Leitung und Bericht: Andrea Blaser

Teilnehmende: Fritz Boss, Lisbeth Fahrni, Peter Grogg, Verena Jegerlehner, Simon Kaufmann, Patrick Kissling, Tomas Samoel, Eliane Schweizer

Um 9:00 Uhr wandern wir im Menniggrund, im Diemtigtal, gemütlich los: Obwohl der Parkplatz auf 1‘327 m.ü.M. liegt, müssen wir unsere Skis die ersten paar hundert Meter noch tragen. Die Sonne hat seit dem letzten Wochenende im unteren Teil der Fahrstrasse den letzten Schnee «weggeleckt». Bald schon können wir jedoch unsere «befellten Latten» montieren. Um 10:40 Uhr machen wir vor der ersten Alphütte bei Obergestelen Rast. Auf dem «Bänkli» ist es windgeschützt und wunderbar warm. Wir haben uns heute aber gleich drei Gipfel vorgenommen und es ist für die Jahreszeit viel zu warm. Deshalb geht es nach dreissig Minuten voller Elan weiter in Richtung Niederhorn. Wir nehmen die Route dem Sommerweg entlang, von wo aus man einen schönen Blick auf den Lueglespitz hat. Um 12:00 Uhr haben wir den 2‘077 Meter hohen Gipfel erreicht. Für die Mittagsrast wählen wir den hinteren Gipfel mit dem Wegweiser. Von dort aus hat man einen schönen Ausblick auf den eigentlichen Hauptgipfel. Zudem sind die Abfahrt zum Bödeli und der Hang zum Bunschleregrat von dort aus einsehbar. Wegen zahlreichen gut sichtbaren Grasbüscheln und Steinen nehmen wir jedoch nicht diese Route. Vielmehr fahren wir wieder durch die Chäli in Richtung Obergestele. Der Schnee ist hier pistenähnlich, aber schon etwas feucht und klebrig. Deshalb entscheiden wir uns in Obergestele für eine weitere Routenänderung. Anstelle des noch stärker besonnten Südosthangs des Lueglespitz sprechen wir uns für tendenzielle Nordhänge aus. Zuerst spuren wir durch noch pulvrigen Schnee die 120 Höhenmeter hoch zum Gestelengrat. Auf dem Gipfel, der auch Piz Oesch genannt und 1‘934 m.ü.M. hoch gelegen ist, verdrücken wir gleich zwei Päckli «Güetzi» und geniessen erneut die wärmende Mittagssonne. Die Abfahrt über den Nordosthang ist trotz der geringen Steilheit ein Genuss: Der unverfahrene Schnee ist hier noch kaum durchfeuchtet. Weil es so schön gewesen ist, montieren wir auf der Alp Obergestelen ein drittes Mal unsere nassen Felle und steigen zum Grat des Buur auf. Erneut ist Spuren angesagt, diesmal mit Stollenbildung. Die Abfahrtsverhältnisse durch den Nordwesthang sind trotz der fortgeschrittenen Tageszeit gut. Der Wind hat hier weniger gewirkt als es beim Aufstieg den Anschein erweckte. Die Abfahrt von Hintermenige zum Parkplatz ist dann frühlingshaft. Eine vom Sturmwind gefällte Tanne umgehen wir oberhalb des Wipfels, damit wir auf dem flachen Weg zum Picknickplatz nicht allzu weit «stöckeln» müssen. Auf den weiter unten gelegenen Abkürzungen tasten wir uns von Schneefleck zu Schneefleck. Etwa um 15:15 Uhr sind wir zurück bei unseren drei Autos. Den gelungenen Skitag mit viel Sonnenschein und «Frühlingsflair im Februar» lassen wir im Restaurant Hirschen in Oey ausklingen. Die Tour hat Spass gemacht! Besten Dank an das ganze Team, insbesondere auch an die zusätzlichen Fahrer Tomas und Peter.

 

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