Beste Wetterbedingungen...

Tourenleiter:

Rolf Stettler

Teilnehmer:

Andrea, Barbara, Peter St., Peter G., Markus, Paul, Adrian,Roger

Donnerstag:

Anreise mit Zug auf Jungfraujoch 3464m.ü.M

Abfahrt Jungfraujoch über Aletschgletscher bis Konkordiaplatz 2700m.ü.M

Aufstieg über Grünhornlücke 3280m.ü.M zu Finsteraarhornhütte 3100m.ü.M

Freitag: 

06.30 Frühstück

07.30 Uhr Abfahrt über Fieschergletscher bis Einstieg Wannenhorn 2900m.ü.M

Aufstieg Grosses Wannenhorn 3905m.ü.M Leider abgebrochen auf ca 3700m.ü.M wegen sehr starkem Wind

Abfahrt bis Ausgangspunkt 2900m.ü.M

Aufstieg Richtung Wyssnollen bis ca. 3400m.ü.M

Abfahrt und Wiederauftstieg zu Finsteraarhornhütte

Samstag:

07.00 Frühstück

08.00 Abmarsch Richtung Agassizhorn 3946m.ü.M

Skidepot etwas oberhalb Agassizjoch 3750m.ü.M

Aufstieg über Firngrat auf Agassizhorn

Abfahrt durch Gletscherbrüche auf Finsteraahornhütte

Sonntag:

 

 

 

 

 

05.30 Frühstück

06.15 Abmarsch über Grünhornlücke

Abfahrt bis ca 3000m.ü.M, Zwischendepot von Material

Aufstieg auf Skiberg Grünegghorn 3782m.ü.M

Abfahrt bis Konkordiaplatz 2700m.ü.M

Nicht enden wollender langer Aufstieg zu Hollandiahütte 3240m.ü.M

Montag:

6.00 Frühstück

7.00 Abmarsch auf Äbeni Flue3962m.ü.M

Abfahrt bis Hollandiahütte, Kaffehalt in Hollandiahütte bis 11.30 Uhr

Abfahrt über Lötschenlücke bis etwas unterhalb Fafleralp. Ca. 30 Minuten Fussmarsch bis Blatten 1540m.ü.M

Heimreise mit ÖV über Goppenstein, Bern, Burgdorf

Bessere Wetterbedingungen für eine Skihochtour kann man fast nicht mehr haben. Ein stabiles Hoch bescherte uns wunderbare Bedingungen, um die Gletscherwelt im Jungfraugebiet zu erkunden. So haben wir alle unsere Gipfelziele erreicht ausser das Gross-Wannenhorn. Am Freitag zog ein böig, starker Wind über die Gipfelflanke, so dass wir schweren Herzens aus Sicherheitsgründen kurz vor dem Gipfel umkehren mussten. Trotzdem fanden wir aber an jedem Tag schöne Sulzabfahrten, wie man es sich wünscht. Die Finsteraarhornhütte war zwar Platschvoll, aber dank guter Infrastruktur und guter Organisation der Hüttenwarte, war der Aufenthalt trotzdem angenehm. Auch wenn viele Leute im Gebiet waren, stellte sich unsere Routenwahl als hervorragend heraus. Am Samstag waren wir die Einzigen auf dem Agassizhorn. Noch alles unverspurt fanden wir die Aufstiegsroute durch die eindrücklichen Gletscherspalten und Gletscherbrüche. Die Gipfelflanke beim Aufstieg mit den Steigeisen forderte uns Einiges ab. Der noch tiefe Schneefirn zerrte an unserer guten Kondition. Die herrliche Aussicht entschädigte uns aber für den anstrengenden Aufstieg mehr als genug. Am Samstag beim Hüttenwechsel gab es eine lange Tour. Ganze 23 Kilometer Distanz absolvierten wir mit den Skiern. Der lange Weg über den Grossen Aletschfirn zur Hollandiahütte forderte unsere letzten Kräfte. Das kühle Bier, dass uns in der Hollandiahütte erwartete, puschte uns aber über die Strecke.

Auch der letzte Tag auf der Äbeni Flue war nur herrlich. Der Sonnenaufgang mit den roten Berggipfeln begleitete uns beim Aufstieg. Das Gipfelpanorama auf diesem Gipfel macht einem immer wieder sprachlos. Da wir genügend Zeit eingerechnet hatten, konnten wir in der Hollandiahütte bei Kaffee und Kuchen den richtigen Zeitpunkt abwarten, für eine herrliche Sulzabfahrt. Ich habe diese Route doch schon ein paar Mal gemacht, aber so eine schöne Abfahrt durch perfekten Sulzschnee habe ich noch nie angetroffen. Auch wenn wir die letzen 2.5 km wegen Schneemangel zu Fuss zurücklegen mussten, war es doch ein wunderbarer Hochtourenabschluss. Fussmärsche gehören zu Skihochtouren, wie braungebrannte Köpfe und ein ewiges Grinsen im Gesicht, dass hoffentlich noch einige Tage anhalten wird!

Danke allen Teilnehmer für die wunderbaren Tage im Jungfraugebiet.

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Kommentare  

#1 Oppliger Kurt 2017-04-28 07:18
Lieber Rolf, besten Dank für den eindrücklichen Bericht, den du von der Skitour im Jungfraugebiet gemacht hast! Auch die Bilder sind ausgezeichnet. Ich würde es begrüssen, wenn darauf angegeben wäre, um welche Berge usw. es sich handelt (z.B. einmal mit und einmal ohne Text).

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