10. November 2017 - Luegpöli

Geschrieben von Bruno.

Leitung und Bericht: Käthi Burkhard

 

 

Da am Mittwoch regnerisches Novemberwetter angesagt war, verschoben wir die Wanderung auf Freitag. Genau zwei Monate zuvor begleitete mich Bernadett und Samuel Germann auf der Rekotour. Danke den beiden.

Das Startkaffe genossen wir im B5 in Burgdorf. Wir sieben fröhliche Frauen stiegen um 09.46 erwartungsvoll in den Bus und waren gespannt was Petrus für Wetterkapriolen diesen Freitag vorhatte.

Im Bus waren nicht viele Wanderer, so hatten wir genügend Platz Richtung Heimiswil, Rumistal, Kaltacker Post wo wir ausstiegen, sofort blies uns ein kalter Wind um die Ohren, Bernadette sagte es treffend auf dem Kaltacker muss es ja kalt sein.

Nach einem kurzen Stück der Strasse entlang nahmen wir rechts den Wanderweg und einige Stufen brachten uns schnell höher. Im Wald war es moosig feucht, Blätter lagen auf dem Weg und die nassen Wurzeln liessen uns vorsichtig gehen.

(So nach Wolfgang Goethe: wer sichere Schritte tun will muss sie langsam tun.)

Ob uns die Waldzwerge heute wohl gut gesinnt sind und ihre grünen Finkli tragen,

am Mittwoch steckten wohl die roten Finkli an ihren Füssen weil es regnete.

Wir kamen an einem fantasievollen Waldspielgruppen Platz vorbei, aus herumliegendem Holz und Asten wurden Ritiplampi, Schaukel, Kletternetze mit Holz und Seile zusammengebastelt, sogar ein WC am Rade des Platzes gut getarnt mit grüner Plache war vorhanden. Ein richtiges Paradies für Vorschulkinder in der Natur

wurde da geschaffen.

Weiter ging es Richtung Gärstler dort bestaunten wir die 1000 jahre alte Eibe, die das Wappen der Gemeinde Heimiswil ziert, doch Vorsicht die roten Beeren und Nadeln sind für Mensch und Tier giftig.

Einige Meter zurück im Wald nahmen wir den Weideweg der nicht als Wanderweg bezeichnet ist und nur die Einheimischen kennen, Samuel kannte den Weg von früher. Am Waldrand steht ein mit Moos gepolsterter Ruhebank, aber Vorsicht , sitzen hinterlässt heute nasse Spuren. Wir kamen bei einem Ferienhäuschen vorbei mit diesem Spruch auf einer Holztafel (es jedes wo do düre geit isch unterwägs id Ewigkeit, bhüet die Gott blib lang no Zwäg, chumm wieder einisch dür dä Wäg.)

Bald darauf waren wir auf der Lueg weiter zum Luegpöli wo wir den Mittagsrast vorhatten, aber auch hier oben auf rund 890m ü.Meer windete es kalt. An diesem historischen Ort mit dem Kavalleriedenkmal und der Panoramatafel ist es heute nicht gemütlich. So wanderten wir weiter durch den Wald wo es nach frisch geschlagenem Holz duftete zum Hornuserhüsli am Waldrand. Hinter dem Haus fassten wir die vorhandenen roten Stühle, Rita und die zwei Therese bevorzugten die geschützte Kellertreppe. Mit Blick ins Emmental genossen wir die Leckereien aus unseren Rucksäcken. Dank dem hiube Plätzli hatten wir einen gemütlichen Mittagsrast.

Nach dem Essen ging es beim Junkholz, kurz der Strasse entlang gegen den Schnabu, danach das letzte Wegstück Wanderweg über d Egg der Schaukäserei entgegen.

Den gemütlichen Schlusshöck genossen wir alle ausgiebig bei freundlicher Bedienung feinen Getränken oder Vemicelle mit Glace. Das Personal hatte uns im Wintergarten einen Tisch mit Blick Schonegg, Rafrütti, Vorderarni Hohmatt, usw reserviert.

Mit dem BLS Bus ging es Heimzu über Hasle-Rüegsau nach Burgdorf.

Herzlichen dank an alle die dabei sein konnten.