Leitung: Anna Grossenbacher

 

Der Einladung entsprechend trafen wir uns um 07:45 Uhr am Bahnhof Burgdorf. Zwölf Wanderinnen verliessen um 07:49 Uhr die Stadt in Richtung Oberburg, wo Käthi und Eveline noch dazu kamen. Um 08:45 Uhr kamen wir in Trubschachen an, wo wir von Rosmarie begrüsst wurden.

 

Die Stimmung war sehr gut, obschon alle 15 Wanderinnen wussten, dass wir eine Schneewanderung vor uns hatten. Dass die Wanderung anstrengend sein wird, konnten wir bereits der Einladung entnehmen. Gestützt auf diese Tatsache begaben wir uns vor dem Start in den Gasthof „Bären“, um uns mit Kaffee und Gipfeli zu stärken.

 

Um 09:30 Uhr starteten wir in den steilen Aufstieg nach Houenegg, wo wir schon voll im Schnee waren. Weiter marschierten wir Richtung Rämisgummen – Pfyffer. Bei diesem wunderbaren Wetter und der fantastischen Aussicht konnte der Schnee unsere gute Laune nicht verderben. Nach zwei Trinkpausen machten wir Mittagsrast auf Horben. Dort konnten wir auf der „Reiti“ wenigstens auf trockenem Boden das Essen geniessen.

 

Nun kam der letzte Brocken auf uns zu, und zwar der steile Aufstieg auf unser eigentliches Wanderziel, dem Wachthubel. Das letzte Teilstück war sehr anstrengend und kostete viel Kraft. Schneeschuhe wären sehr dienlich gewesen. Leider sahen wir die vielen Krokusse nicht, diese lagen unter einer dichten Schneedecke. Dafür konnten wir vom Wachthubel 1415 m.ü.M aus die hervorragende Fernsicht so richtig geniessen, was uns für den „Chrampf“ reichlich entschädigte. Nach einer Marschzeit von 4,5 Stunden und einer Steigung von 683 m erreichten wir den Wachthubel, die höchste Erhebung der Emmentaler Hügel.

 

Als alle ihre Fotos gemacht hatten, nahmen wir den letzten Streckenabschnitt in Angriff, d.h. den Abstieg nach Schangnau, wo wir um 16:00 Uhr eintrafen. Vorerst gelangten wir mit dem Postauto von Schangnau nach Escholzmatt und von dort aus mit der Bahn nach Hause zurück. Mit der Ankunft in Burgdorf um 17:48 Uhr ging dieser anspruchsvolle aber sehr schöne Tag zu Ende.

 

Ich danke allen, die an der Wanderung teilgenommen haben und hoffe, dass dieser Tag in bester Erinnerung bleiben wird.

 

Anna Grossenbacher

 

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