Traumverhältnisse in L’ Etivaz

Leiter: Peter Lanz
Co-Leiter: Peter Stähli, Rolf Stettler 
Teilnehmer:  Barbara, Franziska, Trudi, Susanna, Ursula, Gabi, Markus Th., Markus Br., Peter Gr., Simon, Andi, Ueli, Adrian 

1. Tag: La Para: unerwarteter Pulvertraum

Nach der Fahrt von Burgdorf nach L’ Etivaz stärken wir uns im Hotel mit einem Kaffee bevor wir zum La Para starten.

Von les Vuittes über Pâquier Mottier steigen wir in drei Gruppen Richtung Col de Seron auf. Zu unserem Erstaunen ist auch die Route vom Cole de Seron bis zum Gipfel gut eingeschneit. Lediglich einige kleine Eisplatten müssen wir umgehen.

Ohne Probleme erreichen wir nach 4 1/4 Stunden den La Para. Dank dem Traumwetter ist die Sicht phänomenal. Wegen dem Wind entscheiden wir uns zur Abfahrt bis zum Col de Seron um die verdiente Kaffeepause zu geniessen.

Was nun folgt, übertrifft all unsere Erwartungen. Durch den feinen Pulverschnee ziehen alle ihre eigenen Spuren. Das Grinsen in den Gesichtern und die lauten Jauchzer zeugen von purer Freude. Deshalb entschliessen wir uns, statt den Kaffee von Peter Stähli zu geniessen, nochmals 200 Höhenmeter hochzusteigen um weitere Spuren in den Schnee zu zeichnen. Gesagt getan. Wir steigen bis vor das Gipfelplateau auf und geniessen ein weiteres Mal die tolle Abfahrt.

Auch die Abfahrt über die weiten Hänge nach dem Col de Seron ist phantastisch. Durch kluge Routenwahl finden alle noch unverspurte Hänge. Einfach genial.

Unsere verdiente Pause hohlen wir an der Sonne im Weiler Pâquier Mottier nach. Dies war eine der tollsten Abfahrten der gesamten Skitourensaison!

Im Hotel du Chamois geniessen wir den Rest des Tages:

  1. Durst löschen
  2. Frisch machen
  3. Apéro trinken
  4. Käse- oder Fleischfondue essen
  5. Feines Dessert geniessen
  6. Kameradschaft pflegen

Die Verpflegung im du Chamois ist einfach köstlich! So geht ein wunderbarer Skitouren Tag zu Ende.

 

2. Tag: Châtillon: Auch hier besser als erwartet

Bei sehr warmen Temperaturen starten wir in Le Perru. Schnell merken wir, dass der Schnee durch die hohen Temperaturen nasser geworden ist. Über les Maulatreys und le Lévauchy gelangen wir bis vor den steilen Schlussaufstieg. In etlichen Spitzkehren und über eine etwas ausgesetztere Traverse gelangen wir zum Vorgipfel des Châtillon. Da der Gipfel total abgeblasen und verwechtet ist, verzichten wir auf den Hauptgipfel.

Bei bedecktem Himmel starten wir die Abfahrt. Pulverschnee gefolgt von einer tragenden Schneedecke lassen uns schöne Bögen bis hinunter nach Le Fodéra ziehen. Die letzten 400 Höhenmeter sind dann leider nur noch Bremsschnee. Dies können wir aber gut verkraften.

Zum Abschluss des Skitourenwochenendes geniessen wir nochmals die erfrischenden Getränke des Hotels Le Chamois.

So geht ein erfreulich schönes und unvergessliches Wochenende zu Ende. Schön war’s.L’ Etivaz wir kommen wieder!

 

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