Leitung Fritz Adolf

 

Zaghaft grüssen uns einige Sonnenstrahlen beim Start unserer Wanderung im Hübeli bei Langnau. Der Wetterbericht verkündet Regenschauer in der zweiten Nachmittagshälfte, lassen wir uns also überraschen. Trotz Ferienzeit, bevorstehender Südtiroler-Wanderwoche und Arbeitswoche auf Gleckstein finden sich fünf Kameradinnen und neun Kameraden zu dieser Wanderung im Herzen des Emmentals ein. Das Strässchen führt uns die ersten 200 Hm nach Dürsrüti hinauf, wo wir den Asphalt verlassen und in den Dürsrütiwald eintauchen, wo der Weg ebener wird. Bei der berühmten Dürsrüti-Tanne schalten wir den ersten Halt ein und staunen über die Dimensionen dieser über 400 jährigen Weisstanne. Nach knappen zwei Kilometern kommen wir zum Wald hinaus. Der Blick wird frei nach Südosten in den Oberen Frittenbach bis zur bedeckten Schrattenfluh und ihren Nachbarn. Bei der mächtigen Linde auf Punkt 935 steigt der Weg wieder kurz durch den Wald an, dann treffen wir auf das Strässchen, das uns zur Hollernscheuer mit dem grössten je gesehenen Bschüttifeld führt. Wir haben nun Aussicht nach  Westen in den Unteren Frittenbach und auf seine umliegenden Höhenzüge, die wir später überschreiten werden. Kurz nach Oberhollern laden uns Tische, Bänke, Baumstämme und Wurzeln zur Mittagsrast ein mit schönster Aussicht auf die Emmentalerhöger und -chräche. Die Rotweinfraktion ist nur minim vertreten, und so rinnt das Halbeli Wilchinger-Blauburgunder nur zwei Kameraden die Kehlen hinunter. Schade, dass nicht noch mehr ihren Zinnbecher eingepackt haben (aber sie nehmen sich's für die nächsten Wanderungen vor)!

 

 

Es fröstelt uns leicht, also brechen wir auf durch den Wald zum Fluehüsli auf 1000 m, dem höchsten Punkt unserer Wanderung. Plötzlich fallen Tropfen - die sind doch erst auf später angekündigt worden! Rasch sind bunte Regenjacken und Schirme ausgepackt und es geht weiter, nun leicht abwärts über den Sonnberg (!), wo der Untere Frittenbach beginnt. Nach wenigen Minuten hört der Regen auf und einzelne Sonnenstrahlen verkünden Zuversicht für einen trockenen Abstieg. Wir befinden uns jetzt auf der rechten Seite des Frittenbachs. Beim Geilisguet treffen wir auf die Sternwanderroute Zollbrück - Chrummholzbad, wo jeweils der Kafibätzi bereitsteht. Von hier geht es mehr oder weniger steil hinunter zum Weiler Ried, wo nur noch das Wegstück über die Riedmatte und ein leichter Schauer auf uns warten. Das Rössli in Zollbrück hat Betriebsferien, also hinüber ins Restaurant zur Brücke, um die Zeit auf einen der nächsten Züge oder Busse mit Tranksame zu überbrücken. Es ist ja erst Mitte Nachmittag!

 

Fritz, trotz dem unsicheren Wetter hat diese Tour uns allen Spass gemacht. Wir danken dir für diesen schönen Tag herzlich.

 

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Die komplette Bilderserie zeigen wir an einem Kulturabend Anfang 2016 im Schützenhaus.

 

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