Wanderung vom Sonntag, 4.Februar 2018

Leitung: Eveline Jenni-Ehrenberg
Foto: Ruth Kipfer
Bericht: Eveline Jenni-Ehrenberg

2018 02 04 Frauengrupe Emmenmatt

Wir sind 8 Frauen: Renate Berger, Ilse Gerber, Lisabeth Isenschmid, Ruth Kipfer, Rita Lückoff, Margrith Lüthi, Rosmarie Zimmermann, Eveline Jenni und Hans Gerber, die sich in Burgdorf bei kalten Wintertemperaturen, aber einem aufgeheiterten Himmel treffen. Der Zug um 08.49 Uhr hat 20 Minuten Verspätung, das Umsteigen in Langnau klappt trotzdem prima. Im Steinhof gesellt sich Astrid Kuhn zu uns und wie wir in Emmenmatt aussteigen sehen wir Therese Jomini und Hannah Hardmeier auf uns zukommen, schön!

Nun sind wir ein Trüppchen von zwölf Personen, die den Aufstieg von 300 Metern Richtung Waldhäusern in Angriff nehmen. Zuerst zum Weiler Blasen, an der Buchenstudenweid vorbei zur Blasenegg und zum Eggenschwilerhoger hinauf bis wir die Höhe von ca 950 Meteren erreichen. Trockene Waldabschnitte wechseln sich mit schneebeckten Weidstücken und Waldrändern ab, ein wunderbarer Gratweg! Die hohe Wolkendecke gibt den Blick auf die Voralpen frei wie Schrattenfluh und Hohgant, Niesen und Stockhorn, unter uns in der Emmeebene eingebettet die Dörfer Schüpbach und Signau. Dank Hans sehen wir in weiter Ferne den Chuderhüsiturm über dem Waldhorizont hinausragen. Noch bleich und schwach zeigt sich die Sonne zwischen den ziehenden Wolken. Zur Mittagsrast verteilen wir uns auf drei Holzbänkli auf der Höhe der Alpenpanoramastrasse.

In Dreiviertelstunden erreichen wir dann den Hof von Werner und Ruth Zürcher, wo wir um ca 12.45 zu Kaffee und Kuchen erwartet werden. Im gemütlichen Bauernhaus, am sonntäglich gedeckten Tisch, Stube und Küche geschmückt mit blühendem Winterjasmin und aufgehenden Forsithien, geniessen wir die Gastfreundschaft: Torte mit Schoggiguss, Güetzi, Früchtekuchen, Schöggeli und weiteres feines Gebäck, von Ruth mit Liebe zubereitet.
Nach einer guten Stunde brechen wir wieder auf, gewärmt und gestärkt. Wir stellen uns zum Abschieds- und Erinnerungföteli vor dem Haus auf. Ein herzliches Dankeschön Euch, liebe Ruth und Werner!

Zufrieden plaudernd wandern wir heimwärts, Richtung Mützlenberg, Steinberg, Ranflüh, und Ramsei, unserem Wanderziel entgegen. Von der Höhe aus zeichnen sich die eindrücklichen Sandsteinfelsen in der Kurve von Ramsei ab und einmal sehen wir sogar die BLS-Eisenbahn, silbrig glänzend sich gegen Langnau schlängelnd, eindrücklich!
In Ranflüh gilt unser besonderes Augenmerk der uralten Linde vor dem ehemaligen Jakobsmarkt. Lachend umringen wir den mächtigen, knorrigen Baumstamm, ein Wunder der Natur!

Wir gelangen pünktlich über den Schnetzenschachen nach Ramsei, wo ich mich dankbar über den schönen Tag bei meinen Kameradinnen verabschiede, ich winke, um 15.30 fährt der Zug nach Burgdorf ab.
Bis ein anderes Mal wieder!

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