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Infolge Wasser- und Gasleitungsbruch bei unserem Hause, musste Samuel zum „Rechten schauen“ sodass ich für ihn kurzfristig die Wanderleitung übernehme.

Es ist geplant, wegen grosser Hitze das Gehrihorn auf einen späteren Zeitpunkt „zu verschieben“, und von Ramslauenen die Route: Guggerweg – Tschingelsee – Gornerenwasser – Kiental, zu erwandern. Aber , 1. Kommt es anders, 2. als man denkt . Beim Startkaffee auf der Bergstation „Ramslauenen“ realisiere ich, dass es einige Kamerad/Innen trotz Hitze „gluschtet“ das Gehrihorn zu besteigen.So entstehen spontan zwei Gruppen. Peter Gehrig, als erfahrener und zuverlässiger Tourenleiter wandert mit Rolf Bürki, Käthi u. Franz Lyoth und Beat Schmid, 09.30 Richtung Gehrihorn. Urs Häberli, Hildi u. Peter Frank, Theres Ramseyer und Elsbeth Zingg, nehmen mit mir den Guggerweg unter die Füsse. Vereinbarter Treffpunkt beider Gruppen nach der Wanderung ist „der Bären“ in Kiental.

Der Guggerweg ist mit Holztafeln signalisiert. Der Weg führt über bunte Alpweiden und angenehmen Waldwegen. Unterwegs können in einem Holzunterstand per Knopfdruck die Stimmen der in dieser Gegend ansässigen Wildtiere gehört werden. Eigentlich wollte ich auf der Schwemmebene des Tschingelsees mit der Gruppe zum Brätliplatz wandern um unseren Rucksack zu plündern und Mittagsrast zu halten. Ich habe nicht damit gerechnet, dass der Weg zum Tschingelsee wegen Steinschlaggefahr gesperrt ist. Wir sind gezwungen von „der Alpenruh“Richtung Griesalp auf Hartbelag zu gehen; finden erfreulicherweise unterwegs einen grossen Tisch mit Bänken, wo wir zu Mittag essen.  Ich überlege mir eine Routenänderung, denn wieder auf Hartbelag zurück macht keinen Spass. „Der Pochtenfall“ – das wär ein interessantes Erlebnis, zumal nicht alle diese Gegend kennen. So wandern wir nach der Rast Richtung Hexenkessel. Wir sind beeindruckt vom tosenden Rauschen des herabfallenden sandfarbenen Wassers. Die Hitze ist aber auch hier spürbar und der Aufstieg zur Pochtenalp treibt uns Schweissperlen auf die Stirne. Nicht zu beschreiben, wie wir beim nostalgischen Hotel „Waldrand“ ein kühles Getränk mit freundlicher Bedienung geniessen. Die hohen Temperaturen werden nicht weniger und so beschliessen wir, zum Kurhaus Griesalp zu wandern.In ca. 15 Minuten haben wir das Ziel erreicht. Um 14.45 fährt uns der Bus auf der steilsten Postautostrecke Europas ins Dorf Kiental. Die Buschauffeure leisten Grossartiges, ihr Humor ist einmalig und der Einsatz nicht zu unterschätzen.

Im Hotel-Restaurant „Bären“ stärken wir uns mit Speis und Trank. Wie vereinbart, treffen auch unsere Gehrihornbesteiger ein. Wir freuen uns, sie zu sehen. So geht ein improvisierter Wandertag zu Ende. Ich danke allen fürs Mitkommen; es war schön, mit euch unterwegs zu sein.

Leitung:   Bernadette Germann     Fotos:  Urs Häberli,

Teilnehmende: Urs Häberli, Rolf Bürki, Käthi u. Franz Lyoth, Peter Gehrig, Beat Schmid, Hildi u. Peter Frank, Theres Ramseyer, Elsbeth Zingg (Gast).

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