Ersatzwanderung anstelle von „Augusto Raurica“, infolge Erkrankung der Leiterin

Leitung und Bericht: Bernadette Germann

Route: Studen-Tempelanlage Petinesca-Chnebelburg-Port-Zihlkanal-Biel

Teilnehmer: Käthi, Erna, Anna, Verena Sch., Rita, Theres N. , Eva, Margrit B. Verena Z.,Rosa Z. Stefanie, Susette, Maria D.(Gast),Silvia H. (Gast)

Den Jäissberg zu erwandern ist nicht nur geschichtlich interessant, sondern auch auf guten Wegen zu begehen.

Im Restaurant „Wydenpark“ direkt beim Bahnhof Studen, beginnen wir unseren Wandertag mit einem Startkaffee. Wir werden sehr freundlich bedient und der Kaffee schmeckt ausgezeichnet. Um 10.30 starten wir mit unserer Jäissberg Erkundigung. Der Weg zur römischen Tempelanlage Petinesca ist dank Wanderwegtafeln gut signalisiert. Den Namen „Petinesca“ haben die Römer von den Kelten übernommen. Petinesca war u.a. zu Handelszwecken „verbunden“ mit den Städten „Aventicum“, „Vindonissa“, „Augusta Raurica“. Die Aare benützte man v.a. als Handelsweg.

Die römische Toranlage mit Resten einer Befestigungsmauer ist der Einstieg zu den Spuren der Vergangenheit. Ab jetzt wandern wir auf Naturwegen. Grabungen führten 1930 zur Freilegung der Tempelanlage. Wie man aus der Geschichte entnehmen kann, war der Zutritt zum zentralen Tempelraum nur den Priestern gestattet; es fanden „Seminare“ und Rituale statt. Im Römerdorf wurden aber auch handwerkliche Tätigkeiten ausgeführt, ect.

Nach ½ Stunde Wanderzeit treffen wir auf ein Blockhaus der Burgergemeinde Studen, wo wir einen Trinkhalt einlegen. Unser nächstes geschichtsträchtiges Ziel ist die keltische Knebelburg. Das keltische Befestigungswerk wurde mit Steinen, Holz und Erde gebaut. Leider ist der Hügel stark überwachsen sodass nur noch wenig von der Knebelburg sichtbar ist. Wie mir eine Wanderkollegin erzählt, waren scheints die keltischen Frauen schon gleichberechtigt – „Freude herrscht“!

Auf nassem Waldweg steigen wir hinab Richtung Port. Ein Wald-Blockhaus bietet uns ideale Bedingungen für den Mittagshalt.Wir erfreuen uns an Speis und Trank und gemütlichem Beisammensein

Um möglichst Hartbelag auszuweichen, wandern wir zur Aare, dann dem Zihlkanal entlang, wo wir direkt den Bahnhof Biel erreichen. Den Abschlusstrunk gnämigen wir uns im Caffee Bresil. 14.54 reisen wir nach Hause. Es war ein schöner Tag mit guter Kameradschaft und wettermässig ohne nennenswerte Niederschläge.

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