat Lüthi
Im Namen der Dienstagswanderer bedanken wir uns ganz herzlich bei den Jubilaren. Wir hoffen, mit allen auch in fünf Jahren wieder feiern zu dürfen. Wir wünschen Ihnen allen bestmögliche Gesundheit und weiterhin viel Freude an unseren “ Allwetter - Dienstagswanderungen”.

Sa 7. Sept. 2024
Oberwil - Zwärgliloch - Weissenburg - Därstetten
Wandergruppe SAC Tour Samstag 7. September 2024
Teilnehmer:
Suanne Glauser, Margrit Theis, Lisbeth Fahrni, Annelies Gubser, Halida Mevkic (Fotos), Samuel Germann, Christoph Gubser (Tourenleiter, Fotos und Bericht)
Bei schönstem Sommerwetter ging es mit dem Zug bis Oberwil. Zum allgemeinen Erstaunen war das Restaurant Bahnhöfli Oberwil offen und so konnten wir das unvorhergesehene Startkaffee mit Gipfel dennoch konsumieren.
Frohgelaunt stiegen wir dann über sanft ansteigende Wiesen- und Waldstrassen in die Höhe. Immer mit schönen Ausblicken ins untere Simmental. Nach etwas mehr als einer Stunde erreichten wir die Abzweigung zu den drei Prähistorischen Höhlen. Mamilchloch, Zwärgliloch und Schnurenloch. Wie man der aufgestellten Informationstafel entnehmen konnte, dienten die Höhlen vor fast 60'000 Jahren den Bären und später auch Menschen als Unterschlupf. Der Anstieg zu den Höhlen war steil und ruppig. In der Zwärglilochhöhle machten sich gerade die Senioren des Turnverein Eggiwil daran, zu grillieren. Wir liessen die frohe Männerrunde hinter uns und besuchten über den immer steiler werdenden Anstieg das Mamilchloch. Eine gut zu besteigende Eisenleiter führte uns zum Eingang der markanten Höhle. Dank der Solarbeleuchtung stiegen wir vorsichtig ins steil nach unten liegende Höhlenende. Die vielen von Wasser und Erosion verursachten Löcher und Ausbuchtungen gaben mit der sparsamen Beleuchtung ein unvergesslichen Anblick.
Weiter marschierten wir Richtung Hängebrücke welche sich kühn über den Morgetebach schwang. Hier beginnt nun der Leiterweg der steil und über teilweise sehr steil angelegte, aber gut gesicherte Treppen hinunter in die Schlucht des Buuschebach führte. Eine eindrückliche Wegführung die romantischer nicht sein konnte.
Unten angekommen, vorbei an Kraftorten mit 30'000 Bovis, erreichten wir die Überreste des ersten Weissenburgbad. Die Thermalquellen von Weissenburg wurden im frühen17.Jahrhundert entdeckt und in der Folge wurden Bad- und Hotelunterkünfte erstellt. 1849 wurde aus kapazitätsgründen das vordere Bad gebaut und teilweise parallel mit dem hinteren Bad betrieben. Auf eindrücklichen Infotafeln und Abbildungen wird die ganze Geschichte des Weissenburgbades dargestellt.
Der Verein Weissenburgbad, organisierte Zeitgleich mit unserer Wanderung ein Badmärit, den wir gerne besuchten. Eingedeckt mit Käse und anderem zogen wir nach einer längeren Pause hinunter nach Weissenburg und weiter an sehr eindrücklichen Simmentaler Bauernhäuser vorbei zur Kirche Därstetten und schliesslich mit dem Zug wieder Richtung nach Hause.
Ich danke allen fürs Mitmachen und das schöne Erlebnis.
Christoph Gubser








Sa 7. Sept. 2024
Stadtführung Genf
Stadtbummel Genf vom 7. September 2024
Leitung und Bericht: Johanna Maibach
Fotos: Johanna Maibach, Marianne Süess
13 Damen und ein Herr sitzen im Zug von Burgdorf nach Genf. Nach Palézieux sehen wir schon die hohen Berge von Frankreich. Nach einem langen Tunnel öffnet sie die Sicht und der Genfersee liegt in voller Pracht zu unseren Füssen.
Angekommen in Genf steigen wir direkt am Bahnhof in den Bus, der uns in den Botanischen Garten führt, um einen Kaffee und einen Riesengipfel zu geniessen.
Unsere Wanderung geht weiter dem rechten Seeufer entlang. Durch Gärten mit majestätischen Bäumen und bei dem Restaurant « La Perle du Lac » warten wir auf die « Mouette », die uns über den See an das linke Seeufer führt. Wir geniessen die Sicht auf die Stadt mit der Kathedrale.
Im « Port noir » gab es einen historischen Moment für Genf. Etwa 300 Soldaten von Freiburg und Solothurn kamen dort mit Schiffen an und befreiten die Stadt von der französischen Herrschaft. Am 19. Mai 1815 trat Genf als 22. Kanton in die Schweiz ein.
Von dort geht es dem Strandbad entlang. Bei diesem warmen Wetter baden Familien, Schwäne, Kinder und Enten, alles durcheinander.Weiter geht es dem Quai entlang bis zum « Jet d’eau ». Einige Mutige nehmen den Steg, um sich dem 140 Meter hohen Wasserfall zu nähern. Im « Jardin Anglais » finden wir ein paar Bänke und geniessen unser Pique-Nique im Schatten.
Nun geht es steil hinauf in die Altstadt an kleinen Restaurants vorbei, wo viele Leute den Sommertag geniessen. Wir besichtigen die wunderschöne Kathedrale St. Pierre. Zum Glück ist der Saal « Kapelle des Macchabées » offen. Dieser Saal ist im XV. Jahrhundert gebaut worden und einem Kardinal gewidmet. Die Buntglasfenster sind grandios. Die Kathedrale ist nach dem Apostel Petrus benannt. Um 1535, nach der Reformation, wurde sie protestantisch.
Bald müssen wir diesen markanten Ort verlassen. Ein paar Schritte weiter bestaunen wir die längste Bank (120 Meter) von Europa auf der « Promenade de la Treille ». Dort ist auch der Kastanienbaum, dessen erstes Blatt den Frühling ankündigt. Seit 1815 wird dieses Datum aufgeschrieben.
Wieder hinunter und wir stehen vor den Reformatoren. Die zentralen Statuen stellen vier bedeutende Reformatoren dar: Johannes Calvin, William Farel, Theodore Beza und John Knox. Ihre Arbeit trug entscheidend dazu bei, dass Genf im 16. Jahrhundert zu einem Zentrum der religiösen Reformation wurde.
In ihrer Nähe geniessen wir noch ein Drink und beschliessen dann, das Tram bis zum Bahnhof zu nehmen.
Es gäbe noch so viel zu erzählen von dieser schönen und interessanten Stadt, aber wir müssen auch an unseren langen Heimweg denken.
Es lag mir sehr am Herzen, Euch diese wunderschöne und lebhafte Stadt zu zeigen.






Fr 30. Aug. 2024
Planplatten - Engstlenalp
Planplatten - Engstlenalp
Leitung: Martin Leuzinger
Teilnehmende: Bernadette, Margrit, Brigitte, Margret, Susanne, Elsbeth, Ernst,
Beat, Samuel, Urs H. (Fotos), Ruedi T. (Bericht)
Schon beim Start auf Planplatten konnte man die Wanderroute über Balmeregghorn
Richtung Engstlenalp erkennen: es ist ein gut ausgebauter Wanderweg meist über
einen Grat führend. Diesem Weg folgten die Wanderer bei Sonnenschein und
genossen während der ganzen Tour von 10:15 Uhr bis 15:30 Uhr die wunderbare
Aussicht: rechts das Hochgebirge vom Titlis bis Finsteraarhorn und Wetterhorn, und
links blickte man über die Weiden der Hochebene mit Melchsee und Tannensee. Wir
starteten auf etwa 2200 m ü.M. und stiegen dann manchmal etwas höher oder auch
wieder hinunter. In der letzten Stunde führte der Weg hinunter zur Engstlenalp, wo
man auf der schattigen Terrasse des Hotels ein kühles Getränk genoss, es war doch
recht warm geworden! Dabei konnten wir einen Blick auf die zurückgelegte
Wanderstrecke werfen. Es hat sich jedenfalls gelohnt für diese schöne
Bergwanderung die eher lange Anfahrt und Rückfahrt (je ca 3 Stunden) in Kauf zu
nehmen, wobei diese mit besonderen Erlebnissen verbunden waren. Zu erwähnen
wäre da die Bahnersatzfahrt im vollgestopftem Bus von Interlaken nach Meiringen
und zurück, oder die aussichtsreiche Fahrt mit Luftseil- und Gondelbahnen von
Meiringen nach Planplatten, und vor allem die Busfahrt auf der schmalen
kurvenreichen Strecke von Engstlenalp nach Meiringen, welche ein einheimischer
Fahrer bewundernswert meisterte, auch mit dem Einsatz des Zweiklanghorns, und
dazu konnte er die Fahrgäste unterwegs noch auf allerlei Sehenswertes aufmerksam
machen.
Vielen Dank Martin für die Planung und Leitung dieser Tour!








So 25. Aug. 2024
Les Hauts-Geneveys - Vue des Alpes - La Chaux-de-Fonds
Bericht der Wanderung vom Samstag, 24. August 2024
Les Hauts-Geneveys- Vue des Alpes - La Chaux-de-Fonds
Diese Wanderung wäre für Sonntag, 25. August vorgesehen gewesen. Da sich jedoch bereits anfangs Woche abzeichnete, dass der Sonntag verregnet sein wird, habe ich die Wanderung auf Samstag, 24. August, vorverschoben.
An diesem sonnigen, noch kühlen Sommermorgen durfte ich am Bahnhof Burgdorf 7 Kameradinnen begrüssen. Im Zug, Burgdorf ab: 07:17 Uhr, fuhren wir Richtung Bern. Dort angekommen, kam vor der Weiterfahrt nach La Chaux-de-Fond um 07:53 Uhr noch Therese Jomini dazu. Somit war unsere Wandergruppe von 8 Teilnehmerinnen komplett.
Wir erreichten das sonnige Les Haut-Geneveys pünktlich um 08.48 Uhr. Leider konnte dort kein Startkaffee genossen werden, da dieser Ort über kein Restaurant verfügt.So starteten wir nach der Ankunft gleich mit unserer schönen Jura-Wanderung. Am Anfang ging es durch den Ort aufwärts bis zu einem Waldstück. Ein steiler Aufstieg etwas später durch den Wald in drei Etappen brachte uns ganz schön ins Schwitzen. Nach der zweiten Etappe legten wir deshalb eine kurze Trinkpause ein. Nach diesem Aufstieg wanderten wir durch eine im Jura typische Wiese. Diese Wiese war vor einem Monat beim Rekognoszieren voll gelber Enzian, der nur alle vier Jahre einmal blüht. Aus den Wurzeln wird Absinth hergstellt. Anstelle des verblühten Enzians war die Wiese nun mit vielen Disteln geschmückt. Auch typisch in dieser Gegend. Dazwischen wuchsen viele kleine gelbe Blümchen. So wanderten wir weiter, nicht mehr so steil aufwärts, durch Weiden und Graswege, bis wir um ca. 10:45 Uhr zeitlich die Vue des Alpes erreichten. Im dortigen Selbstbedienungs-Restaurant versorgten wir uns mit diversen Getränken, Kaffee und Süssigkeiten und machten es uns auf der Terrasse und an Holztischen gemütlich. Es windete recht stark, deshalb war es auch an der Sonne gut auszuhalten. Eine wunderbare Aussicht ins Val de Ruz, von wo aus wir hergewandert sind, konnte genossen werden. Wir hätten die Möglichkeit gehabt, die Kapelle oben am Hang zu besichtigen. Jedoch war das Interesse am Zusammensitzen grösser.
Um 11:30 Uhr setzten wir unsere Wanderung fort Richtung la Chaux-de-Fonds, auf dem Chemin des Révolutionaires. Eveline ist durch ihre Verwandtschaft im Jura diese Gegend sehr bekannt. Sie wusste viel Geschichtliches dazu zu berichten. Die Frauen hörten ihr interessiert zu. Unterwegs legten wir zur Mittagszeit unseren Pic-Nic-Halt ein. Ein geeigneter, schattiger Platz an einem Bort unter Bäumen eignete sich sehr gut dazu. Frisch gestärkt ging unsere Wanderung um ca. 12:30 Uhr weiter. Ein warmer Wind machte die Temperatur sehr angenehm, so dass das Marschieren an der Sommersonne genossen werden konnte. Der Weg führte uns durch Feld, Wald, Wiesen und Graswege und ist sehr abwechslungsreich. Es geht auch Richtung La Chaux-de-Fonds nicht nur abwärts. Es geht auch teilweise aufwärts über eine hügelige Landschaft. Ein steiler Abstieg auf vielen Treppenstufen durch den Wald führte uns auf eine Wiese, welche wir überquerten. Von dort aus dauerte unsere Wanderung etwa noch eineinhalb Stunden, auf- und abwärts. Der Weg gestaltete sich sehr abwechslungsreich. Es ging durch Wald, Wiesen, Feld- und Graswege, dazwischen auch Hartbelag, weiter. Zwischendurch machten wir Trinkhalte. La Chaux-de-Fonds erreichten wir bereits um 14:10 Uhr, eine Stunde früher als geplant. Wir kamen zügig, ohne Zwischenfälle, voran, was nicht selbstverständlich ist. So hatten wir noch genügend Zeit, im Restaurant Casa Rossa neben dem Bahnhof unseren Schlusstrunk auf der Terrasse zu geniessen. Dieser Aufenthalt war nicht nur gemütlich. Sturmartige Windböen zwangen uns dazu, unsere Gläser festzuhalten. Wir fanden das witzig und es gab viel zu lachen.
Eine Stunde früher als geplant konnten wir anschliessend unsere Heimreise antreten. Der Zug fuhr um 15:02 Uhr Richtung Bern. In Bern angekommen, verabschiedete sich Therese Jomini von uns. Die restlichen 7 Frauen erreichten Burgdorf um 16:43 Uhr. Zu viert machten wir es uns nach unserer Ankunft noch im Bernerhof auf der Terrasse gemütlch und genossen einen Schlusstrunk.
Ein sonniger Wandertag fand seinen Abschluss. Die 4-stündige, 11 km lange Tour gestaltete sich sehr abwechslungsreich und interessant. Wir werden uns sicher noch lange daran erinnern. Es bereitete mir grosse Freude, diese Wanderung zu leiten. Mein Dank geht ebenfalls an Eveline. Sie war meine gute «Co-Pilotin», was mich sehr beruhigte.
Burgdorf, im August 2024 / Die Leiterin: Ruth Kipfer

