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Nach Kaffee und Gipfeli im Bahnhofbuffet von Les Hauts Geneveys, 986m ü.M.,  beginnt unsere Wanderung unter Führung von Aschi um 9.30h. Seine Wanderwünsche sind rasch erklärt, er führt die Gruppe zuvorderst an und bestimmt auch das Wandertempo. Ab jetzt geht es bergauf, zuerst eine kurze Strecke durch das Dorf, dann folgen wir dem Wanderweg in Richtung Tête de Ran. Das Wetter, zu Anfang leicht neblig und entsprechend kühl, verspricht langsam Besserung. Skilifte mit leeren Bügeln zeigen an, dass hier im Winter mehr Betrieb herrscht. Unsere Tour geht stetig bergan, durch Wald und über Juraweiden, geschmückt mit Maienblumen, Knabenkraut, Primeln und vielen unbekannten Wiesenschönheiten. Gegen halb elf Bananenhalt im Sonnenschein. Die Alpen zeigen sich schwach im Dunst, dazwischen liegt ein Nebelmeer. Bald geht es unter der wärmenden Sonne weiter über den Park-Platz vom Restaurant „La Clef des Champs“ zum steilen Zickzackaufstieg auf den  Tête de Ran. Unser erstes Ziel auf 1421m ü.M. belohnt uns mit einer tollen Aussicht auf La-Chaux-de-Fonds, Le Locle, Richtung Osten den Chasseral und südlich davon die Alpen über dem Nebelmeer, schwach sichtbar darunter der Neuenburgersee.  Kurzer Halt mit Gruppenbild, eine Dame mit Bike verewigt uns. Bald geht es gemächlich über sanfte Juraweiden hinunter in Richtung Les Grandes Paradières, einem Armeeübungsplatz auf 1365m ü.M. Schöne Trockensteinmauern grenzen auf dieser Hochebene das grasende Alpvieh von uns Wandernden ab. In dieser friedlichen, weiten Juralandschaft geniessen wir das mitgebrachte Mittagessen auf Tannstämmen sitzend. Vorbei an Kalksteinformationen geht es aufwärts zu unserem letzten Höhepunkt, dem Mont Racine mit 1439m ü.M. Mittlerweile ist die Rundumsicht besser geworden. Chasseral, Neuenburger-und Murtensee, weiter weg, umgeben von Wald die Creux du Van. Bald verlassen wir diesen schönen Aussichtspunkt abwärts Richtung Les Geneveys-sur-Coffrane. Die karge Alpweide hinunter geht es an Alpenorchideen, einem Architektenvorbild zum „Goldenen Ei“ in Davos vorbei (Riesenbovist). Wiesen und Waldweg wechseln sich ab. Unten angekommen, bleibt uns genügend Zeit für ein kühles Bier. Die Erinnerung an eine tolle, schöne Wanderung wird uns allen bleiben. Ein herzliches Dankeschön von uns allen geht an Aschi, der uns diese herrliche Wanderung ermöglicht hat.

Leitung: Ernst Gehrig                     Fotos: Martin Leuzinger, Urs Häberli

Teilnehmer: Peter und Ursula Gehrig, Margrit Theis, Stephanie Baumgartner, Brigitte Aegerter, Samuel und Bernadette Germann, Armin Schütz, Rolf Bürki, Heinz Kurth, Martin Leuzinger, Urs Häberli

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