Ein strahlend schöner Morgen begrüsste die Wandergruppe  - Hans Lauber, 8 Wanderer und Theres Jomini – in Burgdorf zur Fahrt nach Solothurn.

In Solothurn unter dem sonnigen Weissenstein begann unsere Wanderung und wir suchten im Strassengewirr nach dem Wanderweg zu unserem Ziel Bucheggberg. Obwohl etwas  irritiert durch die Gedanken an den obligaten Kaffee und Gipfeli, fanden  wir dann aber doch den Einstieg in den Wildmannwald bei der Strafanstalt Schöngrüen -  allerdings  ausser Reichweite einer Wirtschaft. Wohlauf nun zu unserem ersten Etappenziel Lüterkofen.

Die Sonne wurde jetzt über längere Zeit abgedeckt und wir konnten unsere Aufmerksamkeit den spriessenden Bäumen, der Ausstrahlung des gepflegten Waldes und den gut begehbaren Wegen zuwenden. Die Wälder die wir durchstreiften waren durchzogen mit vielen Pfaden und Wegen. Gutes Kartenlesen war gefragt und  wurde intensiv diskutiert. So haben wir immer einen Weg gefunden der nicht zu steil, nicht zu lang und nicht zu verkarrt war. Wir erreichten Lüterkofen, das sich  uns als sauberes, stilles Dorf mit guter Infrastruktur zeigte. Hier gönnten wir uns eine kurze Pause.

Unser nächstes Teilziel war Küttigkofen das wir durch den Oberholz Wald angingen. Nach kurzer Zeit erreichten wir den höchsten Punkt mit 563 m; es war ein gemächlicher Aufstieg. Dort fanden wir auch eine Jagdhütte mit Tischen und Bänken im Freien. Ideal für hungrige Wanderer – das Pick Nick schmeckte uns.

Durch Wald und Wiesen erreichten wir Küttigkofen, durchquerten dieses verschlafen  wirkende Dorf und wanderten dann ins idyllische Mülital hinein. Dort fanden wir den neuen Solothurner Wanderweg mit grün-gelb-roter Beschilderung, dem wir nun teilweise folgten. Das erste Wegstück wurde durch den gemächlich fliessenden Mülibach und das unverbaute, natürliche Tal geprägt. Bei „Chessler Schmitten“ verliessen wir den Solthurner Wanderweg in südlicher Richtung und folgten der Abkürzung in den Oberholz-Wald. Dann wieder dem grün-gelb-roten Wanderweg entlang nach Wolfstürli.

Das letzte Wegstück führte uns ohne grosse Niveauunterschiede zurück nach Buchegg-Kyburg. Beim Öfeli ob Aetingen trafen wir den Solothurner Wanderweg wieder und erreichten dann, sehr komfortabel über einen mit Holzschnitzeln ausgelegten Weg, unser Ziel.

Hier sollte unsere Wanderung enden, aber nach dem Abschlusstrunk war kein Bus in Sicht und für uns gab es nur zwei Möglichkeiten: Weiter trinken oder weiter laufen! Wir wählten die gesündere Variante und wanderten an der prallen Sonne über Bätterkinden nach Utzenstorf. Dort fuhr nach wenigen Minuten ein Zug nach Burgdorf. Das war der zeitpunktgenaue Abschluss unserer Wanderung, die von Hans Lauber mit grosser Umsicht geleitet wurde. Wir danken Hans herzlich.

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