Leitung: Hans Lauber

 

Am Morgen stiegen die sieben Wanderer früh aus den Federn! Denn bereits kurz nach sechs Uhr fuhr der Zug in Burgdorf ab via Bern, Thun und Interlaken nach Meiringen. Dort hatten wir Zeit, einen Kaffee zu konsumieren, bis uns das Postauto Richtung Schwarzwaldalp nach Kaltenbrunnensäge 1223 m fuhr. Die Wanderstöcke bereit und die Rucksäcke auf den Rücken geschnallt, ging es um neun Uhr schon mal bergauf, zur Undere Stafel auf 1411 m. Der Blick auf die umliegende Bergwelt war fantastisch. Beim Obere Stafel 1662 m machten wir den Bananenhalt. Nach wenigen Schritten bergauf gelangten wir in das einzigartige Hochmoor und Naturschutzgebiet, auf 1851 m das in Europa höchstgelegene Ried mit seiner reichen Fauna und Flora.

 

 

1969 sicherte sich der Kanton Bern mit dem Kauf und 1971 dem Schutz des Moores auf Kaltbrunnen - Wandel-Alp ein Naturdenkmal ersten Ranges und sorgte dafür, dass eines der schönsten Moore der Schweiz der Nachwelt unverändert erhalten bleibt. 1971 konnte das 60 ha grosse Gebiet mit einem weiteren Erwerb rund um den Gyresprung um 100 ha erweitert werden. Für den Wandelalp-Kessel von 400 ha besteht ein Dienstbarkeitsvertrag, welcher ausschliesslich die extensive alpwirtschaftliche Nutzung zulässt.

 

Der Rundblick war überwältigend. Gegen Norden erkannte man den Brünig und Hasliberg, darüber die  überzuckerten Bergketten. Zwischen dem Höch Gumme und dem Chingstuel spiegelten sich der Lungern- und der Sarnersee. Im Westen erhoben sich das Schwarz- und das Wandelhore.

 

Wir folgten nun dem Weg bergab vom Obersten Wandel 1821 m im Zickzack auf glitschigem Terrain zum Mittlesten Wandel 1648 m, wo wir uns zur Mittagspause ein Plätzchen suchten. Die rund 1000 gewonnenen Höhenmeter schwanden durch den Abstieg über Lammiwald, Mettlen, Rauft und Falchern hinunter zum Reichenbach. Nach der Brücke scheuten wir den 100-metrigen Aufstieg nicht hinauf zum Ziel, dem Restaurant Zwirgi auf der Höhenkurve 970, um unsere Strapazen hinunterzuspülen. Kurz nach 15 Uhr holte uns das Postauto ab und fuhr uns wieder nach Meiringen hinunter.

 

Ein schöner Wandertag ging wieder einmal zu Ende. Unserem Leiter Hans vielen Dank!

 

 

Fotos:  Kurt Hartmann, bearbeitet von Kurt Oppliger

 

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