Leitung: Armin Schütz

 

Ich spreche vom Foggenhorn, der etwas ältere, alpin erfahrene Senior versteht immer nur Hockenhorn. Das Hockenhorn scheint bei den langjährigen SAC-Mitgliedern viel bekannter zu sein, verständlich, handelt es sich dabei doch um einen Berg, der vom Lötschenpass her mit guten alpinen Kenntnissen zu erreichen ist und nicht mit der Seilbahn auf die Belalp. Wir Acht sind ja aber auch keine Alpinisten (mehr), sondern rüstige Seniorenwandernde des SAC.

 

 

Foggenhorn: wunderschöner Panoramarundweg, atemberaubende Aussicht auf Aletschgletscher und Simplongebiet, weite Gipfelrunde westlich der Belalp. Diese kurze Beschreibung lässt uns auf eine schöne Wanderung hoffen. Von der Seilbahnstation Belalp führt der Weg zunächst abwärts zur Alpsiedlung Bäll. Nach Überquerung des Chelchbaches beginnt der ca. 750 m Höhenmeter gewinnende Aufstieg zum Bällgrat. Im recht langen Zickzack-Aufstieg begleitet uns ein kühlender Nebel. Oben erhalten wir einen ersten Blick ins enge und wilde Gredetschtal. Die Gratwanderung führt uns anschliessend in einem abwechslungsreichen Auf und Ab bis kurz nach der Mittagszeit aufs Foggenhorn (2569 m). Jetzt tut sich der Himmel immer mehr auf und gibt uns eine grossartige Aussicht frei. Das Foggenhorn bietet eine ungeheure Rundsicht, vor allem gegen Süden und reicht weit über das Rhonetal hinweg bis zu den Viertausendern der Walliser Alpen.

 

 

Nach der Mittagsrast beginnt der grosse Panoramaabstieg. Ein Blickfang bildet natürlich der Grosse Aletschgletscher, aber auch der gewaltige Felsklotz des Bietschhorns. Der Weg führt uns nun über die felsdurchsetzte Südflanke des Foggenhorns hinunter zur Alp Nessel (2010 m). Hier stossen wir auf die Nessjeri-Suone. Ein Stück weit wandern wir der Suone entlang, um dann den etwas tiefer liegenden, aber schöneren Weg zurück zur Alp Bäll anzusteuern. Dort erreichen wir wieder die Weggabelung, an der wir zu Beginn unseres Aufstiegs vorbeigekommen sind. Im Bergrestaurant beschliessen wir unsere schöne und lange Wanderung.

 

 

Fotos: Kurt Hartmann und Urs Häberli

 

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Die komplette Bilderserie zeigen wir an einem Kulturabend Anfang 2017 im Schützenhaus.

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