23. - 24.09.2017 Alpinwanderung Roter Totz und Daubenhorn

Geschrieben von Brawand Ueli.


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Leiter:

Ueli Brawand

Teilnehmer/innen:

Margrit, Judith, Carmen, Lisbeth, Roland, Peter St., Ralph, Thomas

 

Im zweiten Anlauf haben wir es nun endlich geschaft, diese schöne Alpinwanderung durchzuführen.

Der Wetterbericht hat schönes und sonniges Wanderwetter vorhergesagt, was ein tolles Wochenende versprach. Pünktlich um 7:00 Uhr trafen sich am Samstag die ersten sechs Personen am Bahnhof Burgdorf auf die gemeinsame Fahrt nach Adelboden. In Bern stiegen noch weitere Drei hinzu. Mit Bahn und Bus an der Talstation zur Luftseilbahn auf die Engstligenalp angekommen, trennte uns nur noch die Fahrt mit der Gondel auf das 500m höher gelegene Plateau.

Traditionsgemäss kehrten wir erst mal ein und stimmten uns mit Kaffee, Ovomaltine und Gipfeli auf die bevorstehende Wanderung. Der erste Blick von der Terasse zeigte schon, dass im Aufstieg doch noch etwas Schnee von den Niederschlägen der letzten Tage lag. Etwa 10:15 hielt uns nichts mehr in der gemütlichen Gaststube und wir machten uns auf die Wanderung Richtung Chindbetti-Pass.

Wie erwartet lag im oberen Bereich so 5 – 10cm Schnee. Der Weg war jedoch gut begehbar, da vor uns schon einige gespurt haben. 20 nach 12 kamen wir auf dem Chindbetti-Pass an und genossen neben dem Ausblick auf die umliegenden Berge auch die warme Sonne und die Stärkung aus dem Rucksack. Nach kurzer Rast machten wir uns auf den Weg Richtung Roter Totz, denn das Wetter wollte ja nicht unbedingt noch besser werden.

 

Nach etwa 600m teilte sich der Weg. Der vertraute und Weiss-Rot-Weiss markierte Pfad wandte sich nach links und wir folgten den anfänglich Weiss-Blau-Weiss markierten Wegspuren weiter dem Üeschinen-Täli hinauf in Richtung des gleichnamigen Gletschers, der jedoch unter den Geröllmassen kaum zu sehen war. Wie es auf einem Gletscher nun mal so ist, werden die Pfade nicht mehr markiert. Gutmütige Steinmandli wiesen uns aber immer noch den Weg durch das einsame Gelände. Schon länger wurden keine weiteren Wanderer mehr gesehen. Im Aufstieg zur Roten-Totz-Lück entschied ich, einen eigenen Weg zwischen den Felsen zu suchen und so den Weg hinauf auf das Grätli zum Roten-Totz etwas abzukürzen. Trotz teilweise tiefliegendem Schnee kamen wir gut voran und erreichten nach etwas Suchen das Grätli und somit auch unser erstes Tagsziel, der Rote Totz. Die letzten paar Höhenmeter verlangte jedoch noch etwas Klettern.

Nach kurzen Rast mit Gipfelfoto machten wir uns schon auf den Weg hinunter zur Lämmernhütte, wo wir uns teilweise dem Tee, dem Wasser oder eben dem Gerstensaft hingaben.

 

Am nächsten Morgen wurden wir von leichtem Schneefall begrüsst. Wir entschieden mit dem Abmarsch noch etwas zuzuwarten und dafür etwas ausgiebiger Frühstück zu geniessen. Um 7:15 machten wir uns dann doch los und stiegen in den Lämmerenboden ab und überquerten diesen entlang der vorhandenen Pfade. Das Wetter hat sich beruhigt, aber gemäss Prognose war noch mit Schneefall zu rechnen. Im Aufstieg zum Daubenhorn wurden wir von Sonne, Wind und Schneetreiben begleitet, was unseren Ausflug nahezu in eine Winterbesteigung verwandelte. Der Wind blies die Schneeflocken zum Glück von hinten an uns heran, was den Aufstieg angenehmer machte.

Gerade als wir den Gipfel erreicht hatten zog ein Fenster mit blauem Himmel und Sonnenschein vorbei, was uns einen überraschend herrlichen Ausblick auf die Berglandschaft bescherte. Der eisige Wind blies jedoch weiterhin und wir entschieden, bald den Abstieg anzutreten.

 

Kaum waren wir im Lämmerenboden angelangt, klarte das Wetter weiter auf und die Sonne erhellte die gesamte Bergwelt mit ihrem Glanz. Am Daubensee liessen wir uns zum Mittagessen nieder und genossen die wärmenden Strahlen. Es blieb jedoch nicht allzu viel Zeit, die vertraute Wärme zu geniessen, denn der Weg bis zum Sunbüehl war noch lang.

 

Bevor wir uns von der Gondel nach Kandersteg tragen liessen, kehrten wir noch im Restaurant der Bergstation Sunnbüehl ein und löschten den doch bis zu diesem Zeitpunkt stark angewachsenen Durst.

Durch den grossen Andrang an der Bahn wurde unsere Gruppe entzweit, doch mit etwas Glück haben alle den gleichen Bus nach Kandersteg und somit die gleiche Bahn nach Bern erwischt. Müde aber erfüllt und glücklich kehren wir bei schönstem Wetter in Unterland zurück und gehen in Gedanken die Tour nochmal durch.

 

Vielen Dank an alle Teilnehmer. Bei doch nicht ganz einfachen Bedingungen habt ihr die Tour mit Bravour gemeistert. Die Faszination der Berge hat das Seine dazu beigetragen.