Einfach nur grandios! Endlich konnte man einmal schon Mitte Woche festlegen, dass die Tour am Wochenende stattfinden kann. So dauerte auch die Vorfreude etwas länger, als bei vergangenen Touren in dieser Saison.

AebniFlue 11

Leiter:

Rolf Stettler

Teilnehmer:

Trudi, Markus, Peter Lanz, Peter Grogg, Eliane, Peter Gfeller, Giorgio, Roger, Christoph, Barbara, Fränzi

Programm:

1. Tag vom Jungfraujoch über Louwitor, Louwihorn (3777 m.ü.M.), Hollandiahütte

2. Tag Hollandiahütte, Äbeni Flue (3962 m.ü.M.) Abfahrt über Lötschenlücke nach Blatten im Lötschental (1500 m.ü.M.)

Am Morgen früh trafen wir uns auf dem Bahnhof, um die Reise aufs Jungfraujoch anzutreten. Beim Eintreffen auf dem Joch genossen wir noch ein kurzes Kaffee, bevor es losging. Dabei bewunderten wir einmal mehr die herrliche Kulisse der imposanten Gletscherwelt. Etwa um 10.30 Uhr nahmen wir die kurze Abfahrt zum Aufstiegspunkt für das Louwitor unter die Skier. Der Schnee war nicht perfekt aber fahrbar. Dabei war aber das Wetter herrlich. Blauer Himmel, Sonne pur, angenehme Temperaturen, einfach nur grandios.

Der Aufstieg zum Louwihorn (3777m.ü.M) schafften alle bravourös, auch wenn dem einen oder andern die Höhe doch etwas mehr Puste abverlangte. Die anschliessende Abfahrt war danach wunderbar, wie weiter unten wir ankamen, wurde der Sulz perfekter für schöne Kurvenanlagen. Nach einer ausgiebigen Pause auf dem Gletscher nahmen wir den letzten Aufstiegsteil zur Hollandiahütte in Angriff. Nun wurde es schon ziemlich warm und die Schweissperlen auf der Stirn nahmen zu, die Köpfe röter, der Durst grösser.

Bei der Hütte angelangt, begutachteten wir unsere Bettenzuteilung. Schon da wurde klar, dass diese Nacht lang werden könnte. Die Hütte war zum Bersten voll, bei allen Betten wurden nochmals zusätzliche Duvets hineingepresst, so dass jeder nur knapp 60cm Platz hatte. Nach einem feinen Znacht und ausgiebigem Rotweinkonsum nahmen wir mit viel Humor die engen «Gelieger» in Beschlag. Ich glaube es ging allen gleich wie mir: wir waren froh, als um 05.30 Uhr der Wecker schellte und man sich endlich wieder bewegen und aufstehen konnte.

Dies alles war aber nach dem Frühstück beim Aufstieg Richtung Äbeni Flue schon wieder vergessen. Der herrliche Sonnenaufgang hinter den weiss verschneiten Gipfeln, das Alpenglühen und die meditative Stimmung liessen uns die vergangene, schlaflose Nacht sofort in den Hintergrund zu stellen. Auf der Äbeni Flue, einmal windstill und angenehm, bewunderten wir die herrliche Gegend von Oben.

Die Abfahrt bis zur Hollandiahütte war eher durchschnittlich, da der Schnee einen leichten Deckel vorwies. Es war aber noch zu fahren. Nach einer Kaffeepause in der Hollandiahütte verabschiedeten wir uns vom Hüttenteam und nahmen die Abfahrt ins Lötschental unter die Skier. Wir suchten die Sonnenhänge und fanden gut zu fahrenden, schönen Sulz. Wir konnten bis Blatten, fast bis zur Bushaltestelle, mit den Skiern fahren, ohne auch nur einmal diese ausziehen zu müssen.

Auch erstaunte uns, dass noch keine Lawinenkegel zu überqueren waren. In Blatten liegt immer noch über einen halben Meter Schnee und die Dächer sind noch mit Schnee gefüllt wie mitten im Winter. Bei einem gemütlichen Umtrunk in Blatten genossen wir nochmals die Sonne, bevor wir die Heimreise nach Burgdorf antraten.

 

Kommentare  

#2 Brawand Ueli 2018-04-14 03:02
Gratuliere zu der Hammer-Tour! Das macht eim Gluschtig :P
#1 Gubser Christoph 2018-04-12 06:49
Bei solchem Wetter ............in solcher Umgebung........muss mir das wirklich ernsthaft überlegen 8)

Melde dich mit deinem Benutzer an, um Kommentare zu erstellen.