Do 22. Aug. 2024
Bächlitalhütte
Leitung: Samuel Germann (Fotos und Bericht)
Teilnehmende: Elsbeth, Brigitte, Bernadette, Margrit (Fotos), Christoph, Beat, Urs (Fotos)
Nach einer zügigen Autofahrt, genehmigen wir uns in Guttannen den schon fast obligaten Startkaffee. Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite, auch die Temperatur verheisst ideales Wanderwetter.
Den Aufstieg vom Rätrichsboden aus nehmen wir in gemächlichem Tempo in Angriff. Der Pfad schlängelt sich stetig in die Höhe und ist mit zahlreichen Tritten ausgerüstet, ideale Voraussetzungen um sich die passende Schrittfolge, mit möglichst wenig Kraftaufwand anzueignen oder einzuüben.
Im Bächlisboden angelangt, bewundern wir das imposante Schwemmland, welches der geschmolzene Gletscher hinterlassen hat. Die Farbe des Sandes erinnert fast ein bisschen an die Strände der Karibik. Die Bächlitalhütte ist in Sichtweite, doch gilt es noch einmal einen Aufstieg zu bewältigen, welcher unsere Kondition erneut herausfordert.
Mit einer jugendlichen Leichtigkeit steigen eine grosse Schar Schülerinnen und Schüler zur Hütte hoch. Der Ausflug sei Teil einer Projektwoche, erklären uns die Begleiter.
Wohlbehalten auf der Hütte angekommen, gratulieren wir uns zur erbrachten Leistung. Die vielen Schüler sorgen für angenehme Unterhaltung und interessante Gespräche. Plötzlich erscheint ein Superpuma der Armee am Himmel und landet unterhalb der Hütte. Eine riesen Überraschung für uns alle. Mit leuchtenden Augen können nun die Schüler ihren Klassenkameraden, der im Rollstuhl sitzt und zu einer Stippvisite mit dem Fluggerät hierher transportiert wurde begrüssen. Für alle Beteiligten ein eindrückliches Ereignis. Bald einmal sind Nachtessen, Parlieren und Nachtruhe angesagt.
Am nächsten Morgen beschäftigen uns, unter kundiger Anleitung von Christoph noch einmal die verschiedenen Techniken, die das Begehen in schwierigem Gelände ermöglichen und erleichtern. Der Abstieg zum Bächlisee erfordert noch einmal volle Konzentration und das Gelernte kann bereits angewendet werden. Nach einer Rast beim Bächlisee, welcher seinen Namen momentan nicht verdient, weil er kaum Wasser vorweisen kann, steigen wir zum Rätrichsboden ab. Zwei wunderschöne Tage in der imposanten Bergwelt des Bächlitals gehen hiermit zu Ende. Danke euch allen, es hat Spass gemacht bis zur nächsten Tour.








So 18. Aug. 2024
Leichte Hoch- und Klettertouren und Alpinwanderungen
Leitung: Beni Herde
Teilnehmende: Katja, Werner, Christoph H., Bruno (Bericht)
1. Tag: Zuoz – Chamanna d’Es-cha CAS
Mit der Bahn fuhren wir über Bern, Zürich, Landquart und durch den Veraina Tunnel wir nach Zuoz im Engadin. Nach einer Stärkung in der Pastizaria Klarer begannen wir im Regen den Aufstieg zur Chamanna d’Es-cha CAS. Auf der Alp Es-cha Dadains nahmen wir den direkten Weg durchs Val Müra zur Es-cha Hütte.
2. Tag: Chamanna d’Es-cha CAS – Piz d’Es-cha/Piz Kesch (3417 m) – Kesch-Hütte SAC
Über die Nacht hatte es aufgehört zu regnen. Die Sonne wollte aber den ganzen Tag nicht hervorkommen. Der Abstieg von der Porta d’Es-cha hinunter zum Gletscher war mit ganz neuen Ketten gesichert. Auf dem Gletscher konnten wir ohne Seil gehen. Dem Ostgrat entlang und in der Flanke stiegen und kletterten wir die letzten 200 Höhen auf den Gipfel. Wir konnten auf dem Abstieg über den Gletscher nicht viel abkürzen, da der Gletscher zu steil war. Wir mussten fast wieder zum Einstiegspunkt auf den Gletscher bei der Porta d’Es-cha zurück gehen.
3. Tag: Kesch-Hütte SAC – Punts d’Alp (Bergün) und Spinas – Chamanna Jenatsch CAS
Bei nun bestem Wetter nahmen wir den Abstieg Richtung Punts d’Alp in Angriff. Es reichte noch gut, um im Berghaus Piz Kesch einzukehren bis das Alpentaxi kam, welches uns nach Bergün fuhr. Leider musste Christoph uns in Bergün verlassen. Wir fuhren mit der Bahn durch den neuen Albula Tunnel nach Spinas. Durchs landschaftlich herrliche Val Bever stiegen wir in einem langen Anstieg zur Jenatsch Hütte auf.
4. Tag: Piz d’Err (3377 m)/ Ruhe Tag
Bruno legte ein Ruhetag ein und wanderte zum See auf der anderen Talseite in Richtung Piz d’Agnel. Beni, Katja und Werner bestiegen den Piz d’Err. Sie berichteten von ziemlich viel Geröllpassagen aber auch von einer ganz hübschen Kletterei am Gipfelgrat.
5. Tag: Chamanna Jenatsch CAS – Tschima da Flix (3301 m) – Tigias (Alp Flix)
An den Resten des Gletschers vom Piz d’Agnel stiegen wir zu Fuorcla da Flix auf. Da machten wir ein Materialdepot, da wir kein Material für den Aufstieg zur Tschima da Flix brauchten. Auf dem Abstieg nach zur Alp Flix zum Weiler Tigias konnten wir die riesigen Massen an Gestein sehen, welche ein Ausbruch des Gletschersees unterhalb des Vadrett Calderas verursacht hat. Die Wartezeit auf das Alpen Taxi konnten verbrachten wir auf der Terasse des Berghaus Piz Platta. Das Alpen Taxi fuhr uns nach Sur. Mit dem Postauto fuhren wir dann auf Tiefencastel. Über Chur und Zürich ging es dann wieder nach Hause.
Vielen Dank an Beni für die Organisation und Leitung der tollen Tourenwoche.








Do 15. Aug. 2024
Aeugi - Lowaweg
Wandergruppe SAC Tour Ammertenspitz 2612m.ü.M 15.Aug. 2024
Teilnehmer:
Suanne Glauser, Margrit Theis, Ernst Gehrig, Martin Leuzinger, Bruno Schwarzentrub, Christoph Gubser (Tourenleiter, Fotos und Bericht)
Bereits früh machten sich die 5 Burgdorfer auf den Weg Richtung Berner Oberland. Ich selbst stieg in Thun zu ihnen in den Zug. Das Wetter versprach was der blaue Himmel widerspiegelte, einen tollen Tag in den Bergen.
Der Bus brachte uns zügig nach Adelboden wo Margrit und Ernst uns verliessen. Sie beabsichtigten den Weg über den Klettersteig Chäligang zusammen zu begehen. Wir werden die beiden alsdann auf der Engstligenalp wieder treffen.
Zu viert liessen wir uns mit Bus und Gondelbahn zum Hahnenmoos bringen, nicht aber um in Adelboden Post, bei der Dorfbäckerei ein Sonnenbeschienenes Startkaffe mit Gipfeli zu geniessen.
Die Bergstation war zugleich Startpunkt für unser Vorhaben. Wir wollten über den berühmten Aeugi-Lowa Steig auf den Ammertenspitz steigen. Berühmt wohl deshalb weil alt Bundesrat Adolf Ogi den Steig 1997 eröffnet hatte.
Führte der Bergweg anfänglich beschaulich über sorgfältig gemähte Alpweiden, das Rägebolshore umgehend, weiter zum Luegli und zusehends steiler und ausgesetzter zum Startpunt des eigentlichen Aeugi Weg. Ein erfrischender Schluck aus der Trinkflasche, ein paar Panoramafotos da, und es konnte losgehen. Martin beschloss hier aber vernünftigerweise auf den Aufstieg zu verzichten und statt dessen den Weg zurück nach Adelboden alleine zu gehen. Respekt für deinen Mut, auch mal umzukehren.
Wohlgemut und mit Freude begannen wir zu dritt nun mit dem steilen aber gut angelegten Weg rasch Höhe zu gewinnen. Bald führten massive Stahltreppen über Felsstufen zum sogenannten Jumpfere Zwick. Ein schmaler Felsdurchgang mit vorgebautem Unterstand. Der Steig wird nun etwas weniger steil und quert die Felsflanke, gesäumt von einzelnen Glockenblümchen, Steinbrech und Alpendost hinauf zum ersten Pausenhalt. Eine sonnige Panoramawiese lud zum wohlverdienten Schluck und Stärkung. Vor uns die Berge vom Wildhorn bis zu den Gastlosen und weiter.
Der Steig wird nun Schuttiger aber gut begehbar über das Aeugi weiter bis zum Gipfel des Ammertenspitz. Nach ausgiebiger Stärkung konnten wir die rundum Aussicht ausgiebig geniessen. Momente für die Ewigkeit für die einen, Stolz über die erbrachte Leistung für andere, Freude am Leben schlechthin.
Zügig zogen wir über den Ammertenpass weiter an wunderschönen Alpenmargeriten, Eisenhut und vielen andern vorbei hinab zur Hochalp der Engstligen. Das Endziel unserer Tour vor Augen marschierten wir an den zahlreichen Milchspender vorbei zum Treffpunkt mit Margrit und Ernst. Nicht aber um vorher ein genüssliches Fussbad in der kalten aber wohltuenden Engstle zu erleben.
Margrit und Ernst, welche über den Klettersteig hochgestiegen waren, hatten wie wir auch viel zu erzählen. So genossen wir bei Kuchen, Bier und Most diese tollen Erlebnisse. Alle waren glücklich zufrieden und wohlgemut. Danke allen fürs mitmachen und dieses schöne Erlebnis.
Christoph Gubser







So 11. Aug. 2024
Zweitageswanderung in Grindelwald (mit Übernachtung im Clubhaus)
Wandertage in Grindelwald 10. – 12. August 2024
Leitung und Bericht: Lisbeth
Fotos: Lisbeth, Elisabeth B.
Am Samstag fuhren wir, Dolores, Lisabeth Isenschmid, Johanna und ich nach Grindelwald Mühlebach zum Clubhaus, wir richteten uns ein. Am Nachmittag wanderten wir zur Aellflüö, wo wir die schöne Aussicht genossen.
Am Sonntag um 9.00 h kamen Vreni Althaus, Eva, Marianne, Ruth, Käthi, Eveline und Elisabeth Blazkow im Clubhaus an.
Danke Marianne und Eva, für die Leitung.
Wir nahmen einen Kaffee und wer wollte, konnte einen Blick ins neu umgebaute Clubhaus nehmen.
Danach gab es drei Gruppen, eine fuhr mit dem Bus auf die Grosse Scheidegg und wanderte zur Schwarzwaldalp.
Die Zweite wanderte via Moos zum unteren Loichbiel und fuhr mit dem Bus auf die Grosse Scheidegg und wieder retour. Danach besuchten sie noch die Vogelwarte.
Wir wanderten via Moos aufs Bort, da es heiss war kehrten wir ein. Im Restaurant tranken wir etwas zur Erfrischung, erholt wanderten wir weiter Richtung Wittegg.
Im Schäftigen, um 12.00 h. nahmen wir unser Picknick. Gestärkt wanderten wir weiter, zum Schmalen Ritt, Stepfihubel, Grosse Scheidegg, wo wir um 14.20 h. ankamen. Bei der Grossen Scheidegg kehrten wir ein.
Am Abend fuhren vier Frauen wieder nach Hause.
Am Montag genossen wir das Frühstück und machten das Clubhaus sauber, zur Uebergabe. Das Abwarten Ehepaar, Sonja und Peter, waren zufrieden.
Wir fuhren mit dem Bus bis zur Kirche und liefen zur Pfingsteggbahn. Dort liessen wir uns hinauf Gondeln. Von da aus wanderten wir via Wysseflüö, zur Bäregg, angegeben ist da 1.30 h.
Beim Picknick entdeckten wir noch Edelweiss, danach war noch ein Besuch im Restaurant fällig. Wir genossen Kaffee, Kuchen und die Aussicht.
Von da aus wanderten wir retour, um 14.30 h. fuhren wir ins Tal und erreichten 16.17 h. den Zug nach Hause, wo wir 18.27 h. in Burgdorf ankamen.
Danke allen herzlich, die mitgekommen sind.








