Leitung: Armin Schütz

Die Wettervorhersagen haben es angekündigt; der Donnerstag wird ein Prachtstag werden. Gerne nahmen wir die Wetterfrösche beim Wort, um unsere Wanderung auf den Napf anzugehen. Das Postauto fuhr uns von Wohlhusen zu unserem Startort, Romoos Holzwäge. Im Beizli von Frau Häfliger genehmigten wir uns den Startkaffee mit Gipfeli. Ein böiger Wind liess uns im Innern des Beizlis Platz nehmen.

 

 

Jetzt waren wir also im Zyberliland. Die weite und klare Sicht liess uns vorausahnen, dass heute eine ausgesprochen gute Fernsicht auf uns wartet. Die Alpwege müssen leider immer mehr ausgebauten Alpstrassen weichen und es ist manchmal schwierig, daneben einen gangbaren Wanderweg zu erstellen. So wanderten wir 16 zuerst auf recht breiter Strasse über die Mättebergegg zur Alp Oberänzi, zum Bananenhalt. Anschliessend querten wir eine Weide, wo eine unserer Pilzsammlerinnen wirklich schönste Steinpilze fand. Von der Änzilegi ging es nun hinunter zur Stächelegg. Der Gipfel rief und wir folgten dem Ruf hinauf zur schönst möglichen Aussicht auf den Napf! Der böige Wind hatte sich etwas zurückgezogen und wir konnten uns unsere Mittagsverpflegung bei Wunderwetter und Wunderaussicht genehmigen. Für einmal waren nicht nur die Berner Alpen der Blickfang, sondern das ganze Panorama bis hin zum Säntis.

Bald einmal ging es an den Abstieg. Der sollte es zwischendurch und gegen Ende noch in sich haben, kamen doch einige unwegsame und steile Passagen auf uns zu. Vom Napf aus erreichten wir 200 m tiefer das Grüebli. Die Mettlenalp links liegen lassend stiegen wir wiederum etwa 100 m tiefer zur Höstulle. Von nun an ging es buchstäblich bergab, denn auf uns warteten nun steiles Gelände und Baumwurzeln bis zum Abwinken. Rund 350 m Abstieg waren zu bewältigen, bist wir die Postautohaltestelle beim Schulhaus Fankhaus erreichten. In Ermangelung einer geeigneten Wirtschaft in unmittelbarer Nähe, bestiegen wir das Postauto und genehmigten uns dann in Ramsei den verdienten Schlusstrunk.

Fotos Martin Leuzinger und Kurt Hartmann 

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