Leitung: Fritz Adolf

An einem der letzten schönen Herbsttage besammelten sich 26 Wanderlustige am Bahnhof Burgdorf zur Wanderung über den beliebten Aussichtberg Bachtel.

Die Anreise erfolgte zuerst mit der Bahn über Zürich – Rüti nach Gibswil.

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Nach dem obligaten Startkaffee begann die Wanderung einem Bach entlang zum ersten Höhepunkt, dem Wissengubel. In einem hundert Meter breiten Felskessel stürzt hier ein Wasserfall zwanzig Meter in die Tiefe. Wer mutig ist kann hier auch in die Höhlen hinter dem Wasserfall klettern. Eine steile Treppe führte nun zum Weg über dem Kessel hinauf und wir wanderten aufwärts im Wald dem Bach entlang über Treppen und Pfade. Nach dem Verlassen des Waldes gings kurz aufwärts zum Bauernhof Blegi. Nun folgte ein schöner Panoramaweg, zunächst auf Wiesenpfaden der Höhenkurve entlang zum schön gelegenen Hof unterer Sennenberg. Hier folgten wir nicht dem direkten Weg «Bachtel», sondern machten einen kleinen Umweg zum Bachtelweiher. An diesem idyllischen Ort machten wir unseren Stundenhalt und schauten den Lybellen ihren Flugkünsten zu.

Weiter gings nun in Richtung vorder Sennenberg, wo kurz darauf der Schlussaufstieg zum Bachtel folgte. Ueber steile Treppenwege erreichten wir zur Mittagszeit den höchsten Punkt des Bachtels mit dem 60m hohen Aussichtsturm. Einige konnten es kaum erwarten, diesen zu besteigen, um das prachtvolle Alpenpanorama mit über 150 Berggipfeln, aber auch den Blick auf den Zürich-, Pfäffiker- und Greifensee, zu geniessen. Nach den wundervollen Eindrücken stiegen wir vom Bachtel abwärts über die Weide in den Wald hinen. Der schmale Pfad brachte uns am Rand der Unterbachweid vorbei zum sagenumwobenen Bachtelspalt. Die tiefe Spalte im Nagelfluhgestein entstand bei einem grossen Gewitter. Der Bachtelspalt verändert sich langsam, aber stetig. Der obere schmale Teil schliesst sich allmählich, während sich der untere Teil weiter öffnet, so dass nur noch mutige und schlanke Personen durchschlüpfen können. Einige mutige stellten sich der Herausforderung und wagten den Versuch durch den Spalt durchzukommen. Bei einigen blieb es beim Versuch.

Auf einem angenehmen Pfad ging es weiter über die Wiesen und kleine Waldstücke hinunter zum Weiler Forhalden nach Tänler. Anschliessend durchquerten wir den Hof Feisterbach und das Areal der ehemaligen Textilfabrik Bleiche an der Jona. Kurz darauf erreichten wir den Dorfkern von Wald. Vor der Heimreise mit der Bahn zurück nach Burgdorf reichte es in der Dorfbeiz noch zur wohlverdienten Erfrischung. Zum Bachtel hinauf führen unzählige Wege. Die von uns gewählten zählen zu den schönsten. Diese Wanderung wird sicher allen in bester Erinnerung bleiben.

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