Mi 7. Aug. 2024
Simplonpass - Simplon Dorf
Bericht der Wanderung vom Mittwoch, 7. August 2024 – Simplonpass – Simplon Dorf
Bei strömendem Gewitterregen durfte ich am Bahnhof Burgdorf bereits 7 von 12 Kameradinnen begrüssen. Im Zug, Burgdorf ab: 07:38 Uhr, fuhren wir Richtung Bern. Dort angekommen, kam Verena Schaible auf dem Perron, wo unser Zug Richtung Brig weiterfuhr, dazu. Auf dieser Weiterreise gesellten sich schlussendlich die vier weiteren Kameradinnen, die in Thun einstiegen, zu uns. So war unsere Gruppe von 12 Kameradinnen komplett. Im reservierten Postauto Brig - Simplon Monteleone, Brig ab: 09:18 Uhr, erreichten wir die Station Simplon Moneteleone um 09:56 Uhr. Im Hotel Monteleone erwartete uns unser Startkaffee mit Gipfeli. Diese Stärkung hatten nach der langen Anreise und vor der Wanderung alle verdient.
Das Wetter im Wallis zeigte sich von seiner sonnigen Seite, bei angenehmeren Sommertemperaturen als zu Hause. Schliesslich befanden wir uns auf 2006 Metern über Meer. Um 10:30 Uhr wanderten wir los, dem Stockalperweg entlang, Richtung Simplon Dorf. Der sanfte Abstieg führte uns durch Lärchenwälder Richtung Süden, vorbei am alten Spittel. Kaspar Stockalper liess dieses Gebäue für Kaufleute, Säumer und seine Familie 1666 erbauen. Bis 1831 beherbergte das alte Spittel Kaufleute und Säumer. Seiner Familie diente es als Sommerresidenz. Das lange Gebäude nebenan wurde von der Missionsgemeinschaft Immensee 1924 eröffnet als Ferienheim für angehende Priester aus aller Welt. Beide Gebäude werden heute von der Armee genutzt. Auf diesem Säumerpfad wanderten wir weiter, entlang an Trockensteinmauern und genossen die Landschaft, und die Fauna. In der Mittagszeit erreichten wir einen schattigen Platz, wo wir unser Picknick genossen. Da sich zu Beginn des Nachmittags in den Bergen nordwärts Gewitterwolken bildeten, beendeten wir unsere Mittagsrast nach einer halben Stunde und setzten unsere Wanderung fort, in der Hoffnung, unser Ziel noch vor dem Regen zu erreichen. Weiter unten marschierten wir dem Chrummbach entlang, welcher ein weiteres, schönes Bild in die Landschaft zaubert. Unterwegs herrschte auf einem Stück nach wie vor Steinschlaggefahr, vom Unwetter her, das im Wallis im Juli wütete. Auch der Stockalperweg war betroffen. Wir wanderten durch eine riesige Steinlawine. Der Weg wurde inzwischen wieder hergestellt. So konnten wir diese Stelle gut durchwandern. Eindrücklich, was diese Naturgewalten bei starken Unwettern anrichten können. Wir staunten sehr. Um ca. 14:15 Uhr erreichten wir Simplon Dorf. Es begann zu tröpfeln. Da wir dort bis zur Weiterfahrt mit dem Postauto nach Brig noch gut eine Stunde Aufenthalt hatten, begaben wir uns in die Bäckerei Arnold in den Innenraum. Wir genossen herrliche Desserts und Getränke.
Unser Postauto führte uns um 15:34 nach Brig, das wir um 16:33 Uhr erreichen sollten. Jedoch hatte das Postauto wegen der vielen Baustellen Verspätung. Knapp erreichten wir noch unseren Bahnanschluss nach Hause, Brig ab: 16:48 Uhr, Richtung Bern. Paar Frauen verabschiedeten sich in Thun, da der dortige Zug sie an ihre Ziele beförderte, noch vor Burgdorf.
Zufrieden trafen die restlichen Frauen um 18:20 Uhr in Burgdorf ein und verabschiedeten sich. Die Wanderung und die Reise hat bei allen viele Eindrücke hinterlassen. Alles ist gut gegangen, wofür ich sehr dankbar bin. Es war für mich eine grosse Freude, diese Wanderung und Reise zu leiten. Ich danke allen dafür, die dabei waren.
Burgdorf, im August 2024
Die Leiterin: Ruth Kipfer



Sa 3. Aug. 2024
Hochtour Wetterhorn
Teilnehmende: Nadja Haldimann, Angela De Stefano, Serena Grassi, Rolf Stettler, Christian Brenn, Ueli Brawand (Bericht)
Am Samstag traffen wir uns um 12:00 beim Hotel Wetterhorn in Grindelwald und stärkten uns erst mit Kaffee und Nussgipfel. Der Bus brachte uns zum Abzweiger Gleckstein wo wir kontrollierten, ob die Schuhe ausreichend fest gebunden waren und machten uns anschliessend auf den Weg Richtung Glecksteinhütte. Bei gemütlichem Schritt konnte ausgiebig geplaudert werden.
Der Wasserfall führte recht viel Wasser, was ein Zeichen war, dass oben noch viel Schnee lag. Im unteren Schönbiel machten wir die obligate Rast, bevor wir den restlichen Weg bis zur Hütte noch unter die Füsse nahmen. Oben angekommen machten wir uns zügig an die Tränke und genossen unser erstes Bier. Die hohe Temperatur hat für einen anständigen Durst gesorgt. Wir genossen den restlichen Tag mit bei der Hütte mit Gesprächen und machten uns für die Tour vom nächsten Tag bereit.
Um 4-tel vor 3 klingelte der Wecker. Fast alle im Zimmer wollten aufs Wetterhorn und standen somit auf. Das Frühstück war ausgiebig und die Gespräche noch sehr knapp. Es war ja noch sehr früh.
Beim Festziehen der Schuhe ist dem Schreiber ein Schuhbändel gerissen. Dieser musste erst noch ersetzt werden, bevor die Tour angegangen werden konnte. Um 3:50 war es dann soweit. Ausgerüstet mit dem notwendigen Material und Verpflegung liefen wir im Schein der Stirnlampen los und folgten dem sehr gut markierten Weg bis zum unteren Ende des Chrinnengletschers. Es lag noch sehr viel Schnee und der Gletscher war vollkommen mit Schnee bedeckt. Mit Steigeisen liefen wir nun am Seil über den Gletscher und entledigten uns der Steigeisen wieder, sobald es wieder trocken war.
Wir folgten der gewohnten Linie, überquerten das Coulloir und gelangten so auf das Willsgrätli. Der Frühstücksplatz war noch komplett mit Schnee gefüllt, darum mussten wir unsere grössere Pause verlegen. Der Grat war gut zu klettern, die Schlüsselstelle war trocken und konnte von allen gemeistert werden und wir erreichten um Halb-9 den Wettersattel, wo wir eine kurze Rast einlegten.
Nun packten wir noch das letzte Stück bis zum Gipfel. Für das langezogene Schneefeld zogen wir nochmal die Steigeisen an. Den Rest bis zum Gipfel konnten wir wieder ohne Steigeisen zurücklegen und kurz nach 9 haben wir den Gipfel erreicht. Für mich war es die 10 Besteigung des Wetterhorns und es wird auch nicht die letzte gewesen sein.
Nach einer kurzen Rast mit Gipfelfoto haben wir uns wieder auf den Abstieg gemacht. Nun galt es zurück in den Wettersattel abzusteigen und wieder zurück über das Willsgrätli auf den Chrinnengletscher zu kommen. Alle meisterten den Abstieg mit Bravour und um 4-tel nach 2 waren wir wieder in der Gleckstein zurück.
Nach einer Stärkung mit Rösti und Cola, machten wir uns wieder auf den Abstieg, denn wir wollten um Halb-Sechs den letzten Bus zum Oberen Gletscher erwischen, was auch gut geklappt hat.
Vielen Dank an die Teilnehmer für die schöne Tour auf das Wetterhorn. Nächstes Jahr wieder.








So 21. Juli 2024
Wasserfallen und nach Waldenburg
Höhlen im Chaltbrunnetal, Grellingen BL
Vorverschoben auf Samstag, 20.07.2024 (Wetterprognose)
Wanderung an Stelle von Wasserfallen- Waldenburg (gesundheitliche Gründe)
Wer das Chaltbrunnetal im Grenzgebiet der Kantone Baselland und Solothurn durchstreift, wähnt sich in einer anderen Welt. Im bewaldeten Einschnitt gibt es weder Häuser noch motorisierten Verkehr. Den Karstboden durchziehen dafür verschiedene Höhlen. Einige können auch von Laien besichtigt werden.
Gleich am Eingang des Tals liegt das Chessiloch. Dabei handelt es sich streng genommen nicht um eine richtige Höhle, sondern um eine Balm.
Am Felsen sehen wir militärische Erinnerungen aus dem ersten Weltkrieg. Es sind Banner der verschiedene Batallions. Die Ausbuchtung in der Felswand bot in der Steinzeit den Menschen Schutz. Die etwas weiter taleinwärts liegende Heidenküche hingegen ist ein knapp zwanzig Meter langer Höhlengang, der nach einer Krümmung in einer geradezu gemütlichen Nische endet.
Wir sind nun im angenehm kühlen Wald. Mehr oder weniger immer dem Ibach entlang. Die Sonne scheint durch den mystischen Wald. An lauschigem Plätzchen am gurgelnden Bach geniessen wir unser Pic Nic. Bald kommen wir in die Zivilisation und sehen die ersten Häuser von Meltingen SO. An der schattigen Bushaltstelle erwarten wir auf den Bus um 14.18h nach Liestal. Wir geniessen eine abwechslungsreiche Busfahrt durch Solothurn und Baselbiet. Mit Bahn nach Burgdorf an 16.37h. Einige treffen sich noch im B5.
Liebe Kameradinnen, ich danke euch herzlich, dass ich diese Wanderungen mit euch machen konnte und diese für uns unbekannte Gegend zeigen konnte.
Katrin Studer


Do 18. Juli 2024
Brünig - Burg - Meiringen
Teilnehmende: Aschi Gehrig (Leitung), Martin (Fotos), Margrit, Brigitte, Beat, Kurt, Urs, Ruedi, Susanne, Samuel, Bernadette (Bericht).
Nach regenreichen Wochen prognostiziert die Wetterfee für diesen Tag Sonne, keine Niederschläge. Die Prognose trifft zu. Unsere Wanderung unter kundiger Leitung von Aschi Gehrig beginnt nach einem Startkaffee auf dem Brünigpass, Richtung Galli, Gallistein. Wir treffen im Wald auf imposante Findlinge aus der Eiszeit, vom Aaregletscher abgelagert vor mehr als 10000 Jahren. Bevor wir unser Mittagsziel erreichen, wandern wir bei Hostet Gufer an schmucken Häusern mit gepflegten Gärten vorbei. Wir gelangen zur Burg nicht direttissimo; wir müssen sie umwandern um aufzusteigen. Verschiedene Naturschönheiten stechen uns ins Auge, z.B. ein kleiner Pilz in Blumenform. Genau zur Mittagszeit erreichen wir die Burg auf 1101 m. Alle freuen sich aufs Plündern vom Rucksack und geniessen Picknick und Gesellschaft. Der Abstieg erfolgt ein Teilstück auf demselben Weg, dann Richtung Althus und oberer Seefad. Man muss sich gut auf den Weg konzentrieren, denn die nassen Steine sind „rutschgefährlich“. Aschi macht in regelmässigen Abständen einen Trinkhalt; die steigenden Temperaturen erfordern es. Via Hüsewald , Bielti und Kirche gelangen wir nach Meiringen zum Schlusstrunk. Vielen Dank Aschi, für die interessante Tour in angenehmer gesunder Waldluft mit mystischen Plätzen








