Leitung: Armin Schütz

 

Vom Jaunpass zum Rellerlligrat soll es heute gehen. In Burgdorf regnete es recht intensiv und manch einer glaubte nicht an eine trockene Wanderung. Im Simmental sieht es schon viel besser aus. Der Bus bringt uns von Boltigen auf den Jaunpass, wo wir uns den Startkaffee genehmigen.

 

 

Wenn wir einen Blick auf die Karte werfen, scheint der Hundsrück recht unscheinbar, sind doch die Bergketten rundum deutlich höher, felsiger und steiler. Aber wie so oft muss die Höhe nicht auch mit der Qualität der Aussicht übereinstimmen, handelt es sich doch bei der Überschreitung des Hundsrügg um eine schöne, aussichtsreiche Gratwanderung. Im Westen haben wir die charakteristischen steilen Felszähne der Gastlosen, im Süden zeigt sich der Giferspitz und im Osten die markante Spillgerte. Die überzuckerten Wildstrubel, Wildhorn und Les Diablerets ergeben dazu noch den schönen Kontrast im Landschaftsbild.

Vom Jaunpass folgen wir der kleinen Fahrstrasse gegen Süden; zuerst flach, dann sanft ansteigend führt uns der Wanderweg aufwärts bis zu Oberegg Läger. Hier endet die z.T. schlecht geteerte Strasse und geht in einen Forstweg über. Diesen verlassen wir bei P.1764 und wenden uns nach rechts um auf dem Wanderweg die Alp Hürli zu erreichen, vorbei auf den Grat, der den Beginn des Hundsrügg anzeigt. Dennoch sind es noch ungefähr zwei Kilometer auf dem breiten Grat, bis wir den höchsten Punkt unserer Wanderung, den Hundsrügg erreichen.

Etwas weiter unten finden wir einen dem Wind abgewandten Platz für unsere Mittagsrast. Nach einem kurzen Abstieg wird der Gratrücken fast zu einer Hochebene bis wir recht steil nach unten zum P.1840, Luegle, kommen. Die nächste Erhebung lassen wir links liegen und kommen nach einem kurzen Gegenanstieg zur Alp Bire. In Richtung Rellerligrat erreichen wir die Vorderi Schneit und anschliessend die Wegkreuzung Chaltläger bei P.1769. Den Planihubel lassen wir auch links liegen und nehmen den Weg zum Hugeligrat und den nur noch kurzen Gratabschnitt zur Bergstation Rellerligrat. Hier beenden wir unsere ausgedehnte Tour auf der Terrasse des Berghotels. Das Wetter war uns hold, hat es sich doch vom Jaunpass her stündlich gebessert und uns nach der Mittagsrast noch ordentlich zum Schwitzen gebracht.

Fotos: Kurt Hartmann und Urs Häberli

 

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