Wiederum ist es der SAC-Sektion Burgdorf gelungen, eine bekannte und beliebte Persönlichkeit für ein Referat anlässlich einer Sektionsversammlung zu gewinnen. Diesmal war es unsere Stadtpräsidentin, Elisabeth Zäch. Nach acht Jahren Gemeinderätin und acht Jahren Stadtpräsidentin läuft ihre Amtszeit Ende dieses Jahres ab.

 

 

Unterstrichen mit einer eindrucksvollen PowerPoint-Illustration folgte sie dem Wunsch des Organisators, einen Rückblick über ihre berufliche Tätigkeit während der vergangenen Jahre als Stadtpräsidentin zu geben. Spontan ist sie auf diesen Wunsch eingegangen. Mit dem gleichen Engagement, wie sie ihren politischen Auftrag erfüllt, referierte sie über die zahlreichen Projekte, erreichten Ziele und Chancen der Stadt Burgdorf, welche Themen ihres umfangreichen Aufgabenkreises waren und noch sind. 

Burgdorf muss sich als selbstbewusstes und erfolgreiches Zentrum positionieren. Es gilt, Visionen zu entwickeln. Um als Stadt wirken zu können, müssen geeignete Grundlagen geschaffen werden wie die Vernetzung mit der Region und dem Kanton. Persönliche Kontakte, Menschennähe sind wichtig, um einander verstehen und miteinander Projekte verwirklichen zu können. Diese Grundlagen seien die Pfeiler für die  Infrastruktur, die Investoren, die Bildung, das Wohnen, die ÖV, die Kultur. Mit vielen Beispielen veranschaulicht Elisabeth Zäch die Entwicklung unserer Stadt. Ihr grosses Anliegen sind die Voraussetzungen für eine gesunde Wirtschaft, einen vorteilhaften Werkplatz und somit für die Sicherung von Arbeitsplätzen.    

 

 

 

     

 

Ihr Job ist Knochenarbeit. Ideen sind gut, aber es braucht Menschen, die sie umsetzen können, die fleissig und hartnäckig auf das Ziel hin arbeiten. Elisabeth Zäch kämpft überparteilich und unideologisch, ein Grundsatz ihres Erfolges. Für eine gute Entwicklung muss der Puls an der Basis gefühlt werden, Präsenz muss gezeigt werden für die Anliegen der Investoren.

Während ihrem politischen Wirken hat die Wohnbevölkerung um 6 % zugenommen, ein positives Faktum, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Der Zuwachs von Industrie- und Wohnbau erfolgte ohne zusätzliche Einzonungen von Kulturland. Auch die Kulturlandschaft Burgdorf hat sich während ihrer Präsidialzeit erfreulich entwickelt oder ist auf gutem Weg dazu: Schloss, Stadt-Theater, Stadt-Bibliothek, Gertsch- und Luginbühlmuseum, Markthalle, um nur einige zu nennen. Grossen Wert legt die Stadtpräsidentin auf die Freiwilligenarbeit, die in Burgdorf geleistet wird. Diese muss zum Wohl der Bevölkerung tatkräftig unterstützt werden.

Elisabeth Zäch erlebt ihre Aufgabe in der Stadt Burgdorf als Traumberuf. Und sie gewinnt ihm die besten Seiten ab und freut sich an all den Vorteilen ihres Amtes. Ein grosser Dank von ihr, dass sie ihn ausüben durfte. Sie hat viele Nägel mit Köpfen geschmiedet. Kurt Oppliger, zuständig für die Kultur und Öffentlichkeitsarbeit des SAC Burgdorf, überreicht ihr als Dank einen weiteren Nagel; nicht für politische Zwecke, sondern zum Aufhängen eines genüsslich zu lesenden Kochbuches für die Zeit nach ihrer Amtstätigkeit. 

 

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