Bei bestem Kaiserwetter durften wir 4 wunderschöne Wandertage der speziellen Art in der Umgebung von Pontresina erfahren. Total haben wir etwa 4'800 Höhenmeter vollbracht. Vom einfachen Bergweg bis hin zu Klettern im zweiten Grad war alles dabei. 

Hier die Details...

Leiter: Ueli

Teilnehmer: Trudi, Peter, Urs, Fritz, Bruno

Mittwoch, 24. August: Anreise

Fritz und Bruno reisten schon am Morgen mit dem Zug an und machten am Nachmittag eine Schifffahrt auf dem Silsersee. Trudi reiste mit der Bahn an und kam zum Abendessen an. Urs, Peter und Ueli reisten mit dem Auto und erreichten die Jungherberge in Pontresina gegen halb neun. In der Pizzeria neben der Jugi gingen wir noch etwas Essen bzw. genossen noch einen Schlumi.

Freitag, 25. August: Piz Ot

Um 9:00 gehts los ab Marguns oberhalb von Celerina über Alpweiden gegen den Piz Ot, unsere Einlauftour. Immer wieder faszinierend die Aussichten auf das Engadin bei Kaiserwetter. Die Alpweiden machen Platz für die Steine, Geröllhalden und Felswände, wir sind hier ja auf einem blauen Wanderweg ausgerüstet mit ein paar Steighilfen.
Gegen 12:00 auf dem Piz Ot (romanisch: Piz Out, der hohe Berg) 3‘245 m werden wir einmal mehr mit einer phantastischen Aussicht belohnt.
Alle sind zufrieden, also definieren wir den Abstieg neu. Mit ein paar Querungen gehts Richtung Piz Nair Bahn und wir profitieren vom Gratistransport.
Erneut eine wunderbare Aussicht auf dem Piz Nair und der verdiente Apero runden unseren Einlauftag gesellig ab.

 

Urs

Freitag, 26. August: Die Tour der vielen Gipfel

Frisch gestärkt nach einem guten Frühstück starten wir um 07:45 direkt von der Jugi aus. Die ersten Stunden führen uns durch den wunderschönen Wald, der mit seinen Lärchen, Föhren und Arven so ganz anders ist als bei uns. Zu unserer Ueberraschung bildet sich unten im Tal ein Nebelmeer, das die Sicht durch die Bäume noch spezieller erscheinen lässt. Um 11:30 machen wir Rast auf dem ersten Gipfel, dem Piz Mezdi. Als Ueberraschung schneidet uns Bruno eine wunderbare Bündner Nusstorte auf. Ganz herzlichen Dank dafür!

Es geht weiter über mehrere Gipfel, den Piz Rosatsch, den Piz San Gian und zuletzt wartet unser eigentliches Ziel, der Piz Surlej mit seinen 3‘188 m auf uns. Der Weg ist nicht ganz einfach, es müssen mehrere leichte Kletterstellen überwunden werden. Dank Ueli’s umsichtiger Führung schaffen wir das aber alle problemlos.

Nach der Mittagsrast nehmen wir nach 14 Uhr den Abstieg in Angriff. Dieser erweist sich als sehr viel länger und anspruchsvoller als wir dachten. Der Weg ist steinig und verlangt uns allen höchste Konzentration ab. Wir buchen das unter „Koordinations- und Gleichgewichtstraining“ ab ;-)

Nach Erreichen von Fuorcla Surlej geht’s in flottem Tempo der Corvatschbahn entgegen. Die Zeit reicht gerade noch, um den grössten Durst zu stillen, bevor wir um 17:05 mit der letzten Bahn ins Tal fahren.

Wir sehen von der Bahn aus gerade das Postauto wegfahren, was uns in Anbetracht des netten Restaurants bei der Talstation jedoch überhaupt nicht stört. Wir stossen auf einen wunderschönen Tag und eine herrliche Wanderung an.

 

Trudi

Samstag, 27. August: Muottas Muragl - Languard Alp

Mit dem Bus fuhren wir zum Punt Muragl. Mit der Standseilbahn fuhren wir auf den Muottas Muragl.  Zusammen wanderten wir ins Val Muragel. Fritz zweigte auf den Panorama Weg ab und wanderte direkt auf die Languard Alp. Wir stiegen zur Segantini Hütte auf. Nach der Stärkung mit Kaffee und Kuchen wanderten wir am Piz Muragl vorbei. Ueli, Peter und Urs stiegen auf den Piz Languard. Den Nachmittag verbrachten gemeinsam wir auf der Terrasse auf der Alp Languard. Im späteren Nachmittag fuhren wir mit dem Sessellift nach Pontresina hinunter.

 

Bruno

Sonntag, 28. August: Munt Pers

Mit der Bernina Bahn fuhren wir von Pontresina zur Station Diavolezza auf 2‘175 m. Fritz nahm die Gondelbahn und wir starteten die Tour um 8:30 auf dem Wanderweg zum Lej (See) da las Collinas. Nach einer Stärkung aus dem Rucksack und dem Montieren des Klettergurts begannen wir mit der Kletterei auf dem Grat. An ein paar Stellen sind Fixseile montiert. Wir hatten eine fantastische Aussicht auf den Lago Bianco und das Bernina Massiv. Über drei Vorgipfel erreichten wir gegen 13 Uhr auf der abwechslungsreicher und interessanter Route den 3‘206 m hohen Munt Pers. Fritz machte von der Bergstation aus einen Abstecher auf den Piz Trovat und konnte uns dann vom Munt Pers aus beim Klettern beobachten.  Herzlichen Dank an Fritz für das Hochtragen des Gipfeltrunks (Bier/Saurermost)!  Für die 200 m Abstieg auf dem Wanderweg zur Bergstation der Diavolezza Bahn brauchten wir 30 Minuten. Nach dem Einkehren im Gipfel Restaurant fuhren wir mit der Gondel ins Tal und traten die Heimreise an.

 

Bruno

Einen grossen Dank an Ueli für die tolle Auswahl der Touren und für die Organisation der vier wunderbaren Tage im Engadin!

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