Mo 15. Juli 2024
Hochtourenwoche mit Bergführer
Teilnehmende: Jan Ermuth (Bergführer), Katja Dätwyler (Bericht), Peter Grogg, Simon Kaufmann, Rolf Stettler, Andreas Kohler, Ueli Brawand
Mit Vorfreude auf die beginnende Woche, welche perfekte Verhältnisse und Wetter versprach starteten wir am Montag 16. Juli in Burgdorf. In Visp trafen wir auf unseren Bergführer Jan Ermuth. Von da gings mit dem Bus nach Täsch, wo wir auf die Bahn wechselten. In Zermatt angekommen, deponierten wir frische Sommerkleider im Schliessfach für die Rückreise am Freitag.
Mit dem Taxi, dann mit der Gondel, gings auf das kleine Matterhorn - immer im Blickfeld das Matterhorn, wunderschön. Oben ankommen machten wir uns Gletscherfertig und marschierten los Richtung Breithorn. Kurz vor dem Anstieg montierten wir die Steigeisen und wechselten aufs Kurze Seil. Als wir den Gipfel erreichten (4160m) waren wir leider von Nebel umgeben und konnten die Aussicht nicht geniessen. Wir liefen noch etwas dem Grat entlang bis zum Westgipfel (4081m) bevor wir dann Richtung Rifugio Mezzalama CAI abstiegen. Bei Kuchen und Bier erholten wir uns von dem Gipfel und der Höhe.
Am nächsten Morgen um 5:00 Uhr ging es wieder aufwärts an der Rifugio Guide d’Ayas vorbei Richtung Castor. Es war immer noch etwas neblig und die versprochene Sonne liess auf sich warten. Nach einem kurzen steileren ausgesetzten Aufstieg erreichten wir den Castor (4223m). Wir hatten Glück und eine Rundumsicht eröffnete sich vor uns, als wir den Grat entlang zum Felikjoch liefen. Daneben befand sich das Felikhorn (4078m) welches wir auch noch mitnahmen. Danach machten wir uns auf dem Felikgletscher Richtung Tal zum Rifugio Quintino Sella CAI (3585m). Es war noch nicht einmal Mittag, so genossen wir ein Teller Pesto Gnoggi. Am Nachmittag zeigte sich endlich die Sonne und wir erholten uns, übten die Spaltenrettung mittels Mikro Traxion und Tibloc was für einige Neuland war.
Früh am nächsten Morgen marschierten wir wieder den gleichen Weg zurück bis in das Felikjoch. Von dort gings weiter Richtung Nordwesten, wo schon bald die sehr steile Flanke zum Liskamm begann. Der Trittschnee war super, doch anstrengend war es trotzdem. Der ganze Kamm streckt sich über 4km mit auf und ab, und mehr und weniger ausgesetzten Abschnitten. Die Aussicht war grandios, von nun an war das Wetter nur noch top! Dieser unglaublich schöne Grat erforderte Konzentration beim Laufen und konsequente Seilhandhabung. (Liskamm Westgipfel 4479m, Ostgipfel 4532m). Im Lisjoch 4152m gabs dann eine ausgiebige Pause wo wir die Ziele für morgen bestaunen konnten. Da alles so rund lief waren wir wieder um die Mittagszeit im Rifugio Gniffeti angekommen (3647m). In der überfüllten Hütte genossen wir ein Plättli, Bier und die Sonne. Es war wirklich unglaublich aber nach dem Primi Piatti welches immer aus Pasta bestand serviert uns das Hüttenteam Fleisch, Kartoffel Wedges mit Gemüse auf einem heissen Stein! Phänomenal, besser als viele Restaurants es anbieten. Gestärkt und happy über den erfolgreichen Tag gingen wir schlafen.
Am nächsten Morgen, auf Wunsch von Pesche, den Punto Giordani auch noch mitzunehmen, gingen wir mit Stirnlampen los. Warum auch immer, es war an mir, die Gruppe anzuführen. Mit ein paar Rücksprachen mit Jan, einer steilen Flanke, einer längeren quer zum Hang Traversierung inklusiver Mini Kletterei am Gipfel erreichten wir den Gipfel (4046m). Von da übernahm Jan den Lead und wir kletterten in 2-er Seilschaften den Nordostgrat Richtung Vincentpiramide. Der Schnee- und Fels kombinierte Grat machte Spass. Jan coachte die Teams, wenn es nötig wurde. Ab hier ging es darum, möglichst viele 4000er aneinander zu reihen (Balmenhorn 4161m, Corno Nero 4321m, Ludwighöhe 4343m,Parrotspitze 4434m). Von hier hatten wir die Wahl die Normalroute zur Signalkuppe (Capanna Regina Margherita 4554m) oder die Direttissima die steile Nordflanke hinauf. Mit den perfekten Bedingungen waren alle dafür, die direkte Route zu nehmen. Steil ist geil, so sagt man, naja anstrengend ist es aber auch. Müde und zufrieden genossen wir unsere Gipfelerfolge bei sage und schreibe Pizza und Bier auf über 4500m! Die kleine Hütte ohne Wasser ist super gemütlich und bei bestem Essen liessen wir den Abend ausklingen.
Am nächsten Morgen ging es wieder früh los. Zuerst mit kurzem steilem Grat auf die Zumsteinspitze (4563m). Da angekommen erwachte gerade der Tag und wir konnten den Sonnenaufgang bestaunen. Nach einer kurzen Pause klettern wir Richtung Grenzsattel ab (Schlüsselstelle dieses Tages). Danach gings hinauf zum Grenzgipfel abwechslungsweise Fels kletternd oder via schmale Schneegratpassagen. Ein paar ziemlich ausgesetzte Teile waren zu meistern. Vom Grenzgipfel dauerte es noch etwa 20 Minuten über einen kombinierten Grat bis zur Dufourspitze (4634m). Die Freude war gross als wir auf dem Gipfel standen! Die einzigen waren wir nicht, so machten wir uns bald auf Richtung Abseilpiste. Oben war Schnee, dann Firn und Fels und im unter Teil Eis und Fels. 6 Abseilstellen gab es zu meistern, einige brauchten sehr viel Zeit dafür, Jan war nicht beeindrucktd. Doch es kamen alle unten im Silbersattel heil an.
Nach einer kurzen Verpflegungspause machten wir uns am langen Seil auf hinunter Richtung Monte Rosa Hütte (2882m). Ab und zu sank man ein, doch meistens war der Schnee tragend und wir erreichten zügig die Hütte. Bei Plättli und Panache entledigen wir uns den Steigeisen und packten den Rucksack für den Wanderweg. Zuerst über den Gornergrat Gletscher, dann noch einen Aufstieg Richtung Riffelhorn erreichten wir um 16.00 Uhr die Gornergrat Bahn. Nach 45 Min. Fahrt trafen wir in Zermatt ein, wo wir ein Abschlussbier genossen und auf die im Schliessfach deponierten Kleider wechselten. Fast verpassten einige den Zug, doch in Täsch waren wir wieder vollzählig und machten uns via Visp auf den Nachhause weg. Obwohl es nie Spaghetti gab wird diese Spaghettitour mit den Überschreitungen von Liskamm, Vincentpiramide und Dufourspitze als Highlights und guter Kameradschaft unvergesslich in Erinnerung bleiben.
Ein grosses Dankeschön an Ueli für die tolle Organisation und Jan für die super Führung.








Sa 13. Juli 2024
Hochtour Bishorn 4151m
Bei Kaiserwetter von Zinal auf 1675m hinauf zur phantastisch gelegenen Cabane de Tracuit auf 3256m – ein langer Marsch durch Wälder, über Almwiesen, am Gebirgsbach und einer kleinen Kraxelstelle führt und final mit einer tollen Aussicht, einer modernen Hütte und einem reichhaltigen Abendessen belohnt wurde. Früh am nächsten Tag dann zum nahen Gletscher, anseilen und dann in gut 3.5 Stunden stetig in dem Strom der Bishorn-Aspiranten bei sehr guten Schneeverhältnissen auf den 4151m hohen Gipfel. Die Aussicht ist atemberaubend, der Blick reicht bis weit ins Wallis und in die Monte Rosa, die nächsten Gipfelziele schon vor Augen. Nach kurzem obligatorischem Foto-Shooting noch eine kurze Rast unterhalb der Gipfelkuppe, dann Diretissima in gut einer Stunde zurück zur Hütte. Nach einer kleinen Einkehr und Umpacken machen wir uns auf den langen Rückweg ins Tal. Wohlbehalten, mit ganz vielen Eindrücken und sonnenverwöhnt sind wir gegen 16 Uhr wieder in Zinal und machen uns auf den Heimweg. Schön war’s mit Euch, bis bald am Berg! Jennifer
Do 11. Juli 2024
Combe Grède - Chasseral
Leitung: Martin Leuzinger
Teilnehmende: Heinz, Beat, Henriette, Margrith, Susanne, Samuel, Kurt K. (Fotos), Bruno (Bericht, Fotos)
Früh am Morgen, noch bei Regen trafen wir uns am Bahnhof Burgdorf. Über Zollikofen, Biel und durch die Taubenlochschlucht fuhren wir mit dem Zug nach Villeret. Der Regen zog ab und machte Platz für die Sonne.
Nach dem Start-Café im Restaurant Le Fédéral starteten wir den Aufstieg durch die Combe Grède. Über die Wiese und Wald stieg der Weg noch gemächlich. In der Schlucht wurde der Weg steil. An den steilsten Stellen sind Leitern installiert. Am Ende der Schlucht wurde es wieder flach auf der Hochebene. Das letzte Stück zum Hotel Chasseral war wieder steil und ging über eine Kuhweide.
Da Nebel aufgezogen war, hatten wir leider keine gute Aussicht beim Mittagsrast.
Beim Abstieg waren wir erst unter dem Nebel, als der Wald anfing. Der Wanderweg nach Nods verläuft im Zick Zack durch den Wald und kreuzt einmal die alte Skipiste und die Strasse auf den Chasseral.
Mit dem Postauto fuhren wir von Nods nach Prêles (Prägelz). In der Buvette neben der Bergstation der Standseilbahn löschten wir unseren Durst. Auf der Fahrt runter nach Ligerz hatten wir eine schöne Aussicht auf die Rebberge, den Bieler See und die St. Petersinsel. Mit dem Zug fuhren wir über Biel und Bern zurück nach Burgdorf.
Besten Dank an Martin für die sehr schöne und abwechslungsreiche Tour.








Di 2. Juli 2024
Alpine Klettertour
30.31. Juli, alpine Klettertour Trotzigplanggstock 2954m, Süd-Grat
2.3 Juli verschoben, 9.10. Juli verschoben, 30.31.Juli; so jetzt klappts.
Nachdem uns unsere Fahrerin Katja sicher bis auf den Parkplatz beim Sustenbrüggli chauffiert hatte, gelangten wir auf dem kurzen aber recht steilen “Leiterliweg” zur Sustlihütte SAC 2257m. Wie sich`s gehört: Anmelden, Apfelschorle trinken (das Bier muss bis am späten Nachmittag warten), Kaffee geniessen, T-shirt trocknen, Pic-Nic verzehren, Materialdepot in der Hütte deponieren und auf gehts: Die Ueberschreitung des “Chanzelgrat” 2445m von Nordwest nach Ost erweist sich als eine gut ausgerüstete Gratkletterei im 3. Schwierigkeitsgrad (WS+ 3b), und eignet sich optimal als Uebungstour und ist bestens mit Bergschuhen zu klettern. Ohne Hetze überklettern wir die verschiedenen Aufschünge und Zacken im festen Urner Granit. Der Abstieg erfordert Abklettern und zweimaliges Abseilen. Nach der Wanderung zurück zur Hütte, reicht die Zeit dann gut für ein erfrischendes Hopfen-Malz-Getränk, für gemütliches Beisammensein und den Zimmerbezug.
Für Mittwoch lieferte Meteo.ch die Prognose: “Gewitter möglich ab 14 Uhr”. Wir bemühten uns also, einigermassen zeitig aus den Hüttenschlafsäcken zu kommen. Nach einem ordentlichen Frühstück stiegen wir in ca. 1 ¾ h zur Lücke zwischen Murmetsplangg und Trotzigplangg auf. Mehrere Schneefelder waren zu queren und für das weiche, grosse Firnfeld vor der Lücke benötigten wir auch noch Steigeisen und Pickel. (Hätte der Tourenleiter, die Tourenbeschreibung und das Kroki exakter studiert, hätten Steigeisen und Pickel wenig unter dem Grateinstieg deponiert werden können, -aber warum auch einfach, wenn’s kompliziert auch geht?!-). Was dann folgte, waren herausfordernde (für die Bergschuhkletternden) 13 SL. Kletterei in festem griffigem Urgestein, und lockerer, elganter Klettertanz für die beiden Klubkameraden mit ihren Kletterfinken. Nach 4 ¼ h sassen wir alle am Gipfel des Trotzigplanggstock 2954m, wo uns Katja im Gipfelbuch verewigte. Nach einer erholsamen Pause, nahmen wir den Abstieg mit leichter Kletterei (2 bis 3), drei Abseilstellen und einem “Weglein” mit teilweise verblassten Markierungen bis zum grossen Schneefeld unter Hände und Füsse. Und noch vor dem Gewitter erreichten wir die Hütte, wo wir eine Pause einlegten, uns einen Kaffee genehmigten, und uns für den Abstieg bereit machten. Dieser gestaltete sich bei Blitz, Donnerwetter, und zuerst Platz- dann Dauerregen zur Wanderung mit Goretex-Test. Ordentlich durchnässt, erreichten wir den Parkplatz. Zwei Stunden später waren wir dank unserer Chauffeurin wieder in der Heimat.
Ich finde: das war eine gelungene alpine Klettertour mit dir liebe Katja und euch lieber Bernhard und Markus. Herzlichen Dank!
Beni Herde








Do 13. Jun. 2024
Cheibehorn
Leitung: Margrit Theis
Teilnehmende: Christoph (Fotos), Kurt (Fotos), Urs (Fotos), Aschi, Beat, Samuel, Ruedi T, Ruedi N, Bernadette, Elsbeth, Brigitte (Bericht)
Mit gutem Wetter im Gepäck fahren wir mit den PW´s in Richtung Erlenbach. In der Linde gibt es wie gewohnt Kaffi, Ovi und Gipfeli. Danach geht es zu der Stockhornbahn, wo wir die ersten Höhenmeter per Seilbahn zurücklegen. Von Chrindi, 1636 müM, startet unsere Wanderung hinunter zum Hinderstockesee der 20 m tief ist. Weiter geht es an einer kleineren Alpsennerei mit Guschtis vorbei. Der Weg führt uns weiter zur Alpwirtschaft Oberstocke. Auf der Anhöhe, 1734 müM, und der Aussicht auf den Oberstockesee machen wir den Bananenhalt. Unter kundiger Führung von Margrit geht es hinunter zum Oberstockesee, 1622 müM, der eine Tiefe von 44 m hat, dann geht es weiter über herrlich blühende Alpmatten, Schlüsselblumen, Enziane, Knabenkraut, Seidelbast, viele Trollblumen und auch Morcheln wurden gesichtet.
Beim Abzweiger 1798 müM Richtung Cheibehore führte der Pfad über eine stotzige Alpwiese. Kurz vor dem Gipfel blieb eine Dreiergruppe im Sonnenschein zum Mittagessen zurück und wartete auf die Gipfelstürmer des Cheibehore 1952 müM. Als die Sonne von den Wolken bedeckt wurde kam ein unangenehmer Wind auf. Wir mussten gerade alles anziehen was der Rucksack hergab, bis wir wieder auf die Hauptgruppe stiessen. Dann ging es wieder in einem bachbettähnlichen Pfad weiter. Margrit fand aber gekonnt die rotweissen Pflöcke. So stiessen wir auf den Rundwanderweg vom Hinderstockesee zur Mittelstation Chrindi, wo unsere schöne Wanderung endet.
Im Namen von allen, vielen Dank für die schöne Wanderung.








