Tourenleiter:

Rolf Stettler

Teilnehmende:

Gabi, Andrea, Paul, Markus, Patrick, Giorgio

Route:

 

Urnerboden-Gemfairenstock-Claridenhütte

Claridenhütt-Clariden-Chammlilücke-Urnerboden

Auch im Glarnerland sind die Schneemengen eher dürftig dieses Jahr. Trotzdem konnten wir ab Urnerboden mit den Skiern am Morgen gegen 8:45 Richtung Fisetenpass aufsteigen. Zügig kamen wir voran, bei leicht bedecktem Himmel. Auf dem Fisetenpass stiegen wir weiter, Richtung Gemsfairenstock. Immer mehr wurde es trüber und nebliger. Auf dem Gipfel wurden wir komplett vom Nebel eingehüllt. Darum war die Abfahrt zur Hütte eher suchend und vorsichtig. Es setzte auch noch ziemlicher Schneefall ein, der die Sicht noch zusätzlich erschwerte. Ca. um 16:00 Uhr erreichten wir aber die Claridenhütte und konnten uns dort wieder erwärmen. Die Hütte war nicht mal zur Hälfte belegt, was sich für uns sehr komfortabel auswirkte. Wir wurden kulinarisch wunderbar verwöhnt und hatten einen gemütlichen Hüttenaufenthalt. Nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet, traten wir um 7:00 Uhr den Aufstieg auf den Clariden bei herrlicher Morgensonne und stahlblauem Himmel an. Dazu kam natürlich der frische Pulverschnee vom Vortag. Bei recht kalten Temperaturen kamen wir zügig über den grossen Gletscher, dem Claridenfirn. Sehr beeindruckend, diese riesige Fläche. Der steile Schlussanstieg auf den Clariden war dank dem frischen Schnee einfach zu bewerkstelligen. Die Abfahrt war ein Traum, durch den schönen Pulverschnee, bevor wir den Anstieg zur Chammlijoch antraten. Aber der absolute Hammer war dann die Abfahrt Richtung Klausenpass und Urnerboden. Es hatte noch viel Platz, damit jeder die breiten Hänge mit seinen Kurven durchpflügen konnte. Um 13:30 Uhr waren wir wieder auf dem Urnerboden, und alle hatten ein Strahlen auf dem Gesicht. Danke allen Teilnehmer für diese unvergessliche Tour. Leider war dies die letzte Wintertour für unsere Sektion, was wir zu dieser Zeit noch nicht wussten. Der Corona-Virus macht auch für den SAC nicht halt. So werden die Hütten ab sofort geschlossen bleiben und von Gruppentouren wird abgeraten. Hätten wir dies gewusst, hätten wir eine Gedenkminute im Pulverschnee abgehalten. So bleibt für die Teilnehmer immerhin ein schönes und erlebnisreiches Andenken bis zur nächsten Saison.

 

 

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