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Wie immer im Frühjahr, wenn in den Alpen noch Schnee liegt, organisiert Jakob Schibli die Klettertour über die Somêtres.

Leiter:

Jakob Schibli

Teilnehmer:

Beni Herde, Markus Breitenstein, Hans Mosimann, Peter Stähli, André Hess, Christoph Hess,
Christoph Sommer, Thomas Blaser, Thomas Mangold, Silvia Urweider und Christoph Gubser 

Jakob wird nicht vergebens auch als Maître des Somêtres genannt, kennt er doch fast jeden Stein und  Baum auf diesem wunderschönen Juragrat. Die Tour bietet schöne und aussichtsreiche klettereien in meist festem und griffigem Jurakalk.  Besonders beliebt ist die Tour auch desshalb, weil sie ein gutes Training für das klettern mit schweren Alpinschuhen gilt.  Die Schwierigkeiten übersteigen im Normalfall kaum den 3. Grad.  Für den weniger geübten Kletterer bietet die Tour auch Gelegenheit, mittels Mastwurf und Bandschlingen einfache Stände zu bauen. Zwischen den Felsaufschwüngen übt man auch das gehen am kurzen Seil.  Da die Tour sehr beliebt ist, hat der Tourenleiter die Teilnehmerzahlt auf 12  Kletterer beschränkt.

Pünktlich um 8:00 traf man sich auf dem Samroparkplatz und fuhr mit 3 Autos Richtung Le Noirmont.  Der Wetterbericht stimmte zuversichtlich was so gar nicht selbstverständlich für diese Tour war.

Kurz nach 9Uhr machten wir uns bei der alten Kirche in Le Noirmont auf den Weg zum Einstieg.

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Nach 3/4h beschaulicher Wanderung mit kurzem aber steilen Aufstieg standen wir am ersten Steilaufschwung. Umsichtig wie immer, stellte Jakob die 6 Zweierseilschaften zusammen. Erfahrene Kletterer kümmerten sich jeweils um die eher unerfahrenen Teilnehmer, welche dadurch in den Genuss von viel know-how im klettertechnischen Sinn kamen.

Auch wenn die Kletterei nicht schwierig ist, so ergibt sich bei 6 Seilschaften immer wieder kleine Staus mit kurzen Wartereien.  Daher macht es durchaus Sinn, mit nicht zu vielen Teilnehmer die Tour zu machen.

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War es anfänglich noch bedeckt so klarte es gegen Mittag zusehends auf und man konnte die Jacken in den Rucksack stecken. Auf dem Grat begeistert immer wieder der Blick hinunter zu Doubs mit den Dörfern Goumois und der Mühle L'Eau-Vive und Theusseret. 

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Für mich immer ein High-Light ist auch der Anblick des ersten grossen Enzian im Jahr. Der Grat ist gesäumt von uralten, windgepeitschten Legfören, für mich der typische Juragratbaum schlechthin.

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Die Kletterei zog sich bei so vielen Teilnehmer zwangsläufig etwas in Länge. 1200m Wegstrecke gilt es zu bewältigen.

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Genussvolle Aufschwünge wechselten sich ab mit längeren Gehpartien. Allerdings galt es auch hier sorgfältig den Fuss zu plazieren wollte man nicht einen Sturz riskieren. Für viele , vorallem aber für den Tourenleiter himself, das High-Light der Tour ist Le Rasoir.

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Eine schmale ausgesetzte Gratkannte welche auf der Südseite abgeklettert wird.  Vor dem erreichen des Gipfelkreuzes wartet die Tour noch einmal mit schönen Klettereien auf. So hat sich in SAC Burgdorf Kreisen, der Stähli-Step, beliebt gemacht welcher an der rechten Felskannte offenbar dem Namensgeber vor einigen Jahren etwelche Schwierigkeiten aufgab.  Aber wer es gerne noch etwas schwieriger wollte, kann ganz links die steile leicht abgdrängte Rippe hochklettern. 5a mit hohen Schuhen doch schon recht herausfordernd.

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Kurz vor 15Uhr sassen wir gemütlich auf dem Gipfel und konnten uns mit Speis und Trank erfrischen. Vom Einstieg bis zum Gipfelkreuz waren es knapp 5 Stunden.

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Der Weg zurück zu den Autos war kurzweilig und bot Gelegenheit zum Wegplaudern.  Eine tolle, sehr gut organisierte Tour nahm ihr Ende. Vielen Dank an alle Teilnehmer(in). Vielen Dank auch an Jakob Schibli unseren Maître des Somêtres für die perfekte Organisation. Ich jedenfalls freue mich schon auf die Tour im nächsten Jahr.

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