Do 13. Jun. 2024
Arbeitstage Glecksteinhütte
Diese Saison waren wir zwei Teams, welche die Hütte und den Hüttenweg aus dem Winterschlaf holten.
Am Donnerstag stiegen Jakob, Dolores, Lisbeth, Markus, Bruno und Kurt G. zur Hütte auf. Das Schneefeld war grösser und um die Hütte hatte es mehr Schnee als in den letzten Jahren. Die Munggen und die Steinböcke begrüssten uns auch schon. Die Steinböcke verloren langsam das Winterfell und waren noch sehr struppig. Wegen dem Flugverbot, wegen der Konferenz auf dem Bürgerstock, musste der Hüttenwart (Christoph Sager) die Transportflüge spontan auf den Mittwoch verschieben. Er blieb dann am Mittwoch gleich in der Hütte und erledigte schon viele Sachen. Als wir in der Hütte ankamen, war das Wasserkraftwerk schon in Betrieb und Christoph hatte uns schon ein feines Mittagessen zubereitet. Wir mussten vorher kurz die Steinbänke wieder richtig positionieren, dann konnten wir das Essen draussen an der Sonne geniessen. Am Nachmittag und am Freitag erledigten wir viele Reinigungs- und Reparatur-, und Instandhaltungsarbeiten, Bettwäsche waschen, Betten neu beziehen, Bänke rausstellen, Geländer montieren, Fahnenmasten aufrichten, Feuermelder prüfen, den Raum vom Dieselgenerator mit Drahtgitter verbarrikadieren, damit die Munggen nicht mehr reinkönnen und viele weitere Arbeiten. Am Freitag war das Wetter nicht mehr so schön. Wir konnten aber alle Arbeiten erledigen, ohne nass zu werden. Es war noch recht kühl in der Hütte. Am wärmsten war es in der Küche in der Nähe vom Holzherd. Erst in der Nacht auf Samstag war der grosse Boiler aufgeheizt so, dass der überschüssige Strom in den Elektroheizkörper im Aufenthaltsraum verheizt werden konnte.
In der Nacht auf Samstag hatte es ziemlich viel geregnet. Am Morgen hörte es langsam auf zu Regnen. Jakob stieg zum Schneefeld hinunter, um Mario, Christoph H., Kurt K. und Christoph G. beim Weg ins Schneefeld zu fräsen zu helfen. Dolores und Lisbeth zogen noch die letzten Betten an und stiegen dann direkt ab. Kurt G., Bruno und Markus rüsteten sich mit Schaufeln und Rechen aus, um auf dem Abstieg den Hüttenweg von Steinen, Gras und Tannnadeln zu befreien und die Wasserabläufe auszuschaufeln.
Die Arbeitstage schlossen wir in der Ischboden Hütte bei einem Stückkuchen ab.
Besten Dank an das Hütten Team für die grossartige Bewirtung.
Bericht: Bruno
Fotos: Bruno, Christoph Sager und Christoph G.








Sa 8. Jun. 2024
Sportkletterkurs Diemtigtal
Der Sommer lässt auf sich warten, doch wir warten nicht. Rann an den Felsen heisst die Devise, egal bei welchem Wetter. Also machen wir uns auf ins schöne Diemtigtal. Nur in den höheren Gefilden ist der Schnee noch anzutreffen, doch soweit hoch geht es für uns nicht. Das Tipicamp Menigboden ist schon auf 1516 m. anzutreffen. Schon bei der Ankunft versetzt uns der schöne Anblick in einen Westernklassiker. Mit diesem Gefühl im Herzen machen wir uns an den Zustieg. Und auch wenn die graziöse Mehrseillänge namens Schmetterlingspfeiler frohlockte, hatten wir im Klettergarten bei Bärzelis doch noch einiges zu tun. Mit verkrampften Gesichtern und viel Energie versuchten wir uns an den kleinsten Rissen, Leisten und Löcher festzuhalten. Es ist einfach ein nur schön, was das Diemtigtal sei es klettertechnisch, wie auch landschaftlich zu bieten hat. Optisch am markantesten wäre sicher die Route Farfallina. Eigentlich hätte diese Mehrseillänge unsere volle Aufmerksamkeit verdient, aber da hat uns das unsichere Wetter doch einen Strich durch die Rechnung gemacht. So bleiben uns nur die kürzeren Strecken, welche uns einen schnellen Abgang ermöglichen. Wir bestiegen Himmelsleitern, Enziane und auch Klimaanlagen. So zumindest wurden die Routen von den Erstbegeher benannt. Als es dann doch anfängt zu regnen und die einen trockene Stellen in Überhangrouten suchen, macht sich die andere Gruppe auf in Richtung warmes Tipi. Später treffen sich alle um das warme Feuer und essen selbst gemachtes Chili sin Carne. Nach einer erholsamen Nacht im Tipi, machen wir uns am nächsten Tag auf, Richtung Turne in einen weiteren Klettergarten. Dieser bietet schöne Plattenkletterei im einfachen Grad und so beginnen wir auch etwas mit der Auffrischung der Seilkunde. Während unsere Arme sich mehr und mehr aufpumpten und sich die Fingerhaut löste, riss uns der klar vernehmliche Alarm unserer pelzigen Zuschauer aus dem Flow. Schnell wird uns klar, wenn das Murmeltier ruft, ist Gefahr nicht allzu weit entfernt und den es begann wieder zu regnen. Unterwegs in Richtung Auto, verwandelt sich der Regen in einen Sturm. Immerhin haben wir das Maximum herausgeholt und genossen das Klettern in vollen Zügen.
Marcel








Do 6. Jun. 2024
Baden- Lägern- Regensberg
Leitung: Martin Leuzinger (Fotos)
Teilnehmende: Susanne, Margrit, Bernadette, Elsbeth, Brigitte, Ernst, Urs, Beat, Heinz, Christoph, Rolf, Samuel (Fotos und Bericht)
Nach dem Genuss eines vorzüglichen Startkaffees, beginnen wir unsere Wanderung in Baden.
Rasch wird klar, der Weg führt treppensteigend bergauf zum Landvogteischloss und weiter über den Schartenfels Richtung Lägerensattel. Die Route wird zusehends anspruchsvoller, fordert Trittsicherheit, Gleichgewicht und Kondition heraus.
Einige Kameradinnen und Kameraden wählen den unteren, einfacher zu bewältigenden Weg.
Die Pflanzenvielfalt die uns auf dem Pfad begleitet ist eindrücklich. Einige Pflanzen können wir zuordnen: Lilien, grosse und kleine Glockenblumen, verschieden farbige Akeleien, Wildrosen sowie diverse einheimische Sträucher, Schneeball, Hartriegel, Weiss- und Schwarzdorn.
Wir erreichen nach einigen herausfordernden Passagen die Hochwacht, der Weg ist hier leichter begehbar. Kurze Zeit später treffen wir auf unsere Wanderkollegen. Gemeinsam erreichen wir nach dieser anspruchsvollen Tour, den schmucken Ort Regensberg. Leider müssen wir infolge eines fehlenden Restaurants auf einen Schlusstrunk verzichten. Vielen Dank Martin, für die Leitung dieser interessanten Tour.








Mi 5. Jun. 2024
Tavannes - Tramelan
Mittwoch, 5. Juni 2024
Leitung und Bericht: Eva Ritter
Fotos: Johanna Maibach, Eva Ritter
Teilnehmende: Vreni Althaus, Renate Berger, Lisbeth Fahrni, Margrit Huggenberger, Lisabeth Isenschmid, Therese Jomini, Ruth Kipfer, Rita Lückoff, Johanna Maibach, Ruth Rüeger, Marianne Süess
Zwölf wanderlustige Frauen reisen an einem freundlichen Mittwochmorgen mit dem Zug nach Tavannes im Berner Jura. Dort werden wir auf der Terrasse des Hotel Terminus zu Kaffee und Gipfeli erwartet. Zu unserer Überraschung wird dazu ein Gläschen Orangensaft serviert. Wir merken bald: Sogar mit diesem «Drübery» kostet der Kaffee weniger als bei uns.
Nach diesem guten Start nehmen wir unsere Wanderung Richtung Pâturages de la Rochette unter die Füsse. Auf dem Weg durchs Dorf werden wir auf Zeugen aus der Zeit der Uhrenindustrie aufmerksam. Zwischen 1850 und 1930 hat diese dem damals kleinen Dorf Tavannes zu Wachstum und Wohlstand verholfen. So stammen zum Beispiel das Gebäude der Tavannes Watch SA und viele Jugendstilhäuser aus dieser Blütezeit.
Der Wanderweg führt uns bergan über die Wiesen der Rochette und dann durch einen lichten Mischwald. Trotz des nahen Autobahnzubringers liegt der Verkehrslärm längst hinter uns.
Nun folgt ein recht steiler Abstieg durch den Wald in den oberen Teil der Combe de Malvaux. Ein idyllischer Ort! Wir haben das Gefühl, durch eine blühende Waldwiese zu wandern, weil Gras und Blumen in der Mitte des Weges hüfthoch stehen.
Fast zuoberst in der Combe stossen wir auf die so genannte Voie à rainures (Weg mit Rillen), die im Volksmund oft noch Voie romaine genannt wird. Weil die Römer nachweislich die Pierre Pertuis als Passübergang benutzt haben, hat man lange Zeit angenommen, sie hätten auch hier einen Weg gebaut. Doch eine neuere Altersbestimmung hat ergeben, dass die in Stein gehauenen Stufen und Karrengeleise aus dem Mittelalter stammen. Damals transportierte man Güter mit ein- und zweiachsigen Wagen mühsam von Tavannes in die Freiberge. Um die Steigung im Wald bei La Tanne besser meistern zu können, baute man einen Weg aus Stein und versah ihn mit Querrillen und Geleisen für Karren. So liess sich eine schwere Fracht besser sichern und besser ziehen. Heute sind die moosigen Steinstufen eher glitschig, aber damals müssen sie ihren Zweck erfüllt haben.
Bald verlassen wir den Wald und folgen dem Wanderweg, der ein kurzes Stück über eine Weide führt. In einer Waldlichtung bei La Tanne finden wir einen geeigneten Platz für unser Picknick. Auch hier sind wir ganz ungestört. Überhaupt begegnen wir auf dem ganzen Weg zwischen Tavannes und Tramelan niemandem, nur zwei Herden weidender Kühe.
Nach dem grossen Bauernhof La Tanne biegen wir auf ein Natursträsschen ein. Jetzt befinden wir uns auf einem Plateau mit ausgedehnten Äckern, Weiden und den charakteristischen Jura-Tannen. Nach dem nassen Mai präsentiert sich der Jura ganz anders als nach einem trockenen Sommer, nämlich saftig grün mit bunten Farbtupfern.
Eine dunkle Regenwolke verzieht sich zum Glück rechtzeitig wieder, so können wir unbehelligt bei recht gutem Wetter an weiten Feldern und gepflegten Einzelhöfen vorbei weiterwandern.
Wir steigen über eine Wiese und einen Fahrweg nach Tramelan ab und gehen durchs belebte Dorf bis zum Bahnhof. Dabei erleben wir die hiesige Geschäftigkeit und den Verkehr als grossen Gegensatz zur ruhigen Wanderung vorher. Einkehren können wir in Tramelan nicht, aber am Kiosk gönnen wir uns etwas und suchen drinnen oder draussen einen Sitzplatz. Über Tavannes, Biel und Solothurn reisen wir wieder nach Burgdorf, wo wir eine halbe Stunde später als geplant ankommen.
Allen Teilnehmenden danke ich ganz herzlich fürs Mitwandern, fürs Mitdenken und für die gute Gesellschaft. Mit euch im Jura unterwegs zu sein, war wunderbar.








So 26. Mai 2024
Durch die Guntenschlucht
Durch die Guntenbachschlucht / Panoramaweg
Sonntag, 26.5. 2024
Leitung und Bericht: Bernadette Germann
Fotos: Verschiedene
Teilnehmende: Dolores, Vreni A., Renate, Ruth R., Margrit R., Rita, Theres J., Lisbeth, Theres R., Elsbeth Z., Johanna
Route: Sigriswil-Guntenbachschlucht-Aeschlen-Riderbach(Rappeflue)-Schlüsselacher-Hünibach Chartreuse
Da kann ich nur sagen, Wetterglück, denn der Monat Mai ist dieses Jahr eher auf der wässrigen Seite. Das Startkaffee mit Gipfeli im Restaurant Adler ist der zweite Glücksfall, meist öffnen Restaurants seit Corona erst gegen Mittag. Gestärkt beginnen wir die Wanderung durch die Guntenbachschlucht, von den Einheimischen genannt „Gummischlucht“. Der Guntenbach hat sich über Jahrtausende in die Schlucht „eingefressen“ und dabei eindrückliche Einschnitte und hohe Felswände freigelegt. Beobachten kann man auch Nagelfluhformationen. Bei ruhigem Verhalten hört man das individuelle „Lieden“ von Meise, Singdrossel, Kleiber etc.; auch sie geniessen die besondere Atmosphäre der Schlucht. Kaum aus der Schlucht, wandern wir Richtung Aeschlen; es präsentiert sich uns ein prächtiger Ausblick auf den Thunersee. Die Niesenpyramide nimmt viel Raum ein und ist allen Kolleginnen bekannt.
Die weitere Tour führt uns über Wald- und schmale Wurzelwege, angelegte Treppen. Ueber den Riderbach führt kein Steg; wir waten durchs Wasser und sind beeindruckt von der imposanten Rappeflue. Entlang dem Hilterfingen-Rebberg wandern wir unserem Ziel „Hünibach Chartreuse“ entgegen, vorbei an prächtig angelegten Gärten und schmucken Häusern im Chaletstil. Kaum in der Nähe der Bushaltestelle fallen die ersten Regentropfen. Ich hatte eigentlich den Abschlusstrunk am See geplant. Wir entscheiden uns für die Heimreise und geniessen anschliessend ein kühles Getränk im „Bernerhof“.
Es war für mich ein sehr schönes Erlebnis mit euch auf diesem Panoramaweg unterwegs zu sein.





