Leitung: Eveline Jenni-Ehrenberg

 

"Durch Feld und Buchhallen, bald singend, bald fröhlich still  .    .    .  ",

so ziehen wir zu siebt von Huttwil aus in die blühende, sonnendurchflutete Frühlingslandschaft hinaus. Im traditionsreichen Hotel Bahnhof stärken wir uns mit einem Tee oder Kaffee und Gipfeli.

 

           

 

Unterwegs staunen wir über die blühenden Obstbäume, über gelbe Löwenzahnmatten und zitronenfarbige Rapsfelder. Es sind kaum Frostschäden zu erkennen. Der Weg führt uns bei gepflegten Bauernweilern vorbei wie den Hohfuhren und Gommen, stets ein wenig aufsteigend, abwechselnd mit flachen Teilstücken. Bald haben wir an Höhe gewonnen, ganze 200 m, Huttwil ist auf 638 m, unser höchster zu erreichender Punkt 831 m.ü.M. Hinter uns erstreckt sich die Jurakette mit Hasenmatt und Weissenstein, ein langgezogener, blauer Streifen. Links und rechts liegen die Täler der Langeten und Wyssachen mit ihren Hügeln und Wäldern, die Matten erscheinen wie eine grün gewürfelte Decke. Am südlichen Horizont sehen wir die Fritzenflue. Dahinter erhebt sich dunkel der Napf vom Himmel ab. Wir glauben sogar den Wachthubel zu entdecken, diesmal schneefrei! Ein Bauer führt bedächtig den Mäher durch das üppige Gras; ein Rotmilanpaar kreist über die im Morgentau glitzernden, frisch gemähten Grasmaden. Einmal, mitten auf einer Wiese kreuzen wir eine Gruppe von über dreissig Personen aus dem Baselbiet. Freundlich grüssend ziehen wir im Gänsemarsch aneinander vorbei, um so wenig wie möglich das hohe Gras zu treten.

 

Bevor wir nach Eriswil absteigen, ca. 100m, setzen wir uns an den Wegrand und geniessen unser Picknick und die wunderschöne Weitsicht. Ein Raubvogel, ist es ein Mäusebussard? sitzt auf einer Telefonstange und wir beobachten, wie er im Sturzflug eine Beute zu erhaschen sucht. Flugkunst pur!

Der Abstieg nach Eriswil wäre nicht nötig gewesen, um zur Gärtnerei Gartenwerk von Bioterra zu gelangen. Die zusätzlichen hundert Höhenmeter zurück Richtung Belzhöhe auf der steilen, asphaltierten Strasse und unter der Mittagssonne haben sich trotzdem gelohnt. Danke für Euer Nachsehen! Ein paar von uns spazieren durch den schön angelegten Schaugarten, andere bestaunen das breite Angebot von einheimischen Pflanzen, die zum Verkauf angeboten werden. Mit einigen besonderen Exemplaren ausgestattet, vornehmlich Rauten, steigen wir wieder zum Dorfplatz hinunter. Alle nehmen wir um 14.00 Uhr den Bus nach Huttwil – Weier – Affoltern, – in Hasle-Rüegsau die Bahn, heimwärts.

Diese Wanderung hat uns entschädigt für den Sonntag im Schwarzbubenland, wo die Obstbäume durch Kälte, Schnee und Frost ihrer Bluescht beraubt worden waren.

 

Es war schön mit Euch! Bis ein anderes Mal!

 

Melde dich mit deinem Benutzer an, um Kommentare zu erstellen.