Erfolgreiches Hüttenwartteam....

 

Leiter:

Rolf Stettler

Teilnehmer:

Andrea, Trudi, Gabi, Barbara, Peter St., Rinaldo, Bruno, Markus, Roger, Adrian

 

 

Samstag

 

08.07 Uhr

Abfahrt Zug Bahnhof Burgdorf bis Lenk. Anschliessend bis Iffigenalp mit Taxi

11.15 Uhr

Abmarsch Iffigenalp (1584m.ü.M.) Richtung Iffigsee, Wildhornhütte

13.45 Uhr

Ankunft auf Wildhornhütte 2303m.ü.M, kleine Gruppe noch aufs Schnidehore 2937m.ü.M.

Die restlichen Teilnehmer unterstützen das Hüttenteam.

Sonntag

 

07.00 Uhr

Frühstück

08.00 Uhr

Abmarsch Richtung Chilchli, Tungelgletscher, Wildhorngletscher aufs Wildhorn 3248m.ü.M.

11.00 Uhr

Ankunft Gipfel, anschliessend Abfahrt und Einkehr in Wildhornhütte bevor Schlussabfahrt bis Iffigenalp und Heimreise

 

Mit einer grossen Schar von 11 Teilnehmern traten wir die Reise zur Wildhornhütte an. Wir freuten uns, das frischgebackene Hüttenwartpaar aus unserer Sektion, Monika und David, zu besuchen. Noch bevor wir am Bahnhof Lenk mit dem Taxi auf die Iffigenalp losfahren konnten, erreichte mich eine SMS von Monika, wir müssten noch WC Papier hinaufbringen.

Anfangs vermuteten wir, es handle sich um einen Aprilscherz, doch Monika konnte uns überzeugen, dass sich das Papier auf der Hütte dem Ende neigt. So stiegen wir, ausgerüstet mit Papierrollen, Richtung Wildhornhütte. Bei der Hütte wurden wir innig begrüsst vom Hüttenhund Ben. Da eine von uns noch zu wenig gefordert waren mit dem Hüttenzustieg, wurde beschlossen, mit diesen noch aufs Schnidehore zu steigen, während die Anderen das Hüttenteam unterstützten, sei es mit Arbeitskraft oder mit tüchtiger Konsumation... Nach einem wirklich guten Nachtessen genossen wir die angenehme Hüttenromantik und die ausserordentlich gute Gastfreundschaft von Monika und David. Die Beiden haben sich schon zu einem ganz tüchtigen und erfolgreichen Hüttenwartteam gemausert.

Nach einem ausgiebigem Frühstück sind wir noch bei recht guter Sicht Richtung Wildhorn gestiegen. Auch nach dem Chilchli war die Sicht noch einigermassen gut. Später allerdings, nach dem Übergang auf den Wildhorngletscher, wurde sie immer garstiger, bis dann schliesslich gar nichts mehr zu sehen war. Mit der Hoffnung, dass der Nebel sich wieder lichten würde, stiegen wir weiter mit Null Sicht. Den Gipfel fanden wir nur dank GPS. Die Abfahrt war dann eine Navigationsübung, wie ich sie noch selten erlebt habe. Dank moderner Technik fanden wir aber den Weg zur Hütte wieder, leider aber ohne grosse skifahrerischer Leistung. Mehr als ein Runterrutschen lag nicht drin. Wir waren aber alle froh, wieder die Hütte gefunden zu haben. Nach einem längeren Zwischenhalt mit feinen Kaffees und Kuchen, traten wir die Abfahrt auf die Iffigenalp an, nun bei guter Sicht, aber eher durchnässtem Schnee.

Alle waren sich aber einig, es hat sich trotzdem gelohnt und der Hüttenbesuch bei Monika und David war gemütlich und schön.

 

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