Auf der Engstligenalp empfängt uns dichter Nebel...

...lichtet er sich für einen Moment...

...aus dem Nebel wieder die Seilbahnstation auftaucht.

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Tourenleiter:

Rudolf Probst

Teilnehmende:

Rinaldo Ercolani, Lisbeth Fahrni, Peter Gfeller, Urs Grossniklaus, Peter Wegmüller

 

An- und Rückreise mit dem ÖV

Ausgangspunkt:

Engstligenalp

Auf der Engstligenalp empfängt uns dichter Nebel, aber auch viel mehr Neuschnee als erwartet. Sofort wird klar, dass die Normalroute wegen der heiklen Passage der Südwestflanke nicht infrage kommt. So navigieren wir uns mithilfe des Schlepplifts in die Talmitte zum Fuss der leichtesten Abfahrtsvariante, da diese keine steilen Hänge aufweist. Wir spuren abwechselnd unsere Schlangenlinie im mehr als knietiefen Neuschnee hoch durchs weisse Nichts. Das Tastgefühl des Vordersten und das GPS auf dem Smartphone bestimmen die Route. Nur einmal verirren wir uns blind an den Rand einer steilen Mulde, was prompt zu zwei Abrutschern und Stürzen in den tief aufgestauten Schnee führt.

Nach zweieinhalb Stunden – unter normalen Umständen die Gipfelzeit – lichtet sich der Nebel für einen Moment und bestätigt uns, dass wir richtig navigiert haben: Rund dreihundert Meter über uns zeigt sich der Skigipfel des Tschingellochtighorns.  Angesichts des viel zu weissen, dicht eingeschneiten Gipfelhanges beschliessen wir aber, die Tour hier abzubrechen.

Im Bereich der Aufstiegsspur versuchen wir uns im Blindslalom – glücklicherweise ist der Pulverschnee super leicht; er staut sich aber trotzdem immer wieder vor den Beinen zu einem unliebsam wirkungsvollen Bremsklotz.
Glücklich ob des Geleisteten erreichen wir den Talboden und sind alle froh, als aus dem Nebel wieder die Seilbahnstation auftaucht.

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Fotos: Peter Gfeller

Der TL...180321 4

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