Die Angabe bei Schweiz Mobil war klar: 5 Stunden und 6 Minuten reine Wanderzeit. Fast auf die Minute genau sind wir am Bahnhof von Affoltern a.A. angekommen.

Neun Wandernde beginnen die Tour vom Hotel UTO Kulm aus (Startkaffee). Leider hält uns der Nebel noch umfangen und der 70 m hohe Aussichtsturm lässt keine Idee aufkommen ihn zu besteigen. So beginnt unsere Wanderung in einem etwas nasskalten Klima mit der Hoffnung, dass es bald einmal besser wird. 

 

 

Vom Zürcher Hausberg aus, dem Naherholungsgebiet der Stadtzürcher, führt uns der Weg auf breiten Naturstrassen den Grat entlang. Ab und zu lüftet sich der Nebelschleier und wir bekommen die Stadt und den Zürichsee zu sehen. Im leichten Auf und Ab erreichen wir den tiefsten Sattel im Albisgrat, die Balderen. Hier hat man das Gefühl bei einem ungepflegten Friedhof zu rasten, hat es doch reine Betonüberbleibsel der alten Gartenwirtschaft, aber zum Bananenhalt reicht es alleweil. Nun steigt der Weg längere Zeit bergan, bis wir den vielbesuchten Aussichtspunkt auf der Felsenegg erreichen. Weiter führt uns der Weg wiederum an Wirtschaften vorbei über die Buchenegg, über längere Zeit aufwärts durch schöne Tannenwälder und anschliessend abwärts zum Albispass.

 

Hier ist es Zeit für die Mittagsrast, welche wir auf Bänken hinter der Bushaltstelle gut geschützt verbringen. Leider ist es uns vergönnt, die Alpenwelt in der östlichen Schweiz zu geniessen, obschon die Sonne Anzeichen macht, uns doch noch zu erfreuen. Wir wollen nicht mit dem Wetter hadern, denn wir haben es gut und trocken und manchmal bricht sogar der Schweiss aus. Vom Albispass steigen wir nun ab zum Türlersee. Neben dem Zürichsee wirkt er natürlich winzig, doch nicht umsonst pilgern viele Zürcher hierher um sich zu erholen, zu baden und die Natur zu geniessen. Wir umgehen dieses artenreiche Naturschutzgebiet, steigen anschliessend Richtung Aeugstberg hinauf und nehmen dann den letzten Abstieg nach Affoltern a.A. in Angriff.

 

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