Leitung: Peter Frank

 

Ein Dutzend fröhliche und mit Sonnencrème eingestrichene Gesichter versammeln sich um halb sieben Uhr erwartungsvoll am Bahnhof Burgdorf. Nach gut zwei Stunden entsteigen sie dem Postauto in Saas-Grund und folgen gerne dem Leiter, Peter Frank, zu Kaffee und Gipfeli in einem nahe gelegenen Café. Die Gondelbahn bringt die Gruppe anschliessend rasch aus dem schattigen Tal (840 m) auf den sonnigen Kreuzboden (2400 m). Die Mischabelgruppe, das Alalinhorn, der Alphubel und das Fletschhorn leuchten mit ihren Schneefeldern und Gletschern vor einem stahlblauen Himmel zu uns herab, zum Greifen nahe!

 

 

Unsere Wanderung verläuft in angenehmem Auf- und Ab dem Hang vom Trifthorn entlang Richtung Süden. Alle sind begeistert von diesem Höhenweg und Blumenlehrpfad. Bald öffnet sich der Blick ins tiefe Tal mit Saas-Fee und zum Stausee Mattmark. Die Mischabel- und Britannia-Hütte lassen einige von uns an anstrengendere Gebirgstouren erinnern. Die teils wackligen Steinplatten um das Triftgrätji (2479 m) verlangen erhöhte Aufmerksamkeit, von der man sich aber nach dem Lawinenhang beim ersten Halt gut erholen kann. Wir steigen noch etwas höher auf die Höhenkurve 2500 m bis zur Weissflue. Hier ist der Wendepunkt nach Osten ins Almagellertal. Der Weg führt ziemlich steil abwärts zu unserem Mittagshalt kurz vor dem Berggasthaus. Im Schatten eines Felsblocks und einigen Tännchen geniessen wir, was wir oder unsere Frauen uns heute Morgen in den Rucksack gepackt haben. Das Dessert bieten uns die Heidelbeerstauden ringsum an. Vor dem eigentlichen Abstieg genehmigen wir im gut besetzten Beizli noch ein Getränk. Hier könnte man gerne einige Zeit verweilen, nicht nur das Raclette und der Fendant würden einen dazu verleiten. Wir folgen dem Almagellerbach bis in den Lärchenwald bevor er in das Felstobel abstürzt. Ein Wegweiser lässt entscheiden, ob man dem trittunsicheren und schwindligen Erlebnisweg nach Furggstalden folgen oder direkt den steilen Pfad nach Saas-Almagell absteigen will. Letzterer mit seinen 350 Höhenmetern ist wohl anstrengender, als die Variante über Leitern und Hängebrücken zur Sesselbahn, welche 230 m Abstieg ersparen lässt.

Im Hotel Mattmarkblick treffen wir wieder aufeinander und haben genügend Zeit, nach dem Durstlöscher ein Stück Kuchen oder ein Glas Walliser zu gnämigen. Dann naht die Stunde des Abschieds aus dieser herrlichen Gegend. Die ÖV bringen uns durch den Lötschberg sicher zurück nach Hause.

Euch, Peter und Hildi, danke ich im Namen der Gruppe herzlich für diesen gut organisierten und interessanten Ausflug in die Walliser Bergwelt, von der es noch viel zu berichten gäbe.

 

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Die komplette Bilderserie zeigen wir an einem Kulturabend Anfang 2017 im Schützenhaus.

Fotos: Urs Häberli und Kurt Oppliger

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