5. September 2017 - Adolf Ogi zu Besuch im Schützenhaus

Geschrieben von Oppliger Kurt.


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Wieder gelang es uns, einen prominenten Referenten für unseren Kulturanlass zu gewinnen. "Freude herrscht" oder "Happy day" für unsere SAC-Sektion! Mit einer Fotoreportage, welche Adolf Ogi in seinen vielen Funktionen und Zeitepochen zeigte, stimmten wir die zahlreichen Besucherinnen und Besucher auf den Abend ein.

 

Adolf Ogis Referat "Von Kandersteg über Bern nach New York und zurück" war vollgepackt mit herrlichen Geschichten, Erfahrungen und Lebensweisheiten. Er führte uns durch seine Kindheit, durch sein reiches Wirken in vielen Funktionen in Sport, Wirtschaft, Militär und natürlich in seinen politischen Tätikeiten. Er sah sich immer als Diener. Während den zwölf Jahren als Bundesrat im EVED und VBS war er zweimal Bundespräsident. Dann arbeitete er sieben Jahre in der UNO als Untergeneralsekretär und Sonderberater von UNO Generalsekretär Kofi Annan und Ban Ki-Moon für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden.    

Adolf Ogi ist ein Macher, ein Förderer, ein Realist und ein Vorbild. Im Zentrum steht für ihn der Mensch. Er setzt auf Dialog, klaren Auftrag und konsequente Führung. Staatspräsidenten holte er in die Schweiz oder besprach die Probleme bei ihnen in ihrem Land - greifbar, konkret. So schaffte er gegenseitiges Verständnis, löste die echten Probleme. Mit seiner Überzeugungskraft schaffte er trotz heftigem Gegenwind den Bau der NEAT. Für ihn war wichtig, nicht nur den Gotthardtunnel zu bauen, sondern auch den  Lötschberg einzubeziehen, um eine alle Landesteile umfassende Verkehrslösung zu realisieren.

Den jungen Menschen und dem Sport widmet er besondere Aufmerksamkeit. "Sie sind unsere Zukunft, deshalb muss man ihnen eine gute Entwicklung ermöglichen." In dieser Überzeugung gründete er 2009 die Stiftung "Freude herrscht", im Andenken an seinen verstorbenen Sohn Mathias. Ziel und Zweck der Stiftung ist das Wecken der Lebensfreude, die Förderung des gesunden Selbstvertrauens, der Hilfsbereitschaft, der Kameradschaft und der körperlichen Leistungsfähigkeit der Kinder, damit diese für die zukünftige Mitgestaltung unserer Welt gerüstet sind.

 

Als Dank und Anerkennung für seinen Auftritt und zugunsten dieser Stiftung veranstalteten wir eine Spendenaktion. Die Kollekte (zwei Kameradinnen am Ausgang mit nicht zu kleinen Rucksäcken) und Versteigerung eines familieneigenen Bergkristalls des Schreibenden ergaben die stolze Summe von tausend Franken.

Einen herzlichen Dank richte ich an meine Mitgestalter des Abends: Bruno Schwarzentrub für die Dia-Show und die Fotos, Peter Gehrig für das Beleuchtungsmanagement, Ueli Brawand für seine ergänzenden Dankesworte sowie Eveline Jenni und Monika Schmid für das Einsammeln der Spenden.

Fotos: im Text von Bruno Schwarzentrub, Foto-Show: div. Quellen