00

Haldigrat – Brisen – Steinalpler Jochli – Glattgrat – Brisenhaus SAC -Klewenalp

Heute wandert die Seniorengruppe in einer den meisten unbekannten Gegend in der Innerschweiz. Innerhalb von knapp zweieinhalb Stunden bringen uns die Transportmittel über Olten-Luzern nach Niederrickenbach Dorf, wobei wir hier mit der Seilbahn schon etwas Höhe gewonnen haben. Vom Klosterdorf Niederrickenbach beginnt die eigentliche Tour, aber nur für etwa eine halbe Stunde, dann kommt es zum weiteren Aufstieg vom Alpboden nach dem Haldigrat mittels einer nostalgischen Sesselbahn. Weil wir die Gruppe möglichst geschlossen auf den Haldigrat bringen wollen, besetzen wir auch die für Transporte angehängten Kisten. Auch damit können jeweils zwei Personen befördert werden. Der Ausstieg oben am Haldigrat ist dann umso abenteuerlicher. Nachdem alle das Haldigratbeizli erreicht haben, genehmigen wir uns den Startkaffe mit etwas Unterlage.

Nun beginnt der recht steile Aufstieg über den Haldigrat zum Brisen. Je weiter wir hinauf kommen, desto offener wird das Panorama.Auf der Höhe des Lauwistockes erachten es drei Kameraden aus verschiedenen Gründen für besser, den Abzweiger unterhalb des Brisen in Richtung Brisenhaus zu nehmen.Die andern steigen weiter hoch, um dann auf 2404 m den Brisen zu erreichen. Mittagsrast und das wunderschöne Panorama geniessen.

Links die Sicht auf den Vierwaldstättersee und die Rigi, rechts der atemberaubende Tiefblick nach Oberrickenbach, die Walenstöcke und darüber die vom Titlis dominierte Gipfelkette. Die Wanderung auf dem z.T. schmalen, kaum ausgesetzten aber steinigen Weg über den Haldigrat ist ein wirklicher Genuss. Der Rundblick auf dem Gipfel des Brisen überwältigt uns mit der umfassenden Sicht vom Säntis bis zu den Berner Alpen und zeigt uns praktisch die gesamten Zentralschweizer Alpen. Ganz rechts sehen wir auch den Hohgant und die Schrattenfluh.

Genug geschwärmt, denn für das Wetter können wir nichts. Wir haben es einfach gut getroffen. Vom Brisen führt ein steiniger Weg -mit Sicht zum Hohen Brisen und seinen teils senkrechten Flanken- zum Steinalpler Jochli. Wir nehmen den Felsweg zum Glattgrat, der etwas ausgesetzt ist. Von da an gelangen wir über einen recht steinigen Pfad, über Geröllfelder und Alpwiesen in teilweise sehr steilem Abstieg zum Brisenhaus SAC.

Hier treffen wir wieder auf unsere drei Kameraden, die sich im Brisenhaus etwas erholen konnten. Wir tun dasselbe und stärken uns etwas für den Rest der Route auf die Klewenalp. Das Terrain wird nun recht wechselhaft, stellt aber ausser der Distanz keine grösseren Anforderungen mehr. Kiessträsschen und Weideweg wechseln sich ab, um uns dann den letzten Anstieg vom Tannibüel auf die Klewenalp auf breitem Weg zu führen.

Der Blick zurück zeigt uns immer wieder den Brisen aus verschiedenen Winkeln und wir staunen wie weit uns dieser markante Berg entfernt erscheint.

Auf der Klewenalp gönnen wir uns eine ausgedehnte Erholungsphase, um alsdann mit der Gondelbahn nach Beckenried und mit der Bahn über Stans und Luzern den Heimweg anzutreten.

Leitung: Armin Schütz          Fotos: Martin Leuzinger, Kurt Hartmann, Urs Häberli, Armin Schütz

Teilnehmende: Heinz und Esther Beutler, Samuel und Bernadette Germann, Urs Häberli, Kurt Marti, Kurt Hartmann, Beat Schmid, Peter Haslebacher, Verena Baumgartner, Käthi Lyoth, Peter Frank, Martin Leuzinger

Melde dich mit deinem Benutzer an, um Kommentare zu erstellen.