Nach heftigen Regenfällen bis hoch hinauf konnten wir heute bei schönstem Wetter und guten Bedingungen eine landschaftlich interessante und abwechslungsreiche Tour unternehmen.

Vordere Hohgant  Stand 
Vordere Hohgant (Steinigi Matte) vom Trogenmoos
Foto: Rudolf Probst
Traverse zum Stand
Foto: Rinaldo Ercolani

Tourenleiter:

Rudolf Probst

Teilnehmende:

Franziska Bürki, Rinaldo Ercolani, Lisbeth Fahrni, Peter Gfeller, Urs Grossniklaus, Luzia & Christian Hedinger, Peter Wegmüller

 

An- und Rückreise mit dem ÖV

Route:

Lombachalp – Stand – Vordere Hohgant – Gopital – Trogenalp – Grünenbergpass – Habkern (1120 m)

 

Rund 550 Hm Aufstiege, 1000 Hm Abfahrten; Gesamtzeit 6 Std.

Am Vortag sah‘s noch gar nicht gut aus: Es hatte in Habkern „in Strömen“ geregnet, das Lawinenbulletin zeigte Gefahrenstufe 4, und die Strasse nach Habkern war, wie die Strasse ins Simmental, wegen Erdrutschen gesperrt. Erst am Abend kam die Entwarnung, und wir konnten dem guten Wetterbericht folgen und unsere Tour durchführen.
Um 10 Uhr setzt uns der Alpin-Bus auf der Lombachalp ab: Sonne, klare Fernsicht, der Schnee voller Regenrinnen, aber hart gefroren und mit einer feinen Schicht Neuschnee überzogen. Was will man mehr?
Mit den Skis geht's zuerst ca. 3 km auf der Langlaufloipe flach durchs Hochmoor, dann steil dem Grat entlang Richtung Vordere Hohgant. Weil‘s recht hart ist und alle fahrbaren Couloirs oben von Wechten bewacht sind, beenden wir unseren Aufstieg vor der Steilstufe auf 2050 m.
Die Abfahrt ins Gopital ist wunderbar, ebenso die Weiterfahrt durch den lichten Bergwald hinunter zum Mundeloch. Allerdings stellen sich hier auch bei schönem Wetter höhere Anforderungen ans Orientierungsvermögen (oder ein entsprechendes Smartphone-App). Es folgt ein mühsamer, insgesamt aber nur 30 Höhenmeter umfassender Gegenaufstieg über eine Felsstufe auf die Trogenalp. Jetzt wieder über Weiden und lichte Wälder durch leicht angesulzten Schnee hinunter auf das Grünebergpass-Strässchen und in einer mehr als rassigen Abfahrt hinunter nach Habkern – es hat nur ein paar Schneeschuhspuren, und das schmale Strässchen erlaubt nicht überall die gewünschten Bremsmanöver.
Im «Enzian» gleich neben der Bushaltestelle finden wir Erholung und die dazu nötigen Getränke.

Melde dich mit deinem Benutzer an, um Kommentare zu erstellen.