2018 04 08 Mellingen Niederwil

Leitung und Bericht: Eveline Jenni-Ehrenberg

Bei hellem Sonnenschein marschieren wir in Mellingen, Lindenplatz um 10.40 Uhr ab Richtung Lenzburg. Wir wollen zum Znünihalt bei Kaffee Studler am Kreisel der Ueberbauung Neugrüen einkehren. Siebzehn Wanderinnen sind wir: Anna Grossenbacher, Vreni Zaugg, Ruth Kipfer, Margrit Berger, Hedi Huber Therese Jomini, Erna Hofer, Renate Berger, Bernadette Germann, Ilse Gerber, Rita Lückoff, Theres Neuhaus, Susette Streit, Therese Ramseyer, Hannah Hardmeier und Hans Gerber, der uns begleitet. Ausser Getränk und Gebäck geniessen wir die freundliche Stimmung in der grossräumig angelegten Bäckereifiliale.

Nun befinden wir uns auf dem Weg zurück zum historischen Städtchen Mellingen, dem Ausgangspunkt der heutigen Wanderung, als wir Klänge einer Blasmusik hören. Wie wenn dieser Empfang uns gelte, bewegen wir uns mit fröhlichen und lachenden Gesichtern zu den immer lauter werdenden Klängen. Vor der Kirche, im Halbrund steht die festlich gekleidete Gottesdienstgemeinde und freut sich. Natürlich, am weissen Sonntag gehört ihnen und ihren Familien diese Festtagsmusik.

Ein Bogengang durch die Häuserreihe und anschliessend eine Fussgängerbrücke führen uns zum Wasser der Reuss. Beschwingt durch die eben gehörte Marschmusik wandern wir in den erwachenden Frühling hinaus. Teils im Wald, teils am Waldrand, die noch unbelaubten Bäume den Blick auf die fliessende Flut freigebend, in den Ohren das Rauschen von Schwellen, verursacht durch steckengebliebenen, kahl geschliffenen Felsbrocken atmen, wir die frische Luft ein. Am Wegrand wechseln sich hellgrüne Moospölsterchen mit Kissen von weit sich öffnenden, sternförmigen Buschwindröschenblüten ab, eine Augenweide. Wir tauschen uns rege aus über dieses und jenes. Wohlgemut freuen wir uns, gemeinsam die Schönheiten der Natur erleben zu können.

Bei der Mittagsrast wählt jedes seinen Sitzplatz: ob auf der sanften Anhöhe mitten im kurzen, grünen Gras, ob im raschelnden, dürren Laub auf umgekipptem Holz oder etwas weiter am Weg bei einem gemütlich eingerichteten Picnicplatz mit Tisch und Bank.

Die Strecke zu unserem Ziel, das ehemalige Kloster Gnadenthal bei Niederwil, ist nicht mehr weit. Vor der Brücke stellen wir uns für ein Gruppenfoto auf. Zwei unserer Mitwanderinnen entscheiden sich, bis nach Bremgarten weiterzuziehen. Es ist zirka 13.30 Uhr, wir sind seit gut 2 Stunden zu Fuss unterwegs.

Trotzdem es nicht möglich war, für unsere Gruppe zu reservieren, finden wir im Selbstbedienungsrestaurant an einem langen Tisch für ein jedes einen Platz, wie bestellt. Wir haben eine gute Stunde Zeit zum Ausruhen bis uns dann um 15.03 Uhr ein BUS der A-Welle zurück nach Baden fährt. Wir treffen in Burgdorf um 16.37 Uhr ein. Ein schöner Sonntag geht zur Neige, dankbar schauen wir zurück. Ich danke Euch, dass Ihr dabei gewesen seid!

Melde dich mit deinem Benutzer an, um Kommentare zu erstellen.