13. Juli 2017 - Engstlenalp

Geschrieben von Kurt Hartmann.

Leiter: Georges Fleuti

 

Nach einer Anfahrt von über drei Stunden trafen wir dreizehn SAC-Wanderer auf der Engst-lenalp 1834 müM ein. Nach einer kurzen Kaffeepause wanderten wir dem Engstlensee entlang zum Sessellift, welcher uns auf den Jochpass 2207 müM brachte. Oben angekommen, wurden wir vom Nebel und kühler Temperatur überrascht. Schade, auch der Titlisgipfel, tau-send Meter über uns, war verhüllt. Nun wanderten wir in einer Kolonne den schmalen Pfad hinauf zur Oberi Gumm bis auf 2323 müM, dem höchsten Punkt unserer Wanderung. Von hier ging es rund einen Kilometer auf dem Grat hinab und dann nach rechts ins Schaftal, das wir durchquerten und ein Stück der Höhenkurve 2100 m folgten. Links unten zeigte sich der Engstlensee, je nach Lichteinstrahlung in seinen schönsten Farben.

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Mit dem Wetter hatten wir Glück. Der Nebel vom Jochpass verzog sich, helle und dunklere Wolken wechselten mit sonnigen Abschnitten ab. Wir passierten die Kantonsgrenze und durchstreiften während rund einer Stunde den Kanton Obwalden. Auf der Tannalp 1974 müM schalteten wir einen kurzen Halt ein, um eine Gesamtaufnahme und den Tannensee zu knip-sen.

Beim Geisstritt an der Spycherflue betraten wir wieder Berner Boden und erblickten unter uns das Ziel, die Häuser von Engstlen mit dem ehrwürdigen, 1892 erbauten Hotel Engstlenalp. Dort schloss sich unser Wanderkreis. Noch ein gemütlicher Umtrunk und wir liessen den schönen Tag ausklingen, bis uns das Postauto abholte.

Vielen Dank, Georges, für die schöne Rundwanderung.

 

Z Engstlenalp