Mo 20. Mai 2024
Tulpenweg Grengiols
Wanderung vom 20. Mai 2024
Tulpenweg Grengiols
Wir nehmen den Zug 7:38 in Burgdorf und kommen 9:42 in Grengiols an.
In Gregniols angekommen geht es steil hinauf in das hübsche Walliserdorf.
Grengiols kommt vom « granariolas » kleine Kornspeicher. Noch ein kleiner Schub und wir sind auf dem Tulpenhubel um die wunderschönen, goldgelben Tulpenblüten zu sehen.
Im Jahr 1996 wurde ein Verein gegründet damit die Grengjer Tulpe nicht ausstirbt. Diese Tulpen haben eine Eigenheit, es gefällt ihnen nur in ihrer Walliser Heimat. Sogar in Holland hat man es versucht, aber sie wollte dort nicht wachsen. Ist vielleicht ein bisschen störrisch wie manchmal die Walliser.
Leider können wir den Tulpenring nicht machen, der Weg wurde geschlossen wegen Steinschlag. Auch die angegebene Wanderung konnten wir nicht ausführen, eine Lawine hat den Weg verschüttet und die Wegräumarbeiten sind noch im Gange.
Nach der Besichtigung der Tulpen bewegen wir uns auf den Weg nach Mörel.
Wir tauchen ein in eine prachtvolle Kulturlandschaft, blühende Weiden in allen Farben und Formen säumen unseren Weg.
Schade dass ein paar Abschnitte vom Wanderweg aus Hartbelag bestehen!
Der Abstieg Richtung Mörel ist angenehm und bald kommen wir auf einem Campingplatz an wo wir unser Picknick geniessen.
Nach dem Essen macht sich die erste kleine Gruppe sofort zum Bahnhof auf um nach Hause zu fahren.
Die andere Gruppe hat sich auf der Terrasse vom Restaurant Tunetsch niedergelassen und ein Kaffee oder was anderes genossen.
Wir geniessen die letzten Sonnenstrahlen bevor der Himmel grau wird.
Am Bahnhof Mörel verlieren wir wieder einen Teil der Gruppe und am Schluss bleiben no 5 Frauen und Jean-Pierre. Wir setzen unsere Wanderung fort bis Bitsch. Unser Weg führt durch ein schönes artenreiches Naturgebiet. Der Rhône resp. dem Rotten wurde Platz gemacht und er fliesst gemächlich dahin.
In Bitsch müssen wir nicht lange auf den Zug warten und auf gehts Richtung heimwärts.
Am Schluss kommt Ruth zu uns in den Bernerhof, wo wir einen Drink geniessen und ihr unser Abenteuer erzählen.




Mi 8. Mai 2024
Oberbalmberg - Bättlerchuchi - Farnern
Oberbalmberg – Hofbergli – Bättlerchuchi – Farnern
Mittwoch, 8. Mai 2024
Leitung und Bericht: Verena Schaible
Teilnehmende: Vreni Althaus, Lisbeth Fahrni, Bernadette Germann, Verena Iseli, Therese Jomini, Rosmarie Leuenberger, Rita Lückoff, Margrit Rickli,
Ursula Rindlisbacher, Eva Ritter, Dolores Stalder, Marianne Süess
Erwartungsfroh lässt sich unsere Gruppe am Morgen mit dem Postauto die kurvige Strasse hinauf zum Oberbalmberg chauffieren. Entlang der heutigen Wanderroute auf der ersten Jurakette erwarten uns ein paar Attraktionen: Seilbrücke Gschliff, Bättlerchuchi, hohe Felstürme und Ausblick über das Mittelland zu den Alpen.
Zu Beginn führt ein breiter bequemer Wanderweg beim Seilpark vorbei Richtung Hofbergli. Unterwegs bei einer schön gefertigten grossen Baumstammbank blicken wir auf das im Tal zwischen der ersten und zweiten Jurakette gelegene Dorf Welschenrohr hinunter. Es folgt eine leichte Steigung zum Niederwiler Stierenberg. Weiter leitet uns der Weg über Alpweiden und durch frischen Bergwald zur Steinschlagzone Gschliff. Dank der seit anderthalb Jahren bestehenden Seilbrücke ist das Tobel wieder ohne Risiko begehbar. Die Brückenkonstruktion wirkt optisch leicht und fügt sich schonend in die Juralandschaft ein. Die Aussicht von der 50m langen Fussgängerbrücke ist grandios. Heute sehen wir im Vordergrund die Region Solothurn und das Mittelland, die Sicht auf die Alpen bleibt uns wegen Bewölkung verwehrt.
Nach einer Stunde erreichen wir das Hintere Hofbergli, wo wir im heimeligen Bergrestaurant freundlich empfangen werden. Zum Kaffee wird eine köstliche Züpfe serviert.
Gestärkt geht’s weiter über die Hochebene, die Bise bläst uns kalt um die Ohren. Weit vor uns in Marschrichtung liegt das markante Rüttelhorn mit bewaldetem Rücken und steiler Felswand, geeignet fürs Sportklettern. Bei der Verzweigung Höch-Chrütz beginnt der Gratweg Richtung Bättlerchuchi. Dieser führt durch eine bewaldete Krete über Stock und Stein. Frische Kräuter und dichtes Moos säumen den Weg. Herrlich, die saubere Luft! Dicht am Weg türmen sich gewaltige Felsen auf. Zwischen den Lücken ist der Blick frei in die Tiefe.
Beim Passübergang überqueren wir die Strasse und geniessen die Aussicht. Jetzt noch ein kurzer Aufstieg im Wald und wir erreichen die Bättlerchuchi. Hier sollen früher fahrende Korb- und Kesselflicker gelagert haben, und hier machen wir Mittagsrast. Es ist ein grosser Waldplatz zwischen hohen Felsen.
Der sanfte Abstieg nach Farnern führt durch Wald und Wiesen. Wir haben die Wahl, zwischen einer Stunde Wartezeit auf den Bus oder dem Weitermarsch nach Wiedlisbach. Das einzige Restaurant in Farnern ist geschlossen, also wandern wir weiter nach Wiedlisbach und fahren mit dem «Bipperlisi» nach Solothurn und mit der S41 zurück nach Burgdorf.






Fr 26. Apr. 2024
Skihochtour Strahlhorn
Skihochtour Wildstrubel(Ersatztour für Strahlhorn)
Tourenleiter: Rolf Stettler
Teilnehmer: Therese, Katja, Yves, Michael, Peter
Bericht Rolf Stettler
Und wieder Südföhnlage. Gefühlt, seit 2 Monaten an jedem Wochenende. Wieder wurde nichts mit der angesagten Hochtour aufs Strahlhorn. Gefühlt der 10 versuch. Und wieder musste wieder nach einer Alternative gesucht werden. Schon bald Routine im Leben eines langjährigen Tourenleiters. Beim Abklappern von freien Hüttenplätzen im etwas nördlichen oder östlichen Teil der Schweiz stiess ich erstaunlicherweise bei der Lämmernhütte auf freie Plätze. Nach näherer recherche war mit klar warum. Die Gemmibahn ist wegen Umbau geschlossen, die Bahn aufs Sunnbüel fährt nur um 8:00Uhr und 17:00 Uhr. Lange Anmärsche sind deshalb für Tourengänger angesagt. Das hinderte uns jedoch nicht, und so Starteten wir frühmorgens mit ÖV um 6:00Uhr Richtung Kandersteg. Mit der angesagten Bahn aufs Sunnbüel. Mutterseelen alleine Richtung Schwarenbach, Lämmereplatten aufs Daubenhorn. Eine langer Wackel, aber umso schöner, da alles frisch eingeschneit, und keine Menschenseele unterwegs. Um 14:00Uhr trafen wir auf dem Gipfel des Daubenhorns ein. Die Abfahrt zum Teil sehr gut. Stellenweise etwas Windgepresster Pulver. Alles in allem eine wunderbare Tour durch Menschenleere Landschaften. Der Schlussaufstieg zur Lämmernhütte wurde durch die etwas müden Beine dann länger und länger. Doch nach einem kühlen Bier in der Gastfreundlichen Hütte wurden die Batterien wieder aufgeladen. Am Samstag Morgen um 6:00 gab es Tagwache. Unser Ziel heute, der Wildstrubel. Wir liessen uns offen, wieder Südwärts abzufahren oder über den Gross-Strubel-Frühstücksplatz Engstligenalp zu fahren. Bei sehr angenehmen Temperaturen und erstaunlicherweise ohne jeden Wind stiegen wir Richtung Wildstrubel. Nur zwei andere Gruppen unterwegs. Bei diesen Top Verhältnissen ein kleines Wunder. Ein Zeichen, dass viele Skitüüreler zu bequem sind, längere Touren in Kauf zu nehmen. Ein Glück für uns. Wie dem auch sei, kurz vor dem Gipfel wurden wir ruckartig in den tiefsten Winter versetzt. Es setzte ein eisig kalter, starker Wind ein, der einem innert kürzester Zeit enorm abkühlte. Praktisch den ganzen Winter war es nie so kalt. Wir entschieden uns auf dem Gipfel, nicht über den ausgesetzten Grat Richtung Grossstrubel zu gehen. Die Gefahr des starken Windes über den Grat, und die enorme Kälte. Das wäre zur Tortour geworden. So fuhren wir wieder Südwärts ab. Im Gipfelhang noch windgepresster Schnee, ging dieser kurzum in herrlichstem Pulver über. Eine grandiose Abfahrt. Schon 100m unter dem Gipfel wieder windstill. Es war einfach nur herrlich. Ende April eine solche Abfahrt zu fahren ist schon extrem selten. Wir entschieden, über die Rote Totzlücke aufzusteigen und dann über den Chinbettipass auf die Engstligenalp zu gehen. Vorher stärkten wir uns in der Lämmernhütte mit Kaffee und Kuchen. Auch in der Totzlücke blies uns der kräftige Föhn wieder um die Ohren. Ebenfalls auf dem Chindbettipass. Dort wurde die steile Querung des Hanges vor dem Pass zur Hochtourenähnlichen Übung, der die Teilnehmer forderte. Routiniert schafften dies aber alle wunderbar, auch wenn der Puls beim einen oder anderen schon etwas höher wurde doppelte. Bei der Abfahrt Richtung Engstligenalp wunderten wir uns, dass die Lifte keinen wank machten. Beim Restaurant reger Helibetrieb und eine Traube anstehender Leute. Die Piste leer. Wir fuhren ab bis zur Liftbeiz. Dort wurden wir informiert. Kein Strom, alles lahm. Es geht nichts mehr. Wir werden ausgeflogen. So kamen wir nach längerer Wartezeit zu einem Gratis-Helikopterflug von der Engstligenalp bis Adelboden. Besten Dank dem Sponsor BKW 😊. Fazit. Eine wunderbare Tour mit einem Highlight als Abschluss.







Mo 15. Apr. 2024
Seil- und Knotentraining, Flaschenzug
Am Montagabend versammelten wir uns für den zweiten Seiltechnickabend mit dem Thema Flaschenzüge. Die Veranstaltung fand unter freiem Himmel statt, und trotz der Kälte und des Windes waren die Teilnehmer hochmotiviert und gespannt auf das bevorstehende Programm.
Die Themen des Abends waren vielfältig und reichten von kanadischen über österreichische bis hin zu Schweizer Flaschenzügen. Jeder dieser Flaschenzüge hat seine eigenen Besonderheiten und Anwendungsgebiete, und die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, ihr Wissen über diese Techniken zu vertiefen und sich praktische Fertigkeiten anzueignen.
Trotz der trockenen und kalten Witterung waren die Teilnehmer engagiert dabei, verschiedene Flaschenzüge zu erlernen und zu üben. Die Atmosphäre war geprägt von konzentrierter Aufmerksamkeit und gegenseitiger Unterstützung, während die Teilnehmer gemeinsam an den Seilen arbeiteten und die Feinheiten der verschiedenen Flaschenzugsysteme erkundeten. Besonders realischtisch war die Kälte für die Spaltenopfer.
Nachdem der offizielle Teil des Abends beendet war, entschieden sich die Teilnehmer dazu, ein Feuer zu entfachen, um sich aufzuwärmen und den Abend in gemütlicher Atmosphäre ausklingen zu lassen. Bei knisterndem Holz und in geselliger Runde wurden Erfahrungen ausgetauscht, Anekdoten erzählt und Pläne für zukünftige Abenteuer geschmiedet.




So 14. Apr. 2024
Glovelier - Pré-Petitjean (Combe Tabeillon)
Die ganze Vielfalt des Juras erwandern
Leitung und Bericht: Rosmarie Leuenberger
Teilnehmende: Vreni Althaus, Renate Berger, Bernadette Germann, Susanne Glauser, Lucia Graf, Anna Grossenbacher, Silvia Hofmann, Lisabeth Isenschmid, Therese Jomini,
Rita Lückoff, Barbara Mahlmann, Johanna Maibach, Margrit Rickli, Eva Ritter, Ruth Rüeger, Verena Schaible, Maria Dolores Stalder, Marianne Süess, Elsbeth Zingg
Ein Ausflug in den Jura ist jeweils mit einer längeren Bahnreise und mehrmaligem Umsteigen verbunden, was sich am 14. April für 19 Kameradinnen unserer Frauengruppe gelohnt hat. Kurz vor 10.00 Uhr brachen wir bei schönstem Wetter in der Schlucht (Combe) des Flusses Tabeillon auf, an der Haltestelle, wo die Jurabahn eine Spitzkehre vollführt. Während einer guten Stunde zieht sich der Waldweg durch die wilde, urwaldähnliche Landschaft flussaufwärts und wir bestaunen die üppige Flora entlang des Bachs.
Beim Etang de Bollement machen wir unseren ersten Halt. Ein grosses Wasserrad erinnert uns daran, dass sich dort früher eine Sägemühle befand.
Nach gut 2 Stunden erreichen wir La Combe, wo sich nun der Horizont weitet. Wir wandern danach auf einer Strasse und anschliessend auf einem breiten Weg durch die für den Jura typische Landschaft mit Weiden und mächtigen Tannen. Das Naturschutzgebiet Plain de Saigne mit den Moorweihern lädt uns zum Verweilen ein. Es ist ja bereits halb eins geworden und somit Zeit zur verdienten Mittagsrast.
Dreiviertel Stunden später erreichen wir unser Ziel Pré-Petitjean, wo wir im Restaurant gegenüber des Bahnhofs zum Schlusstrunk einkehren. Mit dem roten Jurabähnli, dem train rouge, fahren wir danach nach Glovelier zurück, mit Sicht auf den Weg in der Schlucht, den wir zurückgelegt haben.

Sa 13. Apr. 2024
Skitour Lötschenlücke
Skihochtour Lötschenlücke 13.4.2024
Tourenleiter: Rolf Stettler
Teilnehmer: Katja, Giorgio, Karin, Lisbeth, David, Peter, Angela, Christoph, Kurt, Stephanie
Bericht Rolf Stettler
Dieses Mal war die Vorbereitung mal ganz entspannt. Schon am Montag war klar, das Wetter wird grandios, die Verhältnisse sollen sehr gut sein. So reisten wir am Samstag aufs Jungfraujoch. Wir waren nicht ganz die Einzigen. Dies war aber zu erwarten. Hier möchte ich ein grosses Lob an die Jungfraubahnen machen. Wenn alle Bahnbetriebe so gut organisiert wären, wie die Jungfraubahnen, würde manch einer mehr den ÖV nutzen. Eine so effiziente, freundliche und top organisierte Gästebetreuung wie wir dies im Eigergletscher erlebten ist vorbildlich. Trotz sehr vielen Leuten klappte der ganze Verlad sehr zügig und unfaugeregt und eben top Organisiert. Grosses Dankeschön. Auf dem Jungfraujoch besuchten wir nach einem Kafi noch die Sphinx und konnten uns ein Überblick über unsere bevorstehende Tour verschaffen. Im Anschluss stand uns eine kurze Abfahrt über den Gletscher des Jungfraufirn an, bevor wir zum Aufstieg auf Louwihorn 3776m.ü.M anfellten. Auf dem Gipfel hatten wir ein herrlicher Ausblick über das schöne Jungfraugebiet. Danach fuhren wir über den Kranzbergfirn runter bei recht gutem Schnee, oben tragend, danach in schönen Sulz übergehend. Bei etwas wärmeren Temperaturen stiegen wir über den grossen Aletschgletscher zur Lötschenlücke auf. Die Abfahrt über den Langgletscher dem Lötschental entgegen war Super gut. Schöner Sulzschnee, gut zu drehen. Mehr kann man nicht erwarten. Die Fafleralp, noch tief eingeschneit, wie ich es schon lange nie mehr zu dieser Jahreszeit gesehen habe Und tatsächlich konnten wir auch noch mit den Skiern bis nach Blatten die Strasse abfahren. Bessere Verhältnisse kann man wirklich fast nicht mehr haben. Schön isches wieder einisch gsi.








Do 11. Apr. 2024
Hägendorf - Tüfelsschlucht
Leitung: Samuel Germann
Teilnehmende: Bernadette, Margrit, Heinz, Peter, Christian, Rolf, Kurt, Fritz, Beat, Urs, Ernst, Bruno, Martin (Fotos), Ruedi (Bericht)
Es sollte – wie angekündigt – ein schöner Tag werden, mit viel Sonne, angenehmer Temperatur, kaum Wind. Nach kurzem Kaffeehalt in Hägendorf erreichten wir nach wenigen Schritten den Wanderweg zur Teufelsschlucht. Der sehr gut angelegte und gepflegte Weg führte uns dem Bach entlang aufwärts, über viele Stege und Brücken, an vielen Feuerstellen vorbei, sogar durch eine kleine Galerie, und auch eine impossante Grotte war zu sehen. Das Rauschen des Baches, der sich zwischen moosbewachsenen Steinen durchschlängelte und sich manchmal über kleine Wasserfälle ergoss, begleitete uns. Die zum Teil hoch aufragenden Felsen und mächtige Steinbrocken machen den Eindruck einer Schlucht. Das viele Grün, das Spriessen der Buchen bewirkten jedoch ein beschauliches Bild. Nach einem kurzen, eher steilen Anstieg über Wiesen erreichten wir Allerheiligenberg, wo ein ehemaliges Sanatorium steht. Das Restaurant war geschlossen, aber Tische und Bänke standen uns für eine Rast zur Verfügung. Anschliessend galt es noch einmal etwas durch Wald aufzusteigen zur Wüesthöchi, einem unzutreffenden Ausdruck für die hübsche Anhöhe mit Blick in die Jurahöhen. Es war ein gut gewählter Ort für die Mittagsrast. Langenbruck, der Endpunkt der Wanderung, war nun nicht mehr weit. Leider konnten wir ab Spaleneggli nicht den Weg über den Grat Erzenberg nehmen. Sami Germann hatte festgestellt, dass der Weg aktuell zu unsicher ist. 7 Wirtshäuser stehen in Langenbruck, aber es ist keines mehr in Betrieb. Man traf sich deshalb nach der Heimfahrt für ein abschliessendes Zusammensein im Restaurant Bernerhof in Burgdorf. Sämi hat mit dieser Tour für einen genussreichen Tag gesorgt. Vielen Dank.







Mi 10. Apr. 2024
Frühlingswanderung Burgdorf - Hasle-Rüegsau
Frühlingswanderung Burgdorf – Hasle-Rüegsau am 10. April 2024
(anstelle Grenchenberg-Rundtour)
Leitung: Maria Dolores Stalder, Rita Lückoff (Bericht)
Teilnehmende: Vreni Althaus, Renate Berger, Susanne Glauser, Eveline Jenni, Therese Jomini, Ruth Kipfer, Margrit Rickli, Eva Ritter, Ruth Rüeger, Marianne Süess
Die im Jahresprogramm vorgesehene Grenchenberg-Rundtour erwies sich als zu anspruchsvoll für eine Mittwochswanderung. Darum planten die Tourenleiterinnen eine Wanderung in der näheren Umgebung Burgdorfs.
Zehn Frauen trafen sich an diesem kühlen, aber freundlichen Mittwoch am Bahnhof Burgdorf und gingen der Emme entlang bis zur Heimiswilbrücke, wo uns zwei weitere Wanderinnen erwarteten. Bei der Ziegelei wandten wir uns bergauf Richtung Bättwil. Blühende Kirschbäume säumten den Weg zum Hof. Von hier oben hatten wir einen besonders schönen Blick auf unser schmuckes Städtchen. Auf dem Weg Richtung Lochbach kam uns eine kleine Eselskarawane entgegen. Der Hof Bättwil vermietet diese braven, aber auch störrischen Tiere, damit glückliche Kinder darauf reiten können.
Durch den Wald wanderten wir bergab nach Lochbach und stiegen bald auf einem schmalen, steilen Weg hinauf nach Wirtenmoos, der beschwerlichste Teil der Wanderung. Danach mussten wir uns nicht mehr so sehr auf den Weg konzentrieren, sondern konnten den Blick schweifen lassen und die saftigen Wiesen, das zarte Grün am Waldrand und die blühenden Kirschbäume bewundern. Schon von weitem sahen wir die provisorischen Plastikgewächshäuser des Biohofs Held auf dem Ölbach. Auch die Felder waren bereits bestellt und erste Pflänzchen zeigten sich, durch einen Zaun vor zwei- und vierbeinigen Begehrlichkeiten geschützt.
In Oberwintersei wollten wir im Stöckli von Dolores Mittagsrast halten. Unser mitgebrachtes Picknick blieb jedoch im Rucksack, denn Dolores verwöhnte uns mit herzhaften und süssen Leckerbissen und feinen Getränken. Dolores Mann Heinz holte Käthi Burkhard und Margrit Huggenberger mit dem Auto ab, damit sie mit uns schlemmen und berichten konnten. Wir können Dolores und ihrem Mann nicht genug danken für dieses liebevolle Engagement. In der heimeligen Umgebung liessen wir uns Zeit und genossen das Beisammensein, denn wir brauchten nur eine knappe halbe Stunde bis zu unserem Wanderziel Hasle-Rüegsau. Hier trennten sich unsere Wege.
Auch ohne Grenchenberg durften wir einen schönen Tag erleben mit kleinen Überraschungen und Freuden.
Mo 8. Apr. 2024
Seil- und Knotentraining, Selbstaufstieg
Am Montag Abend fanden sich Kletterbegeisterte zu einem Seiltechnik-Workshop zusammen, um den Selbstaufstieg zu erlernen und zu üben. Unter Anleitung wurden Prusik- und Prohiska-Knoten verwendet, um effektiv an einem Seil aufwärts zu gelangen.
Die Teilnehmer zeigten großes Interesse und Engagement bei den Übungen, wobei sie Schritt für Schritt die Techniken des Selbstaufstiegs verfeinerten. Nach Abschluss der praktischen Übungen wurde gemeinsam ein Lagerfeuer entfacht, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.



Sa 6. Apr. 2024
Klettern Egerkingenplatte (Ausbildung) 2024
Klettern Egerkingenplatte
Samstag 6. April 2024
Der Christoph und der Beni sind gekommen,
haben die Andrea, die Susanne und Brigitte mitgenommen,
so den Tobias, den Bruno und den Samuel.
Erschienen ist auch der Jakob mit dem Royal-Töff,
ich zuletzt mit Feuerholz und meinem letzten Osteroeuf.
Bald standen wir am Fuss der kleinen Wand,
übten Knöpfe, Partnercheck und Selbstsicherung am Stand.
Als Zweierseilschaft führten wir dies in die Praxis um.
So stiegen wir vorerst zaghaft hoch, in schweren Schuhen,
Um erst nach zwanzig Metern am oberen Stande auszuruhen.
Oben wurde das Fädeln ausprobiert, die Abseilstelle installiert,
hinunter dann und zwei Meter nebenan neu hinauf.
So gings auf und ab im immer wärmeren Sonnenschein
bis ein vergessener Knopf im Seil unterbrach den flotten Lauf,
und o weh, das Seilmanöver wurde so zur Pein.
Wärmer wurde es, Sonnenschutz ins Gesicht, dann aus den Jacken,
die kleine Wand bald zu klein, Zeit um grösseres anzupacken.
Durst und Hunger meldeten sich so nebenbei,
Zeit auch um Brot und Cervelat auszupacken.
Als Gegner gab es nur einen Stein für mein letztes Osterei.
Einige hockten nun ums Feuer,
machten aus den Würsten schwarze Ungeheuer.
Andere kletterten in der grossen Wand,
in vielen Jahren heraus gesprengt vom Steinbruchkünstler
nun beeindruckend hoch, wie das Bernermünster.
Nach dem Mittagsrast wagten Andrea und ich auch den Lauf,
in leichten Kletterfinken ging’s vergnüglich die Wand hinauf.
Puh, fünf Seillängen sind’s und sieben dann hinunter
Das Abseilen dauerte gerademal ne halbe Stund.
Die andern wollten heim und warteten ungeduldig auf dem Grund.
Es war schön mit euch allen in der Frühlingssonne,
den warmen Fels zu berühren mit den Händen,
Sich erinnern an bestiegene Wände
und hoffen, dass wir irgendwann
wieder zusammen stehen an einem Sicherungsstand.
9.4.2024 Bernhard Manz
Teilnehmer/innen: Susanne, Brigitte, Andrea, Tobias, Bernhard M., Bruno, Jakob, Samuel, Beni Herde, Christoph
Tourenleiter; Christoph und Beni








Sa 6. Apr. 2024
Skitouren Sustengebiet
Skihochtour Susten/Steingletscher
Tourenleiter: Rolf Stettler
Teilnehmer: Katja, Theres, Jürg, Andreas, Simon, Marcio, Kurt
Bericht Rolf Stettler
Trotz markantem Wärmeeinbruch haben wir die Tour im Susten gewagt und sind belohnt worden. Damit verbunden, früh aufstehen, um die Mittagszeit in der Hütte oder wieder im Tal sein. So fuhren wir am Samstag um 04:30 in Burgdorf ab. Kurz nach 6:00 Uhr starteten wir «Bim Sagli» auf der Sustenstrasse Richtung Giglistock Nordaufstieg. Zuerst mussten die Skier ca. 200Hm getragen werden. Da die Temperatur bei ca. 8° lag, war der Schnee im unteren Teil recht durchnässt. Doch etwas weiter oben hat die Abstrahlung funktioniert und es wurde angenehmer zu laufen. Mit flottem Tempo kamen wir gut voran. Auch die Schlüsselstelle kurz vor dem Gipfel, mit leichter Kletterei an einem Fixseil, meisterten alle problemlos. Bei Abfahrt auf der Südseite des Gipfels war der Hang gleich richtig aufgesulzt, doch schon auf dem Steilimigletscher wurde der Schnee schwer und Nass. Suchte man aber etwas die Nordexponierten Hänge, war der Schnee noch gut zu fahren. Im Steingletscher angelangt genossen wir das erste Bier, bevor wir ein gemütlicher Nachmittag an der warmen Sonne verbrachten. Am Sonntag entschieden wir uns, das Sustenhorn zu besteigen. Um 04:30 gabs Frühstück, um eine Stunde später im Stirnlampenschein zu Starten. Schon beim Start zeigte das Thermometer +6°an. Ab 2000MüM strahlte es aber wieder etwas ab und der Schnee wurde fester. Um 10:30 erreichten wir den Gipfel. Bei der Abfahrt fanden wir viele Schneearten, ausser Pulverschnee. Die Oberschenkelmuskulatur wurde strapaziert. Aber alle waren durchtrainiert und haben die Abfahrt gut gemeistert. Im Steingletscher löschten wir den Durst, bevor wir über die Passstrasse runterfuhren und durch die zum Teil mit Schneegefüllten Tunnelportals durchschlüpfen mussten. Die wunderbare Frühlingsskitour im Susten wurde im Nessental im Röstirestaurant begossen und abgeschlossen. Danke allen Tourenteilnehmer für die schöne Tour.








Do 4. Apr. 2024
Englisberg - Thörishaus
Leitung: Margrit Theis
TN: Ernst Gehrig, Samuel und Bernadette Germann, Margrit Frischknecht, Urs Häberli, Kurt Kohler, Christoph Zeller.
Foto und Bericht: Martin Leuzinger
Nach einer knappen Stunde Zugfahrt mit umsteigen auf Tram und Postauto erreichen wir Englisberg. Der leicht bedeckte Himmel, hie und da ein kühler, leicht böiger Wind, versprechen einen angenehmen Wandertag. Margrit bedauert das Fehlen eines Restaurants in Englisberg, also heisst es Wanderstöcke zusammenstecken und los. Unser Weg geht bergauf, anfänglich „pilgern“ wir ein kurzes Wegstück auf dem Jakobsweg. Wir passieren „Undere Wald“ eine Häusergruppe. Linkerhand sehen wir die Sternwarte der Uni (Space Eye) nähe Zimmerwald mit entsprechend nächtlichem Weitblick ins Weltall. Wir hingegen erfreuen uns an blühendem Schleedorn, Chriesibluescht, wechselblättrigem Milzkraut und so weiter. Nach dem Bananenhalt geht es weiter Richtung Hubel Zingghöch. Wir geniessen die Sicht auf Hügel und Felder. Unterwegs teilen wir mit einem Bauernpaar die Freude an ihren übermütig springenden Kühen, offensichtlich spüren auch sie den Frühling. Bald lassen wir die Zingghöch ( 900müM) hinter uns. Zwischendurch erhaschen wir einen Blick auf den Ulmiz, den Aussichtsturm nähe Bern. Wir passieren den Schärebrunne. Der Waldweg wird jetzt anspruchsvoller, führt steil abwärts, Wurzelwerk, Stolpermöglichkeiten, doch alles geht gut. In Oberscherli (730 müM) wird es Zeit für unseren Rucksacklunch. Diesen geniessen wir auf dem ruhigen Dorf - Spielplatz, feudal mit Bank und Tisch. Der weitere Weg ist ein sanftes Auf und Ab bis Niederscherli, welches wir via Bahnhof durchqueren. Nach Rifishalte geht's fast nur noch steil, im Zickzack, bergab in den Scherligrabe. Ab hier folgen wir dem Scherlibach bis er in die Sense mündet. Zwischenzeitlich erwischen wir ein wenig wärmende Sonne, dies hilft gegen die teils kräftigeren Windböen. Wir passieren die Riederen - und kurz darauf die Bahnbrücke über die Sense. Unser Ziel, die Bahnstation Thörishaus, aber kurz zuvor ein Besuch im übervollen Restaurant Sternen. Die Wirtin macht uns darum die Gartenwirtschaft schmackhaft. Leicht geschützt und vor allem mit Sonne, können wir unsere Getränke geniessen und die gemachte, von Margrit gut geplante, schöne Wanderung Revue passieren lassen.








Mo 8. Apr. 2024
Seil- und Knotentraining, Selbstaufstieg
Am Montag Abend fanden sich Kletterbegeisterte zu einem Seiltechnik-Workshop zusammen, um den Selbstaufstieg zu erlernen und zu üben. Unter Anleitung wurden Prusik- und Prohiska-Knoten verwendet, um effektiv an einem Seil aufwärts zu gelangen.
Die Teilnehmer zeigten großes Interesse und Engagement bei den Übungen, wobei sie Schritt für Schritt die Techniken des Selbstaufstiegs verfeinerten. Nach Abschluss der praktischen Übungen wurde gemeinsam ein Lagerfeuer entfacht, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.



Sa 6. Apr. 2024
Klettern Egerkingenplatte (Ausbildung) 2024
Klettern Egerkingenplatte
Samstag 6. April 2024
Der Christoph und der Beni sind gekommen,
haben die Andrea, die Susanne und Brigitte mitgenommen,
so den Tobias, den Bruno und den Samuel.
Erschienen ist auch der Jakob mit dem Royal-Töff,
ich zuletzt mit Feuerholz und meinem letzten Osteroeuf.
Bald standen wir am Fuss der kleinen Wand,
übten Knöpfe, Partnercheck und Selbstsicherung am Stand.
Als Zweierseilschaft führten wir dies in die Praxis um.
So stiegen wir vorerst zaghaft hoch, in schweren Schuhen,
Um erst nach zwanzig Metern am oberen Stande auszuruhen.
Oben wurde das Fädeln ausprobiert, die Abseilstelle installiert,
hinunter dann und zwei Meter nebenan neu hinauf.
So gings auf und ab im immer wärmeren Sonnenschein
bis ein vergessener Knopf im Seil unterbrach den flotten Lauf,
und o weh, das Seilmanöver wurde so zur Pein.
Wärmer wurde es, Sonnenschutz ins Gesicht, dann aus den Jacken,
die kleine Wand bald zu klein, Zeit um grösseres anzupacken.
Durst und Hunger meldeten sich so nebenbei,
Zeit auch um Brot und Cervelat auszupacken.
Als Gegner gab es nur einen Stein für mein letztes Osterei.
Einige hockten nun ums Feuer,
machten aus den Würsten schwarze Ungeheuer.
Andere kletterten in der grossen Wand,
in vielen Jahren heraus gesprengt vom Steinbruchkünstler
nun beeindruckend hoch, wie das Bernermünster.
Nach dem Mittagsrast wagten Andrea und ich auch den Lauf,
in leichten Kletterfinken ging’s vergnüglich die Wand hinauf.
Puh, fünf Seillängen sind’s und sieben dann hinunter
Das Abseilen dauerte gerademal ne halbe Stund.
Die andern wollten heim und warteten ungeduldig auf dem Grund.
Es war schön mit euch allen in der Frühlingssonne,
den warmen Fels zu berühren mit den Händen,
Sich erinnern an bestiegene Wände
und hoffen, dass wir irgendwann
wieder zusammen stehen an einem Sicherungsstand.
9.4.2024 Bernhard Manz
Teilnehmer/innen: Susanne, Brigitte, Andrea, Tobias, Bernhard M., Bruno, Jakob, Samuel, Beni Herde, Christoph
Tourenleiter; Christoph und Beni








Sa 6. Apr. 2024
Skitouren Sustengebiet
Skihochtour Susten/Steingletscher
Tourenleiter: Rolf Stettler
Teilnehmer: Katja, Theres, Jürg, Andreas, Simon, Marcio, Kurt
Bericht Rolf Stettler
Trotz markantem Wärmeeinbruch haben wir die Tour im Susten gewagt und sind belohnt worden. Damit verbunden, früh aufstehen, um die Mittagszeit in der Hütte oder wieder im Tal sein. So fuhren wir am Samstag um 04:30 in Burgdorf ab. Kurz nach 6:00 Uhr starteten wir «Bim Sagli» auf der Sustenstrasse Richtung Giglistock Nordaufstieg. Zuerst mussten die Skier ca. 200Hm getragen werden. Da die Temperatur bei ca. 8° lag, war der Schnee im unteren Teil recht durchnässt. Doch etwas weiter oben hat die Abstrahlung funktioniert und es wurde angenehmer zu laufen. Mit flottem Tempo kamen wir gut voran. Auch die Schlüsselstelle kurz vor dem Gipfel, mit leichter Kletterei an einem Fixseil, meisterten alle problemlos. Bei Abfahrt auf der Südseite des Gipfels war der Hang gleich richtig aufgesulzt, doch schon auf dem Steilimigletscher wurde der Schnee schwer und Nass. Suchte man aber etwas die Nordexponierten Hänge, war der Schnee noch gut zu fahren. Im Steingletscher angelangt genossen wir das erste Bier, bevor wir ein gemütlicher Nachmittag an der warmen Sonne verbrachten. Am Sonntag entschieden wir uns, das Sustenhorn zu besteigen. Um 04:30 gabs Frühstück, um eine Stunde später im Stirnlampenschein zu Starten. Schon beim Start zeigte das Thermometer +6°an. Ab 2000MüM strahlte es aber wieder etwas ab und der Schnee wurde fester. Um 10:30 erreichten wir den Gipfel. Bei der Abfahrt fanden wir viele Schneearten, ausser Pulverschnee. Die Oberschenkelmuskulatur wurde strapaziert. Aber alle waren durchtrainiert und haben die Abfahrt gut gemeistert. Im Steingletscher löschten wir den Durst, bevor wir über die Passstrasse runterfuhren und durch die zum Teil mit Schneegefüllten Tunnelportals durchschlüpfen mussten. Die wunderbare Frühlingsskitour im Susten wurde im Nessental im Röstirestaurant begossen und abgeschlossen. Danke allen Tourenteilnehmer für die schöne Tour.








Do 4. Apr. 2024
Englisberg - Thörishaus
Leitung: Margrit Theis
TN: Ernst Gehrig, Samuel und Bernadette Germann, Margrit Frischknecht, Urs Häberli, Kurt Kohler, Christoph Zeller.
Foto und Bericht: Martin Leuzinger
Nach einer knappen Stunde Zugfahrt mit umsteigen auf Tram und Postauto erreichen wir Englisberg. Der leicht bedeckte Himmel, hie und da ein kühler, leicht böiger Wind, versprechen einen angenehmen Wandertag. Margrit bedauert das Fehlen eines Restaurants in Englisberg, also heisst es Wanderstöcke zusammenstecken und los. Unser Weg geht bergauf, anfänglich „pilgern“ wir ein kurzes Wegstück auf dem Jakobsweg. Wir passieren „Undere Wald“ eine Häusergruppe. Linkerhand sehen wir die Sternwarte der Uni (Space Eye) nähe Zimmerwald mit entsprechend nächtlichem Weitblick ins Weltall. Wir hingegen erfreuen uns an blühendem Schleedorn, Chriesibluescht, wechselblättrigem Milzkraut und so weiter. Nach dem Bananenhalt geht es weiter Richtung Hubel Zingghöch. Wir geniessen die Sicht auf Hügel und Felder. Unterwegs teilen wir mit einem Bauernpaar die Freude an ihren übermütig springenden Kühen, offensichtlich spüren auch sie den Frühling. Bald lassen wir die Zingghöch ( 900müM) hinter uns. Zwischendurch erhaschen wir einen Blick auf den Ulmiz, den Aussichtsturm nähe Bern. Wir passieren den Schärebrunne. Der Waldweg wird jetzt anspruchsvoller, führt steil abwärts, Wurzelwerk, Stolpermöglichkeiten, doch alles geht gut. In Oberscherli (730 müM) wird es Zeit für unseren Rucksacklunch. Diesen geniessen wir auf dem ruhigen Dorf - Spielplatz, feudal mit Bank und Tisch. Der weitere Weg ist ein sanftes Auf und Ab bis Niederscherli, welches wir via Bahnhof durchqueren. Nach Rifishalte geht's fast nur noch steil, im Zickzack, bergab in den Scherligrabe. Ab hier folgen wir dem Scherlibach bis er in die Sense mündet. Zwischenzeitlich erwischen wir ein wenig wärmende Sonne, dies hilft gegen die teils kräftigeren Windböen. Wir passieren die Riederen - und kurz darauf die Bahnbrücke über die Sense. Unser Ziel, die Bahnstation Thörishaus, aber kurz zuvor ein Besuch im übervollen Restaurant Sternen. Die Wirtin macht uns darum die Gartenwirtschaft schmackhaft. Leicht geschützt und vor allem mit Sonne, können wir unsere Getränke geniessen und die gemachte, von Margrit gut geplante, schöne Wanderung Revue passieren